Komödie Winterhuder Fährhaus: Das Abschiedsdinner, Regie: Jürgen Wölffer, mit: Ingolf Lück, Saskia Valencia, René Steinke, Probenfoto

Das Abschiedsdinner

Komödie Berlin /Komödie Winterhuder Fährhaus
DAS ABSCHIEDSDINNER
Komödie von Matthieu Delaporte / Alexandre de la Patellière
Theater-Verlag Desch GmbH

Mit Ingolf Lück, René Steinke, Saskia Valencia,
(insg. 3 Mitwirkende)
Regie: Jürgen Wölffer

25.09.2018 – 25.10.2018 und
21.04.2019 – 15.05.2019


INHALT

Das junge Paar Anton und Katja Vorberg wollen mehr Zeit für sich. Das sogenannte „Abschiedsdinner“ soll da Abhilfe schaffen. Es wird für die Freunde gegeben werden, welche eigentlich nur noch aus Gewohnheit eingeladen werden. Beim Lieblingswein der Freunde, umgeben von den Geschenken, die sie im Laufe der Zeit erhalten haben und bei deren Lieblingsmusik soll ein Essen kredenzt werden – alles, ohne den Betreffenden zu sagen, dass es das letzte Ma(h)l sein wird. Die Vorbergs beschließen es zu versuchen und wählen als erstes Bea und Antoine. Alles wird arrangiert und steht bereit für den letzten gemeinsamen Abend. Doch Antoine kommt ohne Bea. Anton und Katja erschrecken – was wenn er etwas merkt?! Doch zu spät, Antoine entlarvt sie. Erst geschockt, möchte er dennoch die Freundschaft retten und schlägt vor, eine Art Therapiestunde abzuhalten. Was folgt, ist ein genialer Schlagabtausch der beiden Freunde, die sich im Verlauf des Abends nichts schenken und alles auspacken, was sie sich in den langen Jahren ihrer Freundschaft nie gesagt haben. Rasant und gnadenlos schaukeln sie sich unter der Beobachtung von Clotilde gegenseitig hoch, bis letztendlich eine Handvoll Erdnüsse die kathartische Läuterung vollbringt. 


1 Valencia_Lück © Joachim Hiltmann2 Ensemble © Joachim Hiltmann3 Lück © Joachim Hiltmann 4 Lück_Steinke © Joachim Hiltmann5 Lück_Steinke © Joachim Hiltmann6 Valencia_Steinke © Joachim Hiltmann


BIOGRAFIEN

DARSTELLER
Ingolf Lück studierte Germanistik, Philosophie und Pädagogik, spielte nebenbei beim Frapp-Theater und gründet mit Kollegen ein Zirkustheaterprogramm für Kinder. Später gründet er das Rocktheater „Das totale Theater“ und spielt dort mit dem noch unbekannten Hape Kerkeling. Engagements am Düsseldorfer Schauspielhaus, im Schauspiel Bonn und im Hamburger Schauspielhaus folgten. Ab Januar 1985 tritt er vermehrt im Fernsehen auf und übt sich als Moderator. Mit der „Wochenshow“ gelingt ihm sein endgültiger Durchbruch. Nach der sechsjährigen Erfolgsserie übernimmt er weitere Moderationen für u.a. ProSieben und Sat.1 und Kabel 1. An die Theaterbühne verschlägt es ihn 2002 mit seinem Solostück „Caveman“ unter der Regie von Esther Schweins. Ein Jahr später führt er selbst Regie bei „Traumfrau Mutter“ und feiert auch mit dem Nachfolger „Voll die Mutter -Traumfrau 2“ Erfolge in Berlin, München, Hamburg, Österreich und der Schweiz. Ab 2005 spielt er in Oberhausen im Musical „Die Schöne und das Biest“ den Kerzenleuchter Lumiere. Er moderiert die ZDF Comedyshow „Nachgetreten“ und „Lachen macht Spaß“im NDR. 2009 spielt er im Hamburger Winterhuder Fährhaus im Stück „Die 39 Stufen“, bei dem er auch selbst Regie geführt hat. Mit seinen Solopragrammen „Zurück zu Lück“ und „Lück im Glück“ ist er seit 2010/11 auf Tournee. Mit „Das Abschiedsdinner“ ist er in der Spielzeit 2018/2019 mit dem Tournee-Theater Thespiskarren unterwegs.

René Steinke weiß schon früh das er Schauspieler werden möchte. Bei einem Casting für eine DEFA-Kinderproduktion setzte er sich durch und bekommt die Hauptrolle. Nach absolvierter Wehrpflicht und zwei Jahren als Rettungssanitäter wird er mit 26 Jahren endlich an der Schauspielschule „Ernst Busch“ in Berlin angenommen. Sein erstes Festengagement erhält er an der Berliner Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz. Dort spielt er unter anderem in mehreren Inszenierungen von Andreas Kriegenburg. Ab 1995 widmet er sich vermehrt den Film- und Fernsehproduktionen und spielt seitdem erfolgreich die unterschiedlichsten Rollen. Sein Durchbruch gelang ihm 1999 mit der Rolle des Tom Kranich in „Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei“. Nach fünf Jahren bei der Erfolgsserie überzeugt er seit 2007 immer wieder in diversen Spielfilmen und Serien von u.a. ZDF, SAT1 oder RTL. Ende 2013 zieht es ihn wieder an das Theater zurück. Unter der Regie von Christian Brey steht er zusammen mit seiner Kollegin Sonsee Neu im Frühjahr 2014 fast täglich mit „Doppelfehler“ auf der Bühne der Komödie am Kurfürstendamm. Seit 2015 spielt er in Hamburg in der Komödie Winterhuder Fährhaus u. a in „Das Abschiedsdinner“, mit welchem René Steinke erstmals für das Tournee-Theater-Thespiskarren auf der Bühne stehen wird.

Saskia Valencia wurde 1964 in Rostock geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie zunächst ein Volontariat im Bereich Produktionsleitung beim Fernsehen der DDR. Anschließend studierte sie an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam .
Einem breiten Fernsehpublikum wurde Saskia Valencia durch ihre Rolle in der RTL Daily-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (1993 bis 1996) bekannt. Es folgten zahlreiche Fernsehfilme und Serien wie „Polizeiruf 110“, „Pilcher“, „Lindström“, „Klinik unter Palmen“, „Traumschiff“, „Küstenwache“, „Traumhotel“, „Unser Charly“, „Alpenklinik“, „Der Bergdoktor“ und viele andere. Von 1999 bis 2001 moderierte sie die ZDF-Sendung „Reiselust“, die sie rund um den Globus führte. 2011 spielte Saskia Valencia die weibliche Hauptrolle in der ARD-Telenovela „Rote Rosen“ und brachte dem Format die besten Quoten seit Beginn der Ausstrahlung ein.
Seit 2010 ist Saskia Valencia auf Theaterbühnen in Hamburg, München und Frankfurt zu Gast, mit den Stücken „Gut gegen Nordwind“, „Die Wahrheit“ und „Kleine Eheverbrechen“.
Mit der erfolgreichen Produktion „Blütenträume“ von Lutz Hübner war sie mehrere Jahre für die Konzertdirektion Landgraf auf Tournee, mit Theresia Walsers satirischer Komödie „Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“ seit der Spielzeit 2014/15. 


PRESSESTIMMEN

Als Ingolf Lück hinzukommt – der den zu verabschiedenden exzentrischen Hochschullehrerfreund Anton Rother gibt -, vibriert die Bühne, die ob seiner Darstellung der Ticks des neurotischen Egozentrikers alle Register zieht – mit viel Zwischenapplaus und Gelächter, wie zum Beispiel bei der peniblen Auflistung in einem Stakkato-Wortschwall, wieviele Sorgen Whiskey es gibt und worin der Unterschied besteht.
BERLIN Eva-Maria Koch, Weltexpress, 15.12.2016

Dann hat Ingolf Lück seinen großen Auftritt als egozentrische Nervensäge. Die gibt er so inbrünstig und mit solch einer Textfülle, dass man um seine Gesundheit bangt. Lohn der Mühen ist immer wieder Zwischenapplaus. Auch René Steinke spielt sich die Seele bis zum Bluthochdruck aus dem Leib.
BERLIN Claudia von Dühren, Berliner Zeitung, 12.12.2016

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