Szenenfoto © Chris Gonz

Rubbeldiekatz

Tournee-Theater THESPISKARREN
in Zusammenarbeit mit Comödie Dresden
Rubbeldiekatz
Komödie nach dem gleichnamigen Film von Detlev Buck
Drehbuch: Detlev Buck und Anika Decker
Bühnenfassung: Gunnar Dreßler

Mit Rosetta Pedone, Jan van Weyde, Christian Kühn
und Oliver Geilhardt

Tourneefassung von Christian Kühn nach der Inszenierung der Comödie Dresden von Max Giermann

06.10.2016 – 20.10.2016
20.02.2017 – 10.03.2017


INHALT

Rubbeldiekatz - Plakatmotiv (Gestaltung: Anna-Maria Sauer / Szenenfoto mit Jan van Weyde © Chris Gonz)In der turbulent-romantischen Komödie von Detlev Buck und Anika Decker sieht Alex endlich seine Chance gekommen, denn für eine Hollywoodproduktion wird noch ein Darsteller gesucht. Dumm nur, dass es sich dabei um eine Frauenrolle handelt. Aber da Alex als Schauspieler in der Verkleidungskomödie „Charleys Tante“ äußerst versiert im Tragen von Frauenkleidern ist, verwandelt er sich kurzerhand dank Pumps, Bluse und Perücke in Alexandra und bekommt die Rolle.

Während er seinen Erfolg in vollen Zügen genießt, begegnet er Sarah und verliebt sich Hals über Kopf in die wunderschöne junge Frau. Was Alex noch nicht weiß: Sarah spielt ausgerechnet in dem Film die Hauptrolle, für den er als Alexandra engagiert wurde. Am Set treffen nun beide aufeinander und seine Verkleidung darf unter keinen Umständen auffliegen, da Alex sonst vor dem Karriereaus stehen würde!

Das Liebeschaos ist also vorprogrammiert, denn Sarah schüttet Alexandra von „Frau zu Frau“ ihr Herz aus und zu allem Überfluss verliebt sich dann auch noch der Regisseur in sie / ihn… Ist Alex Frau genug, seinen Mann zu stehen?

Rosetta Pedone (Foto: Thomas Leidig) Christian Kühn © Chris Gonz
Jan van Weyde © Dennis König Oliver Geilhard © Fabian Stürtz  Max Giermann © Chris Gonz


BIOGRAFIEN

AUTOR DER BÜHNENFASSUNG
Gunnar Dreßler, Schauspieler, Regisseur und Autor studierte von 1975 bis 1979 Germanistik, Politologie und Pädagogik an der Universität Hamburg. In den darauffolgenden Jahren absolvierte er eine Schauspielausbildung am Hamburgischen Schauspielstudio und hatte unter anderem Engagements am Landestheater Detmold, dem Ernst-Deutsch- Theater und dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg. 1984 begann seine Laufbahn als Regisseur, in der er es mittlerweile auf über 50 Inszenierungen brachte. 1989 gründete er das Theater in der Basilika in Hamburg und übernahm dessen künstlerische und kaufmännische Leitung. Im Jahr 2000 zog Gunnar Dreßler nach Berlin und verlagerte seinen Schwerpunkt auf die Tätigkeit als Theater- und Drehbuchautor. 2009 übernahm er in Berlin das Theater Tribüne.

Der Kinofilm Rubbeldiekatz stammt aus der Feder von Detlev Buck, der bereits mit „Männerpension“ einen der erfolgreichsten deutschen Filme der 1990er-Jahre drehte, und Anika Decker, die mit Til Schweiger die Komödien „Keinohrhasen“ und „Zweiohrküken“ zu Kinorennern machte. Im Dezember 2011 flimmerte Rubbeldiekatz zum ersten Mal über die Kinoleinwand und obwohl der Film von der Presse zerrissen wurde, erreichte er bereits in der ersten Woche Platz drei der Kinocharts. In der dritten Woche knackte er die magische Millionenmarke, was ihn zu einer der meistgesehenen deutschen Kinoproduktionen machte. Insgesamt amüsierten sich mehr als 2,1 Millionen Menschen in den Kinos und in der Bühnenfassung von Gunnar Dressler wird Rubbeldiekatz erneut für gute Laune sorgen und die Lachmuskeln in keinster Weise verschonen.

DARSTELLER
Jan van Weyde wurde am 06.07.1979 in Bonn geboren und lebt seit 2001 in Köln. Nach seinem Abitur (1999) verbrachte er ein Jahr als Au Pair und Student in Chicago, USA. Hier unternahm er im Rahmen seines Studiums am College erste Schritte in Richtung Bühne. Zurück in Deutschland beschloss er diesen Weg professionell weiter zu verfolgen.
Bereits während des Schauspielstudiums wirkte er in verschiedenen Fernsehproduktionen mit, u. a. in der ZDF-Krimireihe „Wilsberg“, der RTL-Comedy „Schulmädchen“ oder der RTL-Actionserie „Alarm Für Cobra 11“.
2005 verpflichtete ihn die Bavaria Filmproduktion für den Hauptcast der ARD-Erfolgs-Telenovela „Sturm der Liebe“, wo er bis 2013 die Rolle des leicht chaotischen Hotelpagen Xaver Steindle übernahm – die Serie wurde mittlerweile in über 25 Länder weltweit verkauft und gilt damit als erfolgreichste Telenovela in Europa.
In drehfreien Phasen zog es Jan van Weyde immer wieder auch auf die Bühne, er war in Stücken wie „Ace Ventura“, „Ein Freund, ein guter Freund“ und „Die Kleine Meerjungfrau“ zu sehen. Seit 2013 unterrichtet er außerdem in der Kölner Schauspielakademie „First Take“ das Fach Synchronsprechen.

Rosetta Pedone besuchte nach Ihrer Ausbildung zur Fernseh-, Film- und Theaterschauspielerin die Masterclass von Bernard Hiller in Italien, bis sie 2008 in die internationale Masterclass in Los Angeles (Kalifornien, USA) aufgenommen wurde.
Einen großen Fernseherfolg feierte sie im April 2008, wo sie in „Freiwild“ in der Hauptrolle der Angela Lopez neben Thomas Schmauser, Max von Pufendorf, Teresa Weißbach und André Jung zu sehen war. In der Bairischen Sitcom „Spezlwirtschaft“ spielte sie die Rolle der Francesca neben Helmut Schleich, Christiane Blumhoff, Marcantonio Moschettini, Claus Steigenberger und Tanja Frehse.
Danach war Sie in verschiedenen Serien wie „Marienhof“, „Sturm der Liebe“ und „Soko 5113“ zu sehen.
2012 wurde Rosetta Pedone als Viktoria König in der täglichen Serie „Alles was zählt“ als Hauptdarstellerin engagiert, um dort eine Profitänzerin in der Tanzfabrik zu spielen.
2014 spielte Rosetta unter der Regie von Stephan Wagner an der Seite von Elmar Wepper im Grimme-Preis nominierten Drama „Zwei Allein“.

Christian Kühn, gebürtiger Chemnitzer, war als Schauspieler u. a. am Theater St. Gallen, am Theater Dessau, an der Komödie Berlin, am Theater Junge Generation Dresden und an den Landesbühnen Vorpommern engagiert, bevor er als regelmäßiger Gast an die Komödie Dresden kam. Hier spielte er u.a. in „Gretchen 89 ff“, „Männerhort“ oder „Pension Schöller“. Als Autor dramatisierte er 2005 den Bestsellerroman „Die Mitte der Welt“. 2009 feierte sein erstes, selbstgeschriebenes Solostück mit dem Titel „Restlos ausverkauft!“ Premiere, in welchem er in 44 verschiedene Rollen schlüpft. Es folgten u.a. die Karaoke-Komödie „Machos auf Eis“, die Musicalkomödie „Rock’n’Roll High School“, die Bühnenfassung der TV-Serie „Rentner haben niemals Zeit“ und das Weihnachtsmusical „Willie – Der Weihnachtsstollen“. Alle Stücke sind erfolgreich auf Tourneen durch die Republik unterwegs. Seine jüngste Komödie „(K)ein guter Tausch“ feierte 2015 mit Bürger Lars Dietrich in der Hauptrolle ihre Uraufführung in Dresden. Kühn führte Regie u.a. bei der deutschsprachigen Erstaufführung „Meine Braut, sein Vater und ich“, die erfolgreich in Dresden und Köln lief, bei „Harry & Sally“ am Boulevardtheater Dresden sowie bei „Ziemlich beste Freunde“. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Christian Kühn Intendant der Comödie Dresden.

Oliver Geilhardt stand bereits mit 19 Jahren in dem Komödienklassiker „Arsen und Spitzenhäubchen“ auf der Bühne. Seine dreijährige Schauspielausbildung absolvierte der gebürtige Hamburger und jetzt Wahl-Berliner in seiner Heimatstadt an der Schule für Schauspiel. Für seine Rolle als Engel in Goethes „Faust 2“ bei den Bad Hersfelder Festspielen wurde Oliver Geilhardt 2007 mit dem Kleinen Hersfeldpreis der Bad Hersfelder Festspiele ausgezeichnet.
Auch vor der Kamera war Oliver Geilhardt bereits tätig. Im Jahr 2007 war er in einer Staffel der erfolgreichen SAT1-Sketch-Comedy-Serie „Zack! Comedy nach Maß“ zu sehen. Er stand auch in der ZDF-Serie „Da kommt Kalle“ und 2012 im ZDF-Fernsehspiel „Eine verhängnisvolle Nacht“ vor der Kamera.
Neben der Schauspielerei ist er außerdem leidenschaftlich gern als Sprecher tätig. So erfüllte sich ein Jugendtraum, als er Aufnahmen für diverse Hörspielfolgen von „Die drei Fragezeichen“ und „TKKG“ machte. Im Winter 2013 führte Oliver Geilhardt zum zweiten Mal Regie.

REGIESSEUR
Max Giermann, der gebürtige Freiburger, besuchte die Hochschule für Schauspielkunst ‚Ernst Busch’ Berlin, wo er 2001 sein Studium abschloss. Bereits während des Studiums trat er am Maxim-Gorki- und am Carrousel-Theater (heute Theater an der Parkaue) in Berlin auf. Nach dem Studium hatte er Engagements beim Schauspiel Essen, Theater Bonn und Volkstheater Wien.
Seit 2004 arbeitet er hauptsächlich als Komiker. Er gehört seit März 2007 zum Team der ProSieben-Show „Switch reloaded“. Seit 2014 spielt er regelmäßig in der ARD-Satiresendung „extra 3“ und seit 2015 in der SAT.1-Racheshow „Die große Revanche“. Sein brand neues Comedy-Format „Sketch History“ im ZDF hat schon jetzt grandiose Quoten. 2009 erhielt er den Deutschen Comedy-Preis. Seit Juni 2013 ist er Mitglied des Ensembles der ZDF-Impro-Comedy „Durchgedreht!“. 2011/12 war er mit seinem ersten Live-Programm „Wer denn sonst?!“ bundesweit auf Tournee. Neben dem Kinoerfolg „Rubbeldiekatz“ sah man ihn auch in „Otto’s Eleven“ oder „Die Vermessung der Welt“ und „Gut zu Vögeln“ auf der Leinwand.


 PRESSESTIMMEN

„Rubbeldiekatz“: Temperament und Spielfreude
Heike Linde-Lembke, Hamburger Abendblatt, 8.10.15.

Was für eine Spielfreude! Was für ein Witz! Das Schauspiel-Team der Komödie „Rubbeldiekatz“ schickte einen Gag nach dem nächsten über die Rampe des Kulturwerks – und das voll Esprit, Ironie und Temperament. An Rosetta Pedone und ihren Kollegen Jan van Weyde, Christian Kühn und Oliver Geilhardt hätte sogar William Shakespeare, Idol aller Komödianten, seine Freude gehabt. […]
Das Stück, schon als Film ein Publikums-Magnet, entlockte den 250 Zuschauern Lachtränen, Szenen-Applaus und zum Schluss frenetischen Beifall. Alles, was Spaß macht, wird verbraten: Männer in Frauenkleidern, Hitler als Witzfigur, das Karikieren aktueller Politiker, Seitenhiebe auf Wirtschaftsdelikte, Alltagsfallen, eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte und zum guten Schluss noch ein richtiger Labrador als Rubbeldenhund.
Das alles geht dem Titel gemäß ratzfatz über die Bühne. Die wird mit Schiebe-Kulissen immer wieder in andere Räume verwandelt, in denen die Szenen wundervoll auf den Punkt gebracht werden […].
Wenn die Saison so weiter geht, wird es ein spannender Herbst und Winter im Kulturwerk.

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