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Chaos auf Schloss Haversham

Fritz Rémond Theater im Zoo, Frankfurt
CHAOS AUF SCHLOSS HAVERSHAM –
THE PLAY THAT GOES WRONG!
Komödie von Henry Lewis, Jonathan Sayer & Henry Shields
Übersetzt von Martin Riemann

Regie: Claus Helmer
Bühne: Steven Koop

Mit: Markus Majowski, Ines Arndt *, Arzu Ermen *, Stefan Schneider *, Steffen Wilhelm *, Wolff von Lindenau *, Dirk Waanders *, u.a.
* (Vertragsverhandlungen noch nicht abgeschlossen)

8 Mitwirkende

20.09.2019 – 30.10.2019

Ausgezeichnet mit dem Prix Molière als Beste Komödie (2016),
dem Olivier Award und dem WhatsOnStage Award als
„Beste Neue Komödie“ sowie mit dem BroadwayWorld UK Award als „Bestes Neues Stück“.


INHALT

,Hals- und Beinbruch‘ ist für diese Theatergruppe noch das geringste Problem! Wenn nicht nur Requisiten, sondern auch Darsteller verschwinden und zu den unpassendsten Gelegenheiten wieder auftauchen, die Technik versagt und das Bühnenbild nach und nach in sich zusammenkracht, dann handelt es sich um einen Theaterabend der feinsten englischen Komödien-Art.
Einfach alles scheint sich gegen die Aufführung von „Mord auf Schloss Haversham“ verschworen zu haben. Und dabei hatte die studentische Theatergemeinschaft doch gerade noch angekündigt, erstmals ein Stück so aufführen zu können, »wie es sein soll«. Doch es soll eben nicht…
Der im Stück (eigentlich) erzählte Krimistoff um einen Mord auf dem Landsitz der herzoglichen Havershams bildet das Hintergrundszenario für ein immer dichter werdendes Geflecht aus Pannen, Verwirrung und verzweifelten Rettungsversuchen der Mitspieler, die sich trotz aller Widrigkeiten mit bewundernswertem Eifer nach dem ,The Show must go on‘-Prinzip durch ihre Premiere hangeln: Hauptsache, Haltung bewahren! Und dieser Eifer reißt mit: Wer fällt als Erster aus der Rolle? Wie ist dieser Fehler noch auszubügeln? Wer spricht hier eigentlich noch Text, und wer improvisiert gerade nach Leibeskräften? Das blanke Chaos zu beobachten, macht einfach Spaß und führt nicht nur Theaterkennern eindrucksvoll vor Augen, auf welch dünnem Eis ein Schauspieler stets wandelt.
Ein Slapstick-Feuerwerk à la Frayns „Der nackte Wahnsinn“, das schon bei seiner Uraufführung in London bejubelt und inzwischen mit verschiedensten bedeutenden Theaterpreisen als ,Beste Neue Komödie‘ ausgezeichnet wurde. 


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BIOGRAFIEN

PRESSESTIMMEN

Zwei Stunden Slapstick pur
BERLIN Ute Büsing, RBB / Inforadio, 09.10.2017.

Schadenfreude ist eine universelle Empfindung
Die Autoren Henry Lewis, Jonathan Sayer und Henry Shields (…) haben ein krachend komisches Theater-im-Theater-Spiel erfunden, das pro Minute gefühlte zwanzig Slapstick-Pointen abfeuert.
BERLIN Patrick Wildermann, Der Tagesspiegel, 10.10.2017.

Der Ideenreichtum an unmöglichen und stets witzigen Situationen ist unglaublich und sicher nur in dieser Form in England zu finden. Weit über die Hälfte der Gags sind visueller Natur. Eine Schauspielerin wird bewusstlos geschlagen, so dass sie durch eine Technikerin ersetzt werden muss. Das Bühnenbild zerfällt während des Stücks zusehends, um am Ende in Schutt und Asche zu liegen. Wer nun der Mörder ist, ist schlussendlich egal, Hauptsache die Lachmuskeln werden so strapaziert, dass sie eine Zeit brauchen, um sich von diesen Lachattacken zu erholen.
LONDON Christian Spielmann, Lëtzebuerger Journal, 18.12.2016.

(…) wie ein Comic aus den besten Zeiten des „MAD-Magazins“, ergänzt durch gekonnte Valentinaden, einem Hauch von Mister Bean und Monty Python. Ein Vergnügen, dem sich das Premierenpublikum gerne hingab.
FRANKFURT Jürgen Pyschik, kulturexpresso, 07.12.2016.

Wenn das kein Kult-Klassiker wird, ist die Theaterwelt nicht mehr zu retten. Lachanfälle. Begeisterung, Unüberbietbares Vergnügen. Wertung: TOLL.
FRANKFURT Dr. Josef Becker, BILD Frankfurt, 05.12.2016.

Mit dröhnendem und anhaltendem Applaus belohnt das Publikum Ensemble und Regieteam für diese strapaziöse Produktion.
FRANKFURT Claudia Schülke, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.12.2016.

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