Das Geheminis der drei Tenoere (c) Rebecca ter Braak

Das Geheimnis der drei Tenöre

Schauspielbühnen in Stuttgart,
Komödie im Marquardt
DAS GEHEIMNIS DER DREI TENÖRE
von Ken Ludwig
Deutsch von Maria Harpner und Anatol Preissler

Mit Michael Hiller*, Andrea Wolf*, u.a.
(insg. 7 Mitwirkende)
* (Vertragsverhandlungen sind noch nicht abgeschlossen)

Regie: Ulf Dietrich

Tourneezeitraum: N. N. 


INHALT

Paris in den 30er Jahren: Eine Hotel-Suite, drei Tenöre, zwei Ehefrauen, drei Liebschaften – und ein Olympiastadion voller Opernfans, die den Auftritt der Startenöre am Abend herbeisehnen. Was soll da schon schief gehen? Henry Saunders, Produzent des Abends, ist bester Dinge. Doch da hat er die Rechnung ohne den amourösen italienischen Superstar Tito Merelli und seine heißblütige Ehefrau Maria gemacht. Merelli wird langsam alt. Natürlich hasst er seinen jüngeren Kollegen, der sich ausgerechnet in Merellis Tochter verliebt hat. Verwicklungen lassen Merelli glauben, seine Frau habe etwas mit dem jüngeren Kontrahenten und als dann auch noch seine Ex-Geliebte und der Hotelboy auftauchen wird es erst richtig turbulent. Zwar sind es nur noch ein paar Stunden bis zur großen Premiere, doch loderndes Temperament, folgenschwere Verwechselungen, dramatische Eifersuchtsanfälle und stürmische Bettgeschichten sorgen dafür, dass die Redewendung the show must go on eine ganz neue Bedeutung bekommt. Nach Logik darf hier niemand fragen.

In DAS GEHEIMNIS DER DREI TENÖRE entpuppt sich Ken Ludwig einmal mehr als Meister der rasanten Verwechslungskomödie – voller Komik, überraschender Wendungen und mit liebevoll-ironischem Blick auf die Irrungen und Wirrungen des Showbusiness alter Schule.


 Das Geheminis der drei Tenoere (c) Rebecca ter Braak

BIOGRAFIEN

DARSTELLER
Michael Hiller absolvierte sein Schauspielstudium in Leipzig und ist nach Festengagements an den Bühnen in Chemnitz, am Volkstheater Wien, in Augsburg, Ingolstadt und am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken seit einigen Jahren freiberuflich tätig. So spielte er u. a. am Grenzlandtheater Aachen und erhielt 2009 den Kurt-Sieder-Preis der Stadt Aachen. Er gastierte bei mehreren Sommerfestspielen, zuletzt bei den Burgfestspielen in Bad Vilbel, wo er den Jake Blues in dem Kult-Musical „Blues Brothers“ nach dem Film von John Landis spielte. In der Komödie im Marquardt Stuttgart spielte er in Ulf Dietrichs deutsch-deutscher Unterhaltungsrevue „Willkommen im Paradies“, in der Kriminalkomödie „Die 39 Stufen“ von John Buchan und Alfred Hitchcock, in der Operette „Im weißen Rössl“, in Lars Albaums und Dietmar Jacobs’ Komödie „Das andalusische Mirakel“ und Michael Pertwees Komödie „Sextett“. In den letzten Jahren ist er auch regelmäßig im Alten Schauspielhaus Stuttgart: in Gerold Theobalts Schauspiel „Alles was Recht ist“, im Unterhaltungsstück „BuntesRepublik“, in Lutz Hübners Schulkomödie „Frau Müller muss weg“, in Alistair Beatons Schauspiel „Feelgood – Der Stresstest“, in Kleists „Der zerbrochne Krug“, in Joshua Sobols „Der Kaufmann von Stuttgart“, in der Deutschsprachigen Erstaufführung von „Das Boot“ nach dem Roman von Lothar-Günther Buchheim und im Musical „Victor/Victoria“. In der Spielzeit 2014/15 spielte er Paul Werner in Lessings „Minna von Barnhelm“, David O. Selznick in Ron Hutchinsons „Mondlicht und Magnolien“ und Hans-Günther Wirth in Ulf Dietrichs und Manfred Langners Uraufführung „Romy“. Außerdem arbeitet Hiller als Synchronsprecher und inszenierte 2015 in Stuttgart die Komödie „Die Feuerzangenbowle“ in der Komödie im Marquardt.

Andrea Wolf studierte zunächst neue deutsche Literatur, Theater- und Sprechwissenschaft an der LMU in München und wechselte danach an die Otto-Falckenberg-Schauspielschule. Bei den Kammerspielen München, sammelte sie erste Erfahrungen in Merlin oder Das wüste Land von Tankred Dorst in der Regie von Dieter Dorn. Es folgten 16 Jahre im Festengagement an unterschiedlichen Theatern. Neben vielen anderen Rollen hat sie auf der Bühne schon die großen Frauenrollen gespielt. Sie war:: „Desdemona“, „Eve“, „Gretchen“, „Yvette“, „Kunigunde“, „Lola Montez“, „Rosalinde“, „Jenny“ und „Mrs. Peachum“, „Titania“, „Goneril“, „Olivia“, „Martha“ und „Maria Callas“. Es lockte sie unter anderem das Staatstheater Oldenburg und Saarbrücken, in letzterem blieb sie 8 Jahre im Ensemble. Neben dem Theater arbeitet sie für Film und TV und ist Sprecherin für viele Rundfunkstationen und Tonstudios.  Eigene Lesungen, teilweise auch mit eigenen Text- und Liedzusammenstellungen zu den verschiedensten Themen, veranstaltet sie alleine, sowie mit Kollegen und Musikern. An einer Schauspielschule in Wiesbaden gab sie Sprechunterricht, seit 2012 arbeitet sie an der Hochschule für Fernsehen und Film in München und immer wieder ist sie als Coach für die DSO – dt. Stiftung Organtransplantation tätig. Seit 2016 ist sie im Vorstand des Frankfurter Künstlerclub e.V.für die Sparte Literatur.

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