Auf und davon - Martine Schrey / Max Tidorf (Foto: Sabine Haymann)

Auf und davon

Komödie im Marquardt Stuttgart
Auf und davon
Komödie von Peter Yeldham
Eine der klassischen und weltweit gespielten Komödien
Uraufführung: Januar 1969, Picadilly-Theatre London
Deutsche Erstaufführung: 1970, Komödie am Ku’damm Berlin

Serien-Gastspiel:
10.03.2015 – 12.04.2015 Theater im Rathaus Essen

Mit Max Tidof,
Natalie O’Hara, Martine Schrey, Axel Weidemann,
Susanne Theil, Gideon Rapp
Regie: Manfred Langner

Wiederholungstournee
10.01.2016 – 05.02.2016


INHALT

Sie sind jung, sie sind hübsch – und sie sind ganz schön durchtrieben. Josephine und Elisabeth reisen rund um die Welt und verdienen sich ihren Lebensunterhalt damit, reiche Herren auf nicht ganz legale Weise um viel Geld zu erleichtern. In ihren Paraderollen als attraktive Gräfin mit momentanen Geldsorgen und deren liebenswerte Zofe konnten sie bislang noch jedes Männerherz erweichen.

Doch eines Tages treffen sie auf Charlie, einen attraktiven und ausgekochten New Yorker Banker – und stehen vor einem Problem. Denn Charlie ist mindestens ebenso raffiniert wie die beiden Schönen und lässt sich nicht leicht für dumm verkaufen. Es kommt zu einer Partnerschaft, die sich allerdings nur anfangs auf das Geschäftliche beschränkt, denn sowohl Josephine als auch Elisabeth finden rasch Gefallen an Charlie. Doch wie teilt man sich einen Mann? Und wer macht sich schließlich mit wem „auf und davon“ – oder eben auch nicht?!

Auf und davon - Martine Schrey / Max Tidorf (Foto: Sabine Haymann) Auf und davon - Martine Schrey / Max Tidorf / Natalie O’Hara (Foto: Sabine Haymann) Auf und davon - Martine Schrey / Max Tidorf / Natalie O’Hara (Foto: Sabine Haymann)


BIOGRAFIEN

DER AUTOR
Peter Yeldham
, geboren 1927 in New South Wales, ist einer der bekanntesten australischen Autoren. Er begann als Drehbuchschreiber für Fernsehen und Film, machte sich aber in den letzten Jahren auch einen Namen als Romanautor. „Auf und davon“ ist sein erstes Theaterstück – eine überaus witzige Gaunerkomödie, die den Zuschauer bis zur letzten Minute in Atem – und bei guter Laune! – hält.

DARSTELLER
Max Tidof
begann seine Schauspiellaufbahn am Theater.
Zunächst 1979 in München am Studiotheater und an den Kammerspielen, dann am Schauspiel Bonn (1987/88) und an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin.
Seit seiner Rolle in Klaus Emmerichs legendärer TV-Serie Rote Erde (II) von 1982 spielte er in zahlreichen Fernsehspielen und -Serien und hatte Gastauftritte u.a. in Kommissar Rex, HeliCops, Der Alte, Der Fahnder, Polizeiruf 110 und Ein Fall für Zwei und anderen. Im Kino debütierte er 1985 in Slavo Luthers Vergeßt Mozart.
Dort spielte er 1992 unter anderem auch in Katja von Garniers Abgeschminkt!. Für seine Rolle als Ari Leschnikoff in Joseph Vilsmaiers Drama über die legendäre Männergesangsgruppe wurde er 1998 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Eine weitere Hauptrolle hatte Tidof 2005 in dem TV-Zweiteiler Vera – die Frau des Sizilianers, wiederum in der Regie von Vilsmaier.
In den letzten Jahren ist Max Tidof überwiegend in Fernsehproduktionen, wie unter anderem Der Meineidbauer (2012), Auf der Suche nach dem G-Punkt (2009), Kasimir und Karoline (2011) zu sehen gewesen. In dem Film Reality XL von Tom Bohn verkörperte er 2012 den Staatsanwalt.

Natalie O’Hara absolvierte Ihre Ausbildung an der Stage School of Music, Dance & Drama in Hamburg (1996 bis 1999). Ferner erhielt sie Schauspielunterricht bei Dr. Horst Antlitz in Hamburg (2000 bis 2002) und nahm von 2002 bis 2009 an Workshops in Method Acting bei Geraldine Baron teil. Tanz, Gesang und Klavier gehörten ebenfalls zu ihrer Ausbildung.
Seit 2000 spielt Natalie O’Hara Theater, unter anderem am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, dem Contra-Kreis-Theater Bonn, und der Komödie im Bayerischen Hof München, wo sie 2010 in Horst Johannings gefeierter Inszenierung von “Die 39 Stufen” spielte. Weitere Aufführungen waren 2011 “Verliebt, verlobt, … verliebt” im Contra Kreis Theater in Bonn, 2012 “Rain Man” im Fritz Rémond-Theater in Frankfurt/Main und “Sylt – Ein Irrtum Gottes?” in den Hamburger Kammerspielen sowie 2013 “Auf und davon” in der Komödie im Marquardt in Stuttgart.
Vor allem ist die Schauspielerin aber in Film und Fernsehen präsent. Dem ZDF-Publikum wurde sie unter anderem mit Hauptrollen in mehreren Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen bekannt. Seit 2008 ist sie durchgängig in einer Hauptrolle der ZDF-Reihe “Der Bergdoktor” zu sehen. Weiterhin war sie in Episodenrollen mehrerer “SOKO”-Serien sowie in “Küstenwache”, “Um Himmels Willen”und “Rosenheim Cops” zu sehen. Im Sommer 2013 stand Natalie in Niels Loofs Kino-Komödie “Playground Love” vor der Kamera.
Ihr Debüt als Moderatorin gab Natalie am 07. und 08. Juni 2013 beim Göttinger “POP-MEETS-CLASSIC – DAS JUBILÄUM”.

Martine Schrey absolvierte ihre Schauspielausbildung in Köln und machte dort im Sommer 2005 den Abschluss. Danach gastierte sie auf verschieden Bühnen, u. a. am Grenzlandtheater Aachen, zuletzt in „Tod eines Handlungsreisenden“, in Köln, am Theater im Bauturm und in der Comedia Colonia, wo sie mit den „Nibelungen“ für den deutschen Theaterpreis „Faust“ nominiert war und an den Schauspielbühnen Stuttgart. Zudem wirkte sie in den letzten Jahren bei verschieden TV-Produktionen mit. Zusätzlich arbeitet sie noch als Sprecherin für Rundfunk und Werbung. Für das Tourneetheater Thepiskarren war sie schon mit „Ein Heimspiel“ unterwegs.

REGIE
Manfred Langner wurde in Wiesbaden geboren und machte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Steuerinspektor. Nach vier Jahren verabschiedete er sich als Betriebsprüfer vom Finanzamt und nahm ein Jurastudium auf. Nebenbei war er bei Filmproduktionen beschäftigt und arbeitete sich vom Kabelträger über den Aufnahmeleiter zum Filmgeschäftsführer hoch. Schließlich gab er seiner Theaterleidenschaft nach und ging als Regie-Assistent zunächst an das Staatstheater Darmstadt.
Danach kam er ans Grenzlandtheater Aachen, wo er zunächst als Dramaturg und Regisseur anfing und das er dann von 1994 bis 2009 als Intendant leitete. Zu seinen Regiearbeiten dort zählen neben zahlreichen Werken von Shakespeare oder Brecht auch viele Autoren der Moderne, sowie musikalische Produktionen.
Außerdem arbeitete Manfred Langner häufig als Gastregisseur in vielen Städten von Hamburg bis München, von Berlin bis Köln. Auch an den Schauspielbühnen in Stuttgart hatte er schon gearbeitet: er inszenierte dort „Popcorn“ (Altes Schauspielhaus, 2003), „Komödie im Dunkeln“ (Komödie im Marquardt, 2006) sowie „Ladies Night“ (Komödie im Marquardt, 2007).
Zudem ist er auch als Übersetzer von Theaterstücken (u.a. „Internet-Romanze“ und „Männer und andere Irrtümer“) und Drehbüchern sowie als Autor („Diamonds“, „BuntesRepublik“) tätig.
Mit Beginn der Spielzeit 2009/2010 übernahm er die Intendanz der Schauspielbühnen in Stuttgart. Hier inszenierte er seitdem u.a. „Was ihr wollt“ von William Shakespeare (Altes Schauspielhaus, 2009), „Venedig im Schnee“ von Gilles Dyrek, „Das andalusische Mirakel“ von Lars Albaum und Dietmar Jacobs und „Die Perle Anna“ von Marc Camoletti (Komödie im Marquardt, 2010), „Gretchen 89ff“ von Lutz Hübner (Theater über den Wolken, 2010), „Rain Man“ von Dan Gordon, „Die Ratten“ von Gerhart Hauptmann, „Feelgood – Der Stresstest“ von Alistair Beaton (Altes Schauspielhaus 2010) und „Das Boot“ (Deutschsprachige Erstaufführung nach dem Roman von Lothar-Günther Buchheim).


 PRESSESTIMMEN

Rasante Komödie besticht mit Charme und erstklassigen Darstellern
Das spielfreudige, sechsköpfige Ensemble verstand es, dem Publikum mehr als zwei Stunden erstklassige Unterhaltung zu bieten. Der dynamische, jung gebliebene Max Tidof blüht in der Rolle des ausgebufften Gauners zur Höchstform auf. Nicht weniger temperamentvoll fegen die beiden durchtriebenen Damen Nathalie O’Hara als Elisabeth und Martine Schrey als Josephine über die Bühne. Den Zuschauern treibt das kriminelle Geschehen, in dem ein Gag den nächsten jagt, Lachtränen in die Augen. Ein herrlich komisches, verdrehtes, heilloses Durcheinander wird ausgebreitet. Bis zum erlösenden Knalleffekt.
Uschi Mickley, Westfalen Blatt Gütersloh, 13.01.2015.

Gaunerkomödie mit Max Tidof setzt ein Glanzlicht
Überaus wandlungsfähig präsentierten sich die Schauspieler in der Komödie von Peter Yeldham und stellten damit ihre Klasse unter Beweis.
Karin Prignitz, Neue Westfälische, 13.01.2015.

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