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Fehler im System

Schlosspark Theater Berlin
FEHLER IM SYSTEM
von Folke Braband

Regie: Folke Braband
Mit Jasmin Wagner*, Tommaso Cacciapuoti*,
Jürgen Tarrach*, Guido Hammesfahr*
*(Verhandlungen noch nicht abgeschlossen)
(insg. 4 Mitwirkende)

01.02.2019 – 30.03.2019


INHALT

Emma setzt Oliver vor die Tür. Endlich. Doch kurz darauf ist Oliver zurück und begrüßt Emma mit seltsam monoton klingender Stimme. Es stellt sich heraus, Oliver 4.0 ist eine KI, eine künstliche Intelligenz. Er ist ein menschenähnlicher Computer, der über die Agentur Partnercook.com als Haushaltsroboter für Emma ermittelt wurde. Der virtuelle Wunderknabe erweist sich als perfekter Ersatz für den echten Oliver und nach und nach entwickelt die virtuelle Hilfe ungeahnte Fähigkeiten. Das findet auch Emmas Vater Lea, der sich gerade einer Geschlechtsumwandlung unterzieht. Rund um die beiden Olivers entwickeln sich viele chaotische Turbulenzen, hinzu kommt das Chris aus der Zentrale die beiden natürlich ständig mit fatalen Folgen verwechselt. Oliver 4.0 lernt die Liebe kennen und tut alles, um seine Emma nicht zu verlieren. Eine durchgeknallte Komödie, die zu denken gibt. 


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BIOGRAFIEN

DARSTELER
Jasmin Wagner stürmte als Blümchen in den 1990er Jahren die deutschen Single-Charts. Ihre Zeit als Popstar und Teenager-Idol fing mit „Herz an Herz“ an und endete im Jahr 2000 mit dem Song „Ich vermisse Dich“. Mit Millionen verkaufter Platten weltweit, vier Tourneen, unzähligen Veröffentlichungen im Ausland und diversen Moderationen (u. a. der Mini Playback Show und der Disney Filmparade) ist sie die erfolgreichste deutsche Sängerin der 90er Jahre.
Als Jasmin Wagner ist sie nach dem ersten Hype zurückgekehrt und, wie sie selbst sagt, »erwachsen geworden«: Ende 2003 lernte sie Michel van Dyke kennen, ein Jahr später wurde ihr der Texter und Entertainer Bernd Begemann vorgestellt. Der Franzose Yann Tiersen (Filmkomponist für u. a. „Die fabelhafte Welt der Amélie“ und „Good-Bye Lenin“) lud sie bereits als Special Guest auf seine Tour ein. Zu Beginn des Jahres 2006 erschien die Single „Männer brauchen Liebe“ sowie das Album „Die Versuchung“. Über die Jahre hinweg hat Jasmin Wagner bewiesen, wie wandlungsfähig sie ist: Inzwischen arbeitet das Multitalent als Musikerin, Schauspielerin, Synchronsprecherin und Moderatorin und ist nach wie vor eine gefragte Person im Show- und Musikbusiness. Im Sommer 2009 war Jasmin Wagner in der Rolle der „Esmeralda“ in „Der Glöckner von Notre Dame“ bei den Kreutzgang Festspielen in Feuchtwangen auf der Bühne zu sehen. 2009/2010 war sie als Laura in Dietmar Loefflers Liederabend „Männerbeschaffungsmaßnahmen“ an der Seite von Ulla Meinecke und Tommaso Cacciapuoti auf Tournee. In „TUSSIPARK“ ist sie aktuell in der Spielzeit 16/17 mit dem Tournee-Theater THESPISKARREN unterwegs.


PRESSESTIMMEN

„… den großartigen Darstellern, die aus dem Text vor allem in der ersten Hälfte des Abends erstklassig komödiantische Funken schlagen.“
„Auch Jasmin Wagners Emma überzeugt.
„Tommaso Cacciapuoti spielt diesen Oliver 4.0 mit einer so sympathischen Mischung aus Robotik und Menschlichkeit, dass man gar nicht anders kann als seinem Charme sofort zu erliegen.“
(Berliner Morgenpost, Katrin Pauly)

„Tommaso Cacciapuoti spielt diese Doppelrolle mit Charme und Schwung und kriegt den mackrig-plumpen Ex-Freund wie dessen smarteren, freundlicheren Doppelgänger überzeugend hin.“
„Alle vier spielen schön, schräg und komisch zusammen und sind höchst amüsant anzusehen.“
(Märkische Oderzeitung, Irene Bazinger)

„Ein Roboter zum Verlieben …“
„Viel Stoff zum Nachdenken – zur Freude der Zuschauer!“
(BZ, Olaf Mehlhose)

„Autor und Regisseur Folke Braband treibt ein situationskomisches Possenspiel mit den Möglichkeiten neuer Techniken …“
„Jürgen Tarrach … verleiht dem Mann, der alles daran setzt, Frau zu werden, spielerisch Würde.“
„Beim Publikum des Schlosspark Theaters, das mit beidem – Transsexualität und rasanter Technik-Entwicklung – fremdeln könnte, kommt das sehr gut an.“
„Hintersinnig und flott.“
(RBB Inforadio, Ute Büsing)

„Tommaso Cacciapuoti sehr gewandt in einer sorgsam differenzierten Doppelrolle“
„Jürgen Tarrach … der sich … unter dem Jubel des Publikums gekonnt von Pointe zu Pointe hangelt.“
„Das ganze Spiel wird auf der Bühne mit einem hilfreich simplen Bühnenbild, wandlungsfähiger Lichtregie und präzise eingespielten Videoprojektionen flink in Gang gehalten. Das Publikum bedankt sich mit einem wahren Jubelsturm für zwei komödiantisch treffsichere Stunden, die kaum merklich auch ein Quantum Nachdenklichkeit in sich tragen.“
(Artoscript, Horst Rödiger)

„Geistvolle Komödie“
„Mit der Erstaufführung dieser Komödie am Schlosspark Theater beeindruckt Regisseur Folke Brabant zum vierten Mal an diesem Haus mit seiner intelligenten Arbeit. Im gelingt ein gelungener Spagat zwischen amüsanter Abendunterhaltung und geistvollem Theaterstück, die Thematik dürfte und sollte alle menschliche Altersklassen ansprechen.“ „Eine feinfühlige Auswahl an Schauspielern, die ihren Rollen durchaus gerecht werden, lässt ein gelungenes Ganzes entstehen, das zum Nachdenken anregt, dabei aber nicht die Lachmuskeln verkümmern lässt.“ „Jürgen Tarrach beweist einmal mehr als (noch)Vater Lea, welch schauspielerische Wandlungsfähigkeit in ihm steckt, unterstrichen vom gelungenen Ergebnis des Zusammenspiels zwischen Masken- und Kostümbildner.“ „Ein kurzweiliger Theaterabend mit Geist, den man als zeitgemäße Komödie Alt und Jung nur empfehlen kann.“
(Berlin Südwest, Jacqueline Lorenz)

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