Willkommen bei den Hartmanns (Teaser)

Willkommen bei den Hartmanns

EURO-STUDIO Landgraf
Willkommen bei den Hartmanns 

Komödie nach dem Film von Simon Verhoeven

mit Antje Lewald, Felix Frenken* u.a.
ca. 9 Mitwirkende
*(Verhandlungen noch nicht abgeschlossen)

Regie: Michael Bleiziffer

ca. 15.09.2018 – 30.10.2018
ca. 22.04.2019 – 22.05.2019

INHALT 

Angelika Hartmann, pensionierte Lehrerin und frustrierte Ehefrau auf der Suche nach einer sozial sinnvollen Beschäftigung, möchte sich engagieren und unterbreitet ihrer Familie eine Spitzenidee: Warum nicht einem armen Flüchtling übergangsweise ein Zuhause bieten? Ehemann Richard, Oberarzt in der späten Midlife-Crisis, und der gemeinsame Sohn Philipp, ein in Scheidung lebender Workaholic mit anstrengend pubertierendem Sohn, sind zwar nicht gerade begeistert, beugen sich aber Angelikas Wunsch. Und so zieht in das schöne Haus der gutsituierten Hartmanns in einem Münchner Nobelviertel, in dem auch Tochter Sophie (Dauerstudentin mit Männerproblemen) und Enkel Basti (Philipps versetzungsgefährdeter Teenager-Sohn) wohnen, schon bald der afrikanische Asylbewerber Diallo ein, der auf eine baldige Aufenthaltsgenehmigung hofft. Abgesehen von ein paar Mentalitätsunterschieden – Diallo will z. B. die seiner Meinung nach schon recht ‚alte Jungfer’ Sophie mit Assistenzarzt Tarek verkuppeln, den er vom Fitness-Training kennt – könnte das Zusammenleben ganz harmonisch werden. Wenn, ja wenn da nicht innerfamiliäre Spannungen, die Einmischung durchgeknallter Alt-68er und verrückter Fremdenhasser aus der Nachbarschaft Chaos, Missverständnisse und spektakuläre Begegnungen mit der Polizei nach sich ziehen würden. Kurzum: Die Refugee-Welcome-Villa der Hartmanns wird zum Narrenhaus – sehr zum Vergnügen der Zuschauer.

„Willkommen bei den Hartmanns“ ist eine Kinokomödie zur deutschen Flüchtlingskrise – mit Krawall und ein paar bizarren Fehlgriffen, aber ehrfurchtgebietendem Mut zur politischen Aktualität.

BIOGRAPHIEN

REGIE
Michael Bleiziffer
besuchte nach dem Abitur zunächst für ein Jahr das Priesterseminar in Karlsburg, bevor er von 1974-78 seine Schauspielausbildung an der Schauspielschule in Bukarest absolvierte. Dann kam er als Schauspieler und Regisseur an das Deutsche Staatstheater in Temesvar. Bei Verhören durch die Securitate erlebte er den Druck des diktatorischen Ceausescu-Regimes, so dass Bleiziffer von „traumatischen Dingen“ spricht, die ihn bis heute nicht losgelassen haben. Von 1978 -1982 war er als Schauspieler und Regisseur Ensemblemitglied des Deutschen Staatstheaters in Temeschburg. Hier lernte er Ernst Seiltgen kennen, der ihn einlud, am Theater in Ingolstadt zu arbeiten. Als Spielleiter gehörte er dem Ingolstädter Theater von 1982-1995 an. Von 1996-2012 war er als Oberspielleiter des Schauspiels am Regensburger Theater tätig. Seine Inszenierungen wurden mehrfach u.a. bei Bayerischen Theatertagen ausgezeichnet. Gastinszenierungen führten ihn u.a. an die Theater von Erlangen, Trier, Baden-Baden, Coburg, St. Gallen, Zwingenberg und Siegen. Nach 30 Jahren in fester Anstellung arbeitet er seit 2012 als freier Regisseur. In der Spielzeit 2013/2014 inszenierte Michael Bleiziffer Handkes »Die schönen Tage von Aranjuez« am Salzburger Landestheater. 2015 inszenierte er „Königlich Bayerische Amtsgerichts“ und 2017 ist seine Arbeit „Der Geisterbräu“ bei den Freilicht-Festspielen in Vohburg zu sehen.

DARSTELLER
Antje Lewald, die ihre Schauspiel-ausbildung in Berlin absolvierte, ist bekannt durch eine große Auswahl an Fernsehproduktionen von u.a. ARD, ZDF, WDR und RTL. Ihr Durchbruch gelang ihr als „Uschi“ in der erfolgreichen Serie „Die Camper“. Von 1998 – 2005 spielte sie die Kultfigur in der RTL-Serie. Seit 2012 spielt sie in der beliebten RTL-Serie „Der Lehrer“, welche bereits 2009 mit dem „Deutschen Fernsehpreis“ als beste Serie und 2014 mit dem „Deutschen Comedypreis“ ausgezeichnet wurde. 2001 erhielt „Faust“ von Aleksandr Sokurov beim Filmfestival in Venedig den „Goldnen Löwen“. Antje Lewald ist darin in der Rolle „Gretchens Mutter“ zu sehen. Ihre Filmographie ist schier endlos; sie spielte u.a. im „Tatort“, bei „Wilsberg“, regelmäßig in „Ein Fall für die Anrheiner“, in der „Lindenstraße“ und bei SOKO Köln. Auch im Kino zeigte sie in „Unter dir die Stadt“, „Playa del Futuro“, „Faust“, „Pommes essen“ und zuletzt 2016 in „Die Unsichtbaren“ ihr Können. Nebenbei ist sie dem Theater stets treu geblieben. Ihr Weg führte sie bereits nach Nürnberg, Neuss, Köln, Bonn und Düsseldorf. In „Willkommen bei den Hartmanns“ wird sie die Rolle der Angelika Hartmann übernehmen.

Felix Frenken (Copyright: Frenken)Felix Frenken absolvierte 2002-2006 die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und war 2006-2009 festes Ensemblemitglied am Jungen Theater Göttingen. Hier spielte er so unterschiedliche Rollen wie z. B. den Grafen Appiani in Lessings „Emilia Galotti“, Carlos Bueno in „Die Grönholm-Methode“ von Jordi Galceran, Eilif in Brechts „Mutter Courage“, August in Igor Bauersimas „norway.today“, Licht in Kleists „Der zerbrochne Krug“ oder die Titelrolle in Shakespeares Drama „Othello“. Weitere Theaterstationen waren u. a. das Staatstheater Stuttgart (Falk Richters „Electronic City“), das Landestheater Linz (Brechts „Der gute Mensch von Sezuan“), das Staatstheater Mainz (Bruce-Norris’ „Die Unerhörten“, Regie: Matthias Fontheim), das Theater Reutlingen und die Landesbühne Niedersachsen Nord (u. a. Mutter Ubu in Alfred Jarrys „König Ubu“). Seit 2011 ist er freies Ensemblemitglied des Theater-Ensembles Label Noir Berlin und mit dem gesellschaftspolitischen Programm „Heimat, bittersüße Heimat“ auf Tournee. Zuletzt spielte er 2013/14 an der Landesbühne Niedersachsen Nord im Musical „Blues Brothers“ (u. a. Ray Charles, Reverend Cleophus und Curtis) sowie 2014 in Eva Langes Inszenierung „Der Prozess“ nach Franz Kafka. 2005 erhielt er in Frankfurt am Main den Darstellerpreis beim Treffen der deutschsprachigen Schauspielschulen. Mit der Rolle des Driss in „Ziemlich beste Freunde“ gab Frenken 2014 sein Tournee-Debüt beim Tournee-Theater THESPISKARREN. Auch in der aktuellen Spielzeit geht er wieder mit dem Stück auf Tournee.

PRESSESTIMMEN

Die Flüchtlingskomödie „Willkommen bei den Hartmanns“ von Regisseur Simon Verhoeven bekommt den Publikumspreis 2016 des Bayrischen Filmpreises.

Der Regisseur und Drehbuchautor Simon Verhoeven unternimmt in „Willkommen bei den Hartmanns“ etwas, was im deutschen Kino eher selten gelingt. Er behandelt mit den Mitteln wild aufgedrehter Unterhaltung einne politischen und sozialen Konflikt, der ganz aktuell das Land in zwei ziemlich unversöhnliche Lager zu spalten scheint: die Anhänger und die Feinde von Angela Merkels „Wir schaffen das“-Parole.

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