Hauptmann von Köpenick - das Berlin Musical LOGO (c) Heiko Stang

Der Hauptmann von Köpenick

HS Theaterproduktion Berlin
DER HAUPTMANN VON KÖPENICK
Das Musical
nach dem gleichnamigen Stück von Carl Zuckmayer

Musik und Liedtexte: Heiko Stang
Regie und Bühne: Heiko Stang
Arrangements, Orchestrierung,
Musikalische Leitung: Frank Hollmann
Musikalische Einstudierung: Alexandra Barkovskaya
Choreografie: Doris Marlis, Michael Apel
Step-Choreografie: Nini Stadlmann
Kostümbild: Antje Schrader

Mit Maximilian Nowka (Titelrolle), Sandrine Guiraud* u. a.
* (Vertragsverhandlungen sind noch nicht abgeschlossen)

Mit den Musikern des Symphonic Pop Orchestra

ca. 25.03.2019 – 20.04.2019


INHALT

Wilhelm Voigt wäre gern ein rechtschaffener Untertan. Doch dem vorbestraften Schuster ohne Papiere wird die Aufenthaltsgenehmigung verweigert, solange er arbeitslos ist. Arbeit findet er aber nur mit einer gültigen Aufenthaltsgenehmigung. Ein Teufelskreis. Und so begibt er sich in den Kampf gegen bürokratische Windmühlen, bis ihm unverhofft eine Hauptmannsuniform des Preußischen Garderegiments eine spitzbübische Lösung verschafft. Die Musicalfassung von Heiko Stang begleitet die liebenswert-tragische Figur des Wilhelm Voigt, der sich gegen die Ungerechtigkeit der Bürokratie zur Wehr setzt. Die Inszenierung verbindet klassische Elemente des Boulevardtheaters mit modernem Musical. Die Liedtexte und die witzigen Dialoge sind in Berliner Mundart gehalten. Das wandelbare Bühnenbild bleibt authentisch altmodisch. Mitreißende Choreografien, historische Kostüme und ergreifende Live-Musik mit Ohrwurmcharakter garantieren erstklassige Unterhaltung und entführen die Zuschauer in das kaiserliche Berlin um 1900. Das neue Berlin-Musical diesen Sommer im Admiralspalast in Berlin zu sehen, ab 2019 dann auf Tour durch ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz– umwerfend und komisch! 




BIOGRAFIEN

REGIE UND BÜHNE
Heiko Stang, der gebürtige Berliner, studierte Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und kam über ein Engagement als Jesus in Jesus Christ Superstar an den Bühnen der Stadt Gera 1993 zum Musical. Er spielte Hauptrollen u.a. in La Cage Aux Folles, Cabaret, West Side Story, Evita, Tanz der Vampire, Elisabeth, Titanic und arbeitete unter der Regie von Roman Polanski und Harry Kupfer an den Vereinigten Bühnen Wien. Seit 2006 ist er neben seiner Arbeit als Schauspieler und Sänger auch als Regisseur und Autor tätig. So schrieb er 2007 das Weihnachtsmusical „Ein kleines bisschen Weihnacht“ für den Weihnachtszauber auf dem Gendarmenmarkt und inszenierte eine Gala im Berliner Konzerthaus mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg. Bei der Uraufführung der Musical-Fassung von Rolf Hochhuths „Inselkomödie“ 2010 im Theater am Schiffbauerdamm (Berliner Ensemble) übernahm er kurzfristig die Regie und inszenierte die Erstaufführung von „Jentl“ nach Isaac Bashevis Singer 2012 am Stadttheater Cöpenick, für die er auch die Bühnenfassung sowie die deutschen Liedtexte schrieb. Die Musicaladaption von Carl Zuckmayers „Der Hauptmann von Köpenick“ ist sein erstes eigenes Musical, welches im Sommer 2015 in Berlin seine umjubelte Uraufführung am Originalschauplatz erlebte. Hierfür schrieb er die Musik und die Liedtexte.
Zur Zeit gastiert er am Staatstheater Kassel in der Neuproduktion „Kiss me, Kate“ von Cole Porter als Harry Trevor / Baptista.

ARRANGEMENTS UND ORCHESTRIERUNG
Frank Hollmann studierte von 1979 bis 1985 Klavier, Arrangement und Komposition an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Bereits seit 1983 arbeitete er als Pianist am Friedrichstadtpalast. Als Arrangeur und Komponist schrieb er fortan bis 2009 für fast jede Show des berühmten Revuetheaters. Für TV-Produktionen wie z.B. „Deutschland adé“ (arte/SWR/WDR/ARD) oder „Der Ferienarzt“ (ZDF) arbeitete Frank Hollmann als Arrangeur und Orchestrator. 2007 arrangierte er die Kinderrevue des Friedrichstadtpalastes „Der Zauberer von Camelot“ des Komponisten Marc Schubring. Er orchestrierte für ihn u.a. auch „Der Mann, der Sherlock Holmes war“, „Zum Sterben schön“ und 2015 für das Gärtnerplatztheater in München „Gefährliche Liebschaften“. Für den erfolgreichen norwegischen Komponisten Gisle Kverndokk orchestrierte er „Martin L. – Das Musical“. Die Produzenten Peter Scholz und Dennis Martin der Spotlight Musicalproduktion lassen bei Hollmann seit einigen Jahren ihre Musicals orchestrieren wie z.B. „Die Päpstin“, „Friedrich“, „Kolpings Traum“ oder aktuell „Die Schatzinsel“. 2006 gründete Frank Hollmann das Symphonic Pop Orchestra.

CHOREOGRAFIE
Doris Marlis, die ehemalige österreichische Eiskunstläuferin, war nach Beendigung ihrer aktiven Bühnenkarriere von 2003-2005 Dance Supervisor der Vereinigten Bühnen Wien. Seit 2006 lebt und arbeitet sie als Choreo- graphin in Deutschland. Zu ihren Arbeiten zählen u.a. HIGH SOCIETY, CZARDASFÜRSTIN in Wien, eine Eis-Show, CAMELOT in Bad Hersfeld, DRACULA, HAIR, MIAMI NIGHTS, FOOTLOOSE, AIDA, EVITA, JESUS CHRIST SUPERSTAR, 3 MUSKETIERE und WEST SIDE STORY in Tecklenburg und Hagen. Zu ihren Regiearbeiten zählen MOZART IN CONCERT im Wiener Raimundtheater und das Poporatorium DIE 10 GEBOTE in der Dortmunder Westfalen-Halle. Sie choreographierte die Uraufführungen ELISABETH V. THÜRINGEN (2007) in Eisenach und FRIEDRICH – MYTHOS und TRAGÖDIE (2012) in Potsdam. In Bremen erstellte sie 2009 die Choreographie für die deutsche Erstaufführung von MARIE ANTOINETTE, die sie 2012 für Tecklenburg adaptierte. Zu Beginn 2013 holte sie Harry Kupfer an die Frankfurter Oper um für Prokofjew’s DER SPIELER die Choreographie zu übernehmen.

DARSTELLER
Maximilian Nowka, der gebürtige Hamburger, der seit 2007 klassischen und Musical-Gesangsunterricht nimmt, ist ein am Hamburger Schauspielstudio Freese ausgebildeter Diplom-Schauspieler. Im Anschluss an seine Ausbildung folgte von 2003-2007 ein Festengagement am Theater Plauen-Zwickau, wo er so unterschiedliche Rollen spielte wie z. B. Karl Moor in Schillers „Die Räuber”, Graf Wetter vom Strahl in Kleists „Das Käthchen von Heilbronn”, Mortimer in Schillers „Maria Stuart”, den Conferencier in „Wir Wunderkinder” oder Claude im Musical „Hair”. Später verkörperte er hier auch die Titelrolle in „MOZART! Das Musical”, Ché in „Evita”, Nestor le Fripé in „Irma la douce”, Athos in Dumas „Die drei Musketiere”, Salvatore in „Der Name der Rose” und Bill Cahoun im Musical “Kiss me, Kate”. An der Musikalischen Komödie Leipzig gab er Peter in „Heidi – Das Musical” und Ambrose Kemper in „Hello Dolly!”, an der Alten Oper Erfurt Harry Frommermann in „Comedian Harmonists”. 2012 gestaltete er am Südthüringischen Staatstheater Meiningen/Landestheater Eisenach die Rolle des Berger in „Hair”. 2013 spielte er Riff-Raff in Richard O’Briens „The Rocky Horror Show” an der Alten Oper Erfurt, 2014 Lord Babberley im Komödien-Klassiker „Charlys Tante” an der Kammeroper München. 2015 verkörperte er am Köpenicker Rathaushof Theater die Titelrolle in „Der Hauptmann von Köpenick – Das Musical”, 2016 die Titelrolle in der Uraufführung „Hanussen” am Kleinen Theater Berlin (Buch und Regie Knut Gminder). Für die Konzertdirektion Landgraf steht er seit 2014 auch in der Theater im Rathaus Essen/EURO-STUDIO-Produktion „Doch lieber Single?!”, ein musikalischer Theaterabend über die Ehe auf der Bühne.

Sandrine Guiraud ist bekannt aus Fernsehserien wie „Tatort“, „SOKO Wismar“ oder aus der TV-Film-Romanze „Schwer verknallt“ mit Katrin Filzen. Im Kino war sie u. a. 2006 als Sunny in dem gleichnamigen Film von Thorsten Wettcke zu sehen, dessen Drehbuch zu diesem Film beim Brooklyn International Film Festival ausgezeichnet wurde. Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, stand Sandrine Guiraud v. a. am Stadttheater Plauen-Zwickau, wo sie viele herausragende und sehr unterschiedliche Rollen verkörperte: u. a. Miranda in Shakespeares „Der Sturm“, Emilia Galotti in Lessings gleichnamiger Tragödie, Amalia in Schillers „Die Räuber“, die Titelrolle in Kleists „Das Käthchen von Heilbronn“, aber auch klassische Kindertheaterheldinnen wie Heidi oder Aschenbrödel. Dank ihrer schönen Stimme wirkte sie außerdem in diversen Musicals mit wie z. B. „Hair“ (Rolle: Crissy), „Fame“ (Rolle: Serena), „MOZART! Das Musical“ (Rolle: Nannerl), „The Rocky Horror Show“ (Rolle: Magenta) und spielte so illustre Titelrollen wie 2009 Irma in „Irma la Douce“ oder 2011 Charity in „Sweet Charity“ von Cy Coleman. Neben ihrer Tätigkeit auf der Bühne arbeitet Sandrine Guiraud auch oft als Sprecherin, macht Voice-Over u. a. für den Sender Arte und spricht Hörspiele ein. Nach einer Babypause stieg sie 2015 wieder mit voller Kraft in ihren Beruf ein.


PRESSESTIMMEN

Da muss einem das Herz aufgehen.
Berlin1.de

Prächtige Ausstattung und tolle Darsteller. Ein Glücksfall ist das (…) Ensemble, das auch im Gesang kaum Wünsche offen lässt. Als Wilhelm Voigt ist Maximilian Nowka zunächst ein sehr leiser und scheuer Verlierertyp (…). Grandios und absolut glaubhaft gelingt ihm mit Überstreifen des Uniformmantels der plötzliche Wechsel in die Rolle des herumkommandieren Offiziers. (…) Stimmlich verfügt Nowka über einen schönen, geschmeidigen Tenor, der insbesondere im Liebesduett (…) zur Geltung kommt. (…) Wirklich eine Wucht ist das prachtvolle, ganz der wilhelminischen Zeit verpflichtete Kostümbild (Antje Schrader) mit seinen Uniformen, langen Kleidern, üppigen Hüten und den adrett gestärkten, weißen Schürzen.
Kai Wulfes, musicalzentrale.de, 28.06.2015

Umjubelter Bühnen-Hauptmann.
Berliner Abendblatt

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