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Funny Money!

Theater am Dom Köln
FUNNY MONEY!
Eine Komödie von Ray Cooney
Deutsch von Maria Harpner und Anatol Preissler

Regie: Folke Braband

Mit Saskia Valencia, Peter Nottmeier, Simone Pfennig, Ralf Komorr, u. a.

8 Mitwirkende

25.9.2019 – 15.11.2019


INHALT

„Funny Money“ ist eine typische Farce aus der Feder des britischen Autors Ray Cooney, der bei der Uraufführung in London 1994 auch selbst Regie führte und in der Rolle des Henry Perkins auf der Bühne stand. Die Neuübersetzung von Maria Harpner und Anatol Preissler verlegt die Handlung von London nach Berlin und macht aus Henry Perkins Heiner Liebig.

Liebig, ein Buchhalter mittleren Alters, verwechselt eines Tages in der U-Bahn seinen Aktenkoffer mit dem eines Fremden. Statt eines halben Schinkenbrotes ist er nun auf einmal im Besitz von 1,5 Millionen Euro – und das ausgerechnet an seinem Geburtstag. Liebig kann der Versuchung des unerwarteten Geldsegens nicht widerstehen und drängt seine Frau Johanna, gemeinsam mit ihm und dem Geld die Flucht in den sonnigen Süden anzutreten. Doch es dauert nicht lange, bis sich die Polizei für Heiner Liebig zu interessieren beginnt, denn sein eigener Aktenkoffer ist mit einer Leiche im Kanal aufgetaucht. Auch die plötzlich vor der Tür stehenden Geburtstagsgäste machen eine unauffällige Flucht nicht leichter. Heiner Liebig gibt sein Bestes, um die verschiedenen Parteien zu beschwichtigen, indem er in immer neue Rollen schlüpft und immer haarsträubendere Erklärungen erfindet. Als dann noch ein mysteriöser Mr. Big auftaucht und Anspruch auf den Koffer erhebt, ist das Chaos perfekt. 


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BIOGRAFIEN

Nottmeier, Peter_2_c_Carsten SanderPeter Nottmeier 1958 in Wanne-Eickel geboren, ist Schauspieler, Comedian, Sprecher, Autor und bekennender Schalke-Fan. Er absolvierte seine Schauspielausbildung an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum. Noch im letzten Ausbildungsjahr verdiente er sich seine ersten Sporen in der Fernsehserie „6 Richtige“ (1982-1983). Es folgten Theaterengagements in Hildesheim, Aachen, Gelsenkirchen, Krefeld/MG, Frankfurt, Bonn, Düsseldorf, sowie Tourneen durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Parallel dazu stand Peter Nottmeier regelmäßig für Film und Fernsehen vor der Kamera. So spielte er in beliebten Fernsehserien – u.a. „Freunde fürs Leben“ (ZDF, 1994), „Lindenstraße“ (ARD, 1994), „Großstadtrevier“ (ARD/NDR, 2002) – ebenso mit wie im „Tatort“ (ARD, 1993, 2000) und etlichen Fernseh- und Kinofilmen (u.a. in „Der Schattenmann“, ZDF 1995 unter der Regie von Dieter Wedel und im Kinofilm „Das erste Semester“ von Uwe Boll ). Auch in den beliebten Comedy-Reihen „Switch“ und „Switch Reloaded (ProSieben) trat er des öfteren auf. Zuletzt war er 2016 in „Antonio, ihm schmeckt’s nicht“ auf der Kinoleinwand zu sehen.

Valencia_Saskia_Copyright_Aline_LiefeldSaskia Valencia wurde 1964 in Rostock geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie zunächst ein Volontariat im Bereich Produktions-leitung beim Fernsehen der DDR. Anschließend studierte sie an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam . Einem breiten Fernsehpublikum wurde Saskia Valencia durch ihre Rolle in der RTL Daily-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (1993 bis 1996) bekannt. Es folgten zahlreiche Fernsehfilme und Serien wie „Polizeiruf 110“, „Pilcher“, „Lindström“, „Klinik unter Palmen“, „Traumschiff“, „Küstenwache“, „Traumhotel“, „Unser Charly“, „Alpenklinik“, „Der Bergdoktor“ und viele andere. Von 1999 bis 2001 moderierte sie die ZDF-Sendung „Reiselust“, die sie rund um den Globus führte. 2011 spielte Saskia Valencia die weibliche Hauptrolle in der ARD-Telenovela „Rote Rosen“ und brachte dem Format die besten Quoten seit Beginn der Ausstrahlung ein. Seit 2010 ist Saskia Valencia auf Theaterbühnen in Hamburg, München und Frankfurt zu Gast, mit den Stücken „Gut gegen Nordwind“, „Die Wahrheit“ und „Kleine Eheverbrechen“. Mit der erfolgreichen Produktion „Blütenträume“ von Lutz Hübner sowie mit Theresia Walsers satirischer Komödie „Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“ war sie mehrere Jahre für die Konzertdirektion Landgraf auf Tournee. Im „Abschiedsdinner“ ist sie in der Spielzeit 18/19 an der Seite von Ingolf Lück und René Steinke mit dem Tournee-Theater Thespiskarren unterwegs.

Simone Pfennig studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und hatte gleichzeitig einen Elevenvertrag mit dem Stadttheater Freiberg. Es folgten Engagements an vielen Bühnen, u.a. den Städtischen Bühnen Freiburg, am Grillo-Theater Essen, am Alten Schauspielhaus Stuttgart, am Fritz Rémond Theater Frankfurt, am Staatstheater Braunschweig, bei den Ettlinger Festspielen, am Münchner Volkstheater, am Theater am Dom Köln, am Theater Oberhausen, an der Landesbühne Esslingen, am Stadttheater Hildesheim, am Contra-Kreis-Theater Bonn, am Ernst Deutsch Theater Hamburg, an der Komödie im Bayerischen Hof München, der Komödie Winterhuder Fährhaus Hamburg, am Grenzlandtheater Aachen, am Theater an der Kö Düsseldorf sowie diverse Tourneen. Dabei reicht die Bandbreite ihrer Rollen vom Klärchen in Goethes „Egmont“, der Clara in „Maria Magdalena“ von Friedrich Hebbel oder der Dunjascha in Tschechows „Der Kirschgarten“, bis hin zur Ingrid in Fassbinders „Katzelmacher“, der Luise Miller in Schillers „Kabale und Liebe“ und der Eve in Kleists „Der zerbrochne Krug“ (in einer Fernsehinszenierung der ARD). Die Olive Neal in der Bühnenadaption von Woody Allens Film „Kugeln überm Broadway“ hat Simone Pfennig ebenso gespielt wie die Julie in „Ein Traum von Hochzeit“ von Robin Hawdon, die Tracy in Bernard Slades „Immer wieder Du“ sowie die Lehrerin in „Frau Müller muss weg“ von Lutz Hübner.

Folke Braband wurde in Berlin geboren und studierte dort Theater- und Literaturwissenschaften. Von 1991 bis 1995 leitete er das Studiotheater magazin im Theater am Kurfürstendamm und war daraufhin als künstlerischer Leiter an der Berliner Komödie tätig. Knapp 100 Inszenierungen in u.a. Berlin, Wien, München, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart, Köln und Ingolstadt stehen mittlerweile auf seinem Regie-Konto. Sein Repertoire umfasst die gesamte Bandbreite von Boulevard und Operette bis hin zu gesellschaftskritischem Sozialdrama, von Kinder – und Jugendstücken bis zur Klassik. Seine Arbeiten führten ihn mit einer Vielzahl von namhaften Schauspielerpersönlichkeiten wie Jürgen Prochnow, Brigitte Mira, Dieter Hallervorden, Oliver Mommsen, Markus Majowski, Katharine Mehrling, Robert Stadlober, Wolfgang Spier, Stefan Jürgens, Valerie Niehaus, Andreas Schmidt, Tanja Wedhorn, Judy Winter, Désireé Nick, Jürgen Tarrach oder Volker Lechtenbrink zusammen. Für „Ladies Night“ erhielt er 2001 den Preis der Theatergemeinde Berlin für das beliebteste Stück der Saison. Die Inszenierungen „Barbaren, die Schaukel“ und „Lost in Yonkers“ wurden für den Friedrich-Luft-Preis nominiert, „Klassen Feind 2.0“ für den Ikarus Preis. 2013 erhielt er für „Eine Sommernacht“ den Monika-Bleibtreu-Preis in der Kategorie Komödie. Neben der Tätigkeit als Regisseur ist Braband auch als Autor und Übersetzer tätig. Seine Bearbeitung von „Ladies Night“ gehört seit über 15 Jahren zu den meistgespielten Stücken im deutschsprachigen Raum. Seit 2011 folgten dann die Uraufführungen seiner Komödien „Spätlese“, „Herbstgold“, „Mittendrin“, „Rosa Wolken“, „Oliver 2.0“ und „Fehler im System“.

 


PRESSESTIMMEN

„Funny Money“ (…) ist eine turbulente Farce, ersonnen vom britischen Routinier Ray Cooney, (…). Und während die Akteure einander im Wechsel die drei Türen (…) in die Hand geben, treibt ein Mister Big (…) die Möchtegern-Diebe am Telefon vor sich her mit der bedrohlichen Frage nach ‚Naktekov‘! Wer oder was ist das? Das Publikum ahnt die Antwort und genießt das Missbehagen auf der Bühne. Heftiger Applaus.
KÖLN (MB), Kölner Stadt-Anzeiger, 29.11.2017

Die Sommerkomödie „Funny Money“ verspricht locker-leichte Unterhaltung.
BERLIN Karla Rabe, Berliner Woche, 15.06.2017

Heinrich Liebig (…) versucht im Stile von Louis de Funès, die immer neuen Personen und Situationen in erklärende Geschichten einzubetten, um vom Geld und den Fluchtplänen abzulenken. Ein amüsanter Abend, vom Premierenpublikum ausgiebig beklatscht.
BERLIN Stefan Kirschner, Berliner Morgenpost, 19.06.2017

Er ist so etwas wie der Koh-i-Noor unter den Luxusdiamanten: der 1932 in London geborene Komödienautor Ray Cooney. Statt ‚Berg des Lichts‘ darf er sich ‚Berg des Spaßes‘ nennen, denn seine weithin gern inszenierten Stücke bersten fast vor kruden Einfällen, unerwarteten Wendungen und zwingender Un-Logik.
(…) [M]an [muss] gut aufpassen, um den sekundenschnellen Personenverwechslungen folgen zu können. Denn obwohl [Heiner] den Aktenkoffer voller Geld im Fundbüro abgeben müsste, wünscht man ihm herzlich, er möge ihn behalten dürfen. Seine schlagkräftige Argumentation: So viel Geld kann nur ein Ganove erbeutet haben.
BERLIN Volkmar Draeger, Neues Deutschland, 11.07.2017

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