Ziemlich beste Freunde - Sara Spennemann, Felix Frenken, Timothy Peach (Foto © Matthias Stutte)

Ziemlich beste Freunde

Tournee-Theater Thespiskarren
Ziemlich beste Freude
Komödie nach dem gleichnamigen Film
von Éric Toledano und Olivier Nakache
Bühnenfassung: Gunnar Dreßler

1. INTHEGA-Preis „DIE NEUBERIN“ 2015

Mit Timothy Peach, Felix Frenken,
Sara Spennemann und Michel Haebler
4 Mitwirkende
Regie: Gerhard Hess

Serien-Gastspiele:
24.04.2016 – 09.06.2016 Komödie am Altstadtmarkt Braunschweig
10.06.2016 – 24.06.2016 Theater im Rathaus Essen

Wiederholungstournee
20.09.2015 – 15.10.2015
24.03.2016 – 30.06.2016


INHALT

Der reiche, seit einem Paragliding-Unfall vom Hals abwärts gelähmte Philippe hat genug vom scheinheiligen Mitleidsgetue seiner Umwelt. Und da es keiner länger bei ihm aushält, ist er wieder einmal auf der Suche nach einem neuen Pfleger. Da schneit der freche Ex-Häftling Driss herein,  der – um Arbeitslosengeld beziehen zu können – eigentlich nur Philippes Unterschrift auf seiner Ablehnung braucht. Doch der ebenso respekt- wie furchtlose Außenseiter gefällt Philippe und so engagiert er ihn vom Fleck weg. Eine gute Entscheidung, denn die ungleichen Männer werden mit der Zeit „ziemlich beste Freunde“ – und das nicht nur, weil Driss mit seiner unkonventionellen Art Philippes steife Entourage gehörig aufmischt. Auch Philippe eröffnet dem Underdog Driss neue Lebensperspektiven.

„Ziemlich beste Freunde“ ist ein höchst amüsanter Zusammenprall der Kulturen bzw. Mentalitäten – eine emotionsgeladene Geschichte um Liebe, neuen Lebensmut und Freundschaft. Aus dem gleichnamigen Film von Éric Toledano und Olivier Nakache, dem französischen Überraschungs-Kino-Knüller der Saison 2011/12, hat der Schauspieler, Regisseur und Autor Gunnar Dreßler einebenso berührendes wie witziges Theaterstück gemacht, das die tragikomische Ereignisse leicht und liebevoll erzählt. Der Film, den in Deutschland rund 9, in Frankreich sogar 19,2 Millionen Kinozuschauer sahen, basiert auf der Autobiografie des aus adliger Familie stammenden ehemaligen Geschäftsführers der Champagnergesellschaft Pommery, Philippe Pozzo di Borgo. 

Ziemlich beste Freunde - Felix Frenken, Timothy Peach (Foto © Matthias Stutte) Ziemlich beste Freunde - Sara Spennemann, Felix Frenken, Timothy Peach (Foto © Matthias Stutte) Ziemlich beste Freunde - Timothy Peach, Felix Frenken (Foto © Matthias Stutte)

Ziemlich beste Freunde - Felix Frenken, Timothy Peach (Foto © Matthias Stutte) Ziemlich beste Freunde - Sara Spennemann, Michel Haebler, Timothy Peach (Foto © Matthias Stutte) Ziemlich beste Freunde - Felix Frenken, Timothy Peach, Sara Spennemann (Foto © Matthias Stutte)


BIOGRAFIEN

AUTOR DER BÜHNENFASSUNG
Gunnar Dreßler, Schauspieler, Regisseur und Autor studierte von 1975 bis 1979 Germanistik, Politologie und Pädagogik an der Universität Hamburg. In den darauffolgenden Jahren absolvierte er eine Schauspielausbildung am Hamburgischen Schauspielstudio und hatte unter anderem Engagements am Landestheater Detmold, dem Ernst-Deutsch- Theater und dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg. 1984 begann seine Laufbahn als Regisseur, in der er es mittlerweile auf über 50 Inszenierungen brachte. 1989 gründete er das Theater in der Basilika in Hamburg und übernahm dessen künstlerische und kaufmännische Leitung. Im Jahr 2000 zog Gunnar Dreßler nach Berlin und verlagerte seinen Schwerpunkt auf die Tätigkeit als Theater- und Drehbuchautor. 2009 übernahm er in Berlin das Theater Tribüne.

DARSTELLER
Timothy Peach © Thorsten JanderTimothy Peach
studierte an der Staatlichen Hochschule für darstellende Kunst in Stuttgart, war Ensemblemitglied am Theater Augsburg und ist seit 1991 in ausgesprochen vielseitigen Serien- und Film-Rollen zu sehen. Bekannt wurde er in der bayerischen Kultserie “Löwengrube“. Die Hauptrolle in „Keep on Running“ brachte ihn erstmals auf die Kinoleinwand. Es folgten unzählige TV-Movies darunter „Der Clan der Anna Voss“ mit Maria Schell und Horst Buchholz, „Eine unheilige Liebe“ von Michael Verhoeven, „Das Fremde Kind“ von Dominique Othénin-Gerard , “ Die Frau des Heimkehrers“ von Gabi Kubach oder „Auferstehung“ unter der Regie von Paolo & Vittorio Taviani. Rollen in erfolgreichen TV-Serien wie „Die Unzertrennlichen“, „Der Bulle von Tölz“, „Der Landarzt“, „Der Bergdoktor“, „Herzflimmern – Die Klinik am See“ und „Sturm der Liebe“ machten ihn einem Millionenpublikum bekannt. Im Sommer 2012 spielte er den Gangster „Santer“ bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg und als Jan Mertens die Hauptrolle in der ARD Serie „Rote Rosen“. Aktuell hat er gerade die Arbeit an den Kinofilmen „Ruth“ Regie Uwe Janson und „Father Rupert Mayer“ Regie Damian Chapa abgeschlossen.
Seit über 25 Jahren sind Timothy Peach und seine Frau, die Schauspielerin Nicola Tiggeler, ein Paar. Sie haben zwei Kinder und sind Botschafter von SOS-Kinderdorf und der Nicolaidis Stiftung.

REGIE
Gerhard Hess ist ein Schweizer Regisseur. Bereits in seiner Zeit als Oberspielleiter am Theater Kiel setzte er neben der Beschäftigung mit Klassikern den Schwerpunkt seiner Tätigkeit auf neue und auf unbekannte Stücke. Davon zeugen hier zahlreiche Ur- bzw. Erstaufführungen von Autoren wie Woody Allen, Athol Fugard, Edoardo de Filippo, Margarethe von Trotta. Danach inszenierte Gerhard Hess an zahlreichen Deutschen Theatern wie dem Nationaltheater Mannheim, den Staatstheatern in Wiesbaden, Braunschweig, Saarbrücken, dem Theater Essen, Dortmund und Nürnberg. Seit 1991 arbeitete er auch im Musiktheater.
Von 1998-2013 war Gerhard Hess dann Intendant an der Landesbühne-Nord in Wilhelmshaven. Mit einem an der Arbeit größerer Häuser ausgerichteten Programm erreichte er einen bundesweite Resonanz verbunden mit einer drastischen Steigerung der Besucherzahlen.
Neben der langjährigen Zusammenarbeit mit der Autorin Katharina Gericke standen zahlreiche weitere Uraufführungen und Auftragsarbeiten, sowie Neuentdeckungen vergessener Stücke von Gryphius bis Eichendorff. Seine Arbeit ist dokumentiert in dem Buch „Manchmal ist der Kreis doch ein Quadrat“ von Peter Fliegel. Als Regisseur wandte sich Gerhard Hess insbesondere Klassikern und realistischen Autoren zu. Seit 2013 arbeitet Gerhard Hess wieder als Regisseur. Seine letzte Inszenierung war Verdis „Otello“ am Staatstheater Darmstadt. Jetzt gibt er mit „Ziemlich beste Freunde“ sein Regiedebüt beim Tournee-Theater Thespiskarren.


PRESSESTIMMEN

Ziemlich beste Komödie – Bühnenfassung des Kinohits reißt Publikum zu Bravorufen hin
Babette Caesar, Der Westallgäuer, 17.12.2014.

Dreßler hält sich – in sehr komprimierter Form – sehr dicht ans Original. Auch hier lässt der erfrischende Umgang zweier total unterschiedlicher Menschen, die ein wachsendes Verständnis für die Bedürfnisse des anderen entwickeln, voneinander lernen und profitieren, aus dem Drama eine Komödie werden, die Optimismus und Hoffnung verströmt. In Timothy Peach und Felix Frenken hat Hess hervorragende Schauspieler gefunden, die diese Intention überzeugend herüberbringen. Es sind exzellente Darsteller, die die Annäherung der so unterschiedlichen Charaktere auf humorvolle und charmante Art und Weise meistern. Angesichts dessen, dass das Ensemble die Tournee innerhalb von drei Monaten durchzieht, leistet es außerdem ein hartes Stück Arbeit, das stehende Ovationen verdient hat.
Der Patriot, 06.12.2014.

Timothy Peach und Felix Frenken brillieren mit Theaterversion des französischen Erfolgsfilms
Felix Frenken gibt Driss geradezu hyperaktiv. Fast tänzelnd bewegt er sich über die Bühne und gestikuliert wild umher – als Gegenpol zu seinem Bühnenpartner Timothy Peach. Der darf als querschnittsgelähmter Philippe nur den Kopf bewegen, allein durch die Mimik muss er seine Figur zum Leben erwecken und schafft dies auch durchgehend. Ihr Zusammenspiel harmoniert perfekt, fast wie in einer Screwball-Komödie werfen sie sich die Pointen zu. Aberwitzige schnelle Szenen, die vor Lebensfreude sprühen und ganz leise, intime Momente, in denen sich ganz deutlich zeigt, welche Kraft hinter der Akzeptanz eines solchen Schicksals stecken muss, wechseln sich im Stück ab. Peach und Frenken verleihen diesen stillen Augenblicken eine unglaubliche Emotionalität und schaffen es ebenso schnell wieder zurück zu finden zu ihrem schwarzen Humor.
Kerstin Panhorst, Westfalen Blatt, 18.11.2014.

Mehr als ziemlich gutes Theater
Sabine Heinemann, Neue Westfälische / Höxtersche Kreiszeitung, 07.11.2014.

 


PREISE UND AUSZEICHNUNGEN
für den Film „Ziemlich beste Freunde“ 

2011: TIFF Award (Kanada) in den Kategorien „Bester Hauptdarsteller“ (François Cluzet, Omar Sy) und „Bester Film“ (Tokyo Sakura Grand Prix)
2012: Oscar-Nominierung (USA) in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“
2012: Nominierung für den Golden Globe Award (USA) für den besten fremdsprachigen Film
2012: Nominierung für den BAFTA Award (Großbritanien) in der Sparte „Bester nicht-englischsprachiger Film“
2012: César (Frankreich) in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ (Omar Sy)
2012: David di Donatello-Preis (Italien) in der Kategorie „Bester Europäischer Film“
2012: DIVA Publikumspreis (Deutschland) in der Kategorie „Erfolgreichster Kinofilm 2012“
2012: Étoile d’Or (Frankreich) in der Kategorie „Bester männlicher Nachwuchsdarsteller“
2012: Florida Film Critics Circle Award (USA) in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“
2012: Golden Trailer Award (USA) in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Comedy-Trailer“
2012: Phoenix Film Critics Society Award (Kritiker-Preis USA) in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“
2012: Prix Lumière (Frankreich) in der Kategorie „Bester Darsteller“ (Omar Sy)
2012: Sarajevo Film Festival Audience Award (Bosnien-Herzegowina) in der Kategorie „Bester Spielfilm“
2012: Satellite Award (USA) in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“
2012: Southeastern Film Critics Association Award (USA) in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“
2012: Wisconsin Film Festival Audience Award (USA) in der Kategorie „Bester Film“
2013: Ceský lev (Tschechien) in der Kategorie „Bester ausländischer Film“
2013: Goldene Leinwand(Deutschland)
2013: Goya (Spanien) in der Kategorie „Bester europäischer Film“
2013: Image Award (USA) in der Kategorie „Bester internationaler Film“
2013: Virtuoso Award (USA) für Omar Sy
2013: Deutscher Hörfilmpreis

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