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Funny Money!

Theater am Dom Köln
FUNNY MONEY!
Eine Komödie von Ray Cooney
Deutsch von Maria Harpner und Anatol Preissler

Mit Peter Nottmeier, Saskia Valencia, Simone Pfennig,
Ralf Komorr, Stefan Preiss, Horst R. Naase, Thomas Gimbel u. a.

Regie: Folke Braband
Kostüme: Alice Nierentz
Bühne: Tom Presting

8 Mitwirkende

25.9.2019 – 15.11.2019


INHALT

„Funny Money“ ist eine typische Farce aus der Feder des britischen Autors Ray Cooney, der bei der Uraufführung in London 1994 auch selbst Regie führte und in der Rolle des Henry Perkins auf der Bühne stand. Die Neuübersetzung von Maria Harpner und Anatol Preissler verlegt die Handlung von London nach Berlin und macht aus Henry Perkins Heiner Liebig.

Liebig, ein Buchhalter mittleren Alters, verwechselt eines Tages in der U-Bahn seinen Aktenkoffer mit dem eines Fremden. Statt eines halben Schinkenbrotes ist er nun auf einmal im Besitz von 1,5 Millionen Euro – und das ausgerechnet an seinem Geburtstag. Liebig kann der Versuchung des unerwarteten Geldsegens nicht widerstehen und drängt seine Frau Johanna, gemeinsam mit ihm und dem Geld die Flucht in den sonnigen Süden anzutreten. Doch es dauert nicht lange, bis sich die Polizei für Heiner Liebig zu interessieren beginnt, denn sein eigener Aktenkoffer ist mit einer Leiche im Kanal aufgetaucht. Auch die plötzlich vor der Tür stehenden Geburtstagsgäste machen eine unauffällige Flucht nicht leichter. Heiner Liebig gibt sein Bestes, um die verschiedenen Parteien zu beschwichtigen, indem er in immer neue Rollen schlüpft und immer haarsträubendere Erklärungen erfindet. Als dann noch ein mysteriöser Mr. Big auftaucht und Anspruch auf den Koffer erhebt, ist das Chaos perfekt. 


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BIOGRAFIEN

Peter Nottmeier (c) Carsten SanderPeter Nottmeier, 1958 in Wanne-Eickel geboren, ist Schauspieler, Comedian, Sprecher, Autor und bekennender Schalke-Fan. Einem Millionenpublikum ist er als Hauptdarsteller der beliebten ProSieben-Comedyserien „Switch“ und „Switch-Reloaded“ bekannt. Über einen Zeitraum von 16 Jahren war er in allen Staffeln mit über 160 Folgen zu sehen. Hierbei parodierte er u. a. Alfred BiolekDieter Thomas Heck, Louis de Funes, Günter NetzerJohannes B. KernerPeter Zwegat und viele mehr. Dafür erhielt er u. a. den Deutschen Fernsehpreis, den Österreichischen Fernsehpreis „Romy“, dreimal den Deutschen Comedypreis sowie den Adolf-Grimme-Preis. Nach seinem Abitur in Bonn absolvierte Peter Nottmeier seine vierjährige Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. Es folgten mehrere Theaterengagements an verschiedenen Häusern, wie z. B. an den Städtischen Bühnen Bonn, dem Stadttheater Hildesheim, dem Fritz Rémond Theater Frankfurt, dem Staatstheater Braunschweig und den städtischen Bühnen Krefeld/ Mönchengladbach, bevor sich sein Arbeitsbereich mehr auf TV und Film konzentrierte. „Antonio, ihm schmeckt’s nicht!“ und „Radio Heimat“ waren seine letzten Kinoproduktionen. Doch immer wieder kehrt er auch auf die Theaterbühnen des Landes zurück. 2016 bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg erlebte er als versnobter Lord Castlepool unzählige Abenteuer in der Inszenierung „Der Schatz im Silbersee“. 2019 spielte er Freddie Frinton, den leicht alkoholisierten Butler in „Die Wahrheit über Dinner for One“.

Valencia_Saskia_Copyright_Aline_LiefeldSaskia Valencia wurde 1964 in Rostock geboren. Nach dem Abitur absolvierte sie zunächst ein Volontariat im Bereich Produktions-leitung beim Fernsehen der DDR. Anschließend studierte sie an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam. Einem breiten Fernsehpublikum wurde Saskia Valencia durch ihre Rolle in der RTL Daily-Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (1993 bis 1996) bekannt. Es folgten zahlreiche Fernsehfilme und Serien wie „Polizeiruf 110“, „Pilcher“, „Lindström“, „Klinik unter Palmen“, „Traumschiff“, „Küstenwache“, „Traumhotel“, „Unser Charly“, „Alpenklinik“, „Der Bergdoktor“ und viele andere. Von 1999 bis 2001 moderierte sie die ZDF-Sendung „Reiselust“, die sie rund um den Globus führte. 2011 spielte Saskia Valencia die weibliche Hauptrolle in der ARD-Telenovela „Rote Rosen“ und brachte dem Format die besten Quoten seit Beginn der Ausstrahlung ein. Seit 2010 ist Saskia Valencia auf Theaterbühnen in Hamburg, München und Frankfurt zu Gast, mit den Stücken „Gut gegen Nordwind“, „Die Wahrheit“ und „Kleine Eheverbrechen“. Mit der erfolgreichen Produktion „Blütenträume“ von Lutz Hübner sowie mit Theresia Walsers satirischer Komödie „Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“ war sie mehrere Jahre für die Konzertdirektion Landgraf auf Tournee und spielt aktuell in Florian Zellers „Eine Stunde Ruhe“. Im „Abschiedsdinner“ war sie in der Spielzeit 2018/19 an der Seite von Ingolf Lück und René Steinke mit dem Tournee-Theater Thespiskarren unterwegs.

Simone Pfennig (c) Nicole BruehlSimone Pfennig studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und hatte gleichzeitig einen Elevenvertrag mit dem Stadttheater Freiberg. Es folgten Engagements an vielen Bühnen, u.a. den Städtischen Bühnen Freiburg, am Grillo-Theater Essen, am Alten Schauspielhaus Stuttgart, am Fritz Rémond Theater Frankfurt, am Staatstheater Braunschweig, bei den Ettlinger Festspielen, am Münchner Volkstheater, am Theater am Dom Köln, am Theater Oberhausen, an der Landesbühne Esslingen, am Stadttheater Hildesheim, am Contra-Kreis-Theater Bonn, am Ernst Deutsch Theater Hamburg, an der Komödie im Bayerischen Hof München, der Komödie Winterhuder Fährhaus Hamburg, am Grenzlandtheater Aachen, am Theater an der Kö Düsseldorf sowie diverse Tourneen. Dabei reicht die Bandbreite ihrer Rollen vom Klärchen in Goethes „Egmont“, der Clara in „Maria Magdalena“ von Friedrich Hebbel oder der Dunjascha in Tschechows „Der Kirschgarten“, bis hin zur Ingrid in Fassbinders „Katzelmacher“, der Luise Miller in Schillers „Kabale und Liebe“ und der Eve in Kleists „Der zerbrochne Krug“ (in einer Fernsehinszenierung der ARD). Die Olive Neal in der Bühnenadaption von Woody Allens Film „Kugeln überm Broadway“ hat Simone Pfennig ebenso gespielt wie die Julie in „Ein Traum von Hochzeit“ von Robin Hawdon, die Tracy in Bernard Slades „Immer wieder Du“ sowie die Lehrerin in „Frau Müller muss weg“ von Lutz Hübner.

Ralf Komorr (c) Loredana La RoccaRalf Komorr Der gebürtige Kieler begann nach der Schulzeit seine Ausbildung an der Kieler Schauspielschule und später am Bühnenstudio Hedi Höpfner in Hamburg. Es folgen erste Engagements am Schauspielhaus Kiel unter Günther Tabor. Seine Anfängerjahre führten ihn nach Lüneburg, Schleswig und Hof. Er spielte den Amadeus in Peter Shaffers gleichnamigem Schauspiel, die Rolle des Mortimers in „Maria Stuart“, den schweizer Schokoladesoldaten Bluntschli in Bernhard Shaws Komödie „Helden“ u. v. a. Er war künstlerischer Leiter der Komödie am Max II in München. Hier spielte er in vielen Westendkomödien wie „Ein Traum von Hochzeit“ von Robin Hawdon, „Taxi, Taxi“ und „Cash“ von Ray und Michael Cooney. Daneben gastierte er immer wieder auch am Theater am Dom in Köln, am Theater  an der Kö, an der Komödie Frankfurt, am Ernst Deutsch Theater Hamburg, am Winterhuder Fährhaus Hamburg, am Theater am Kurfürstendamm in Berlin und an der Komödie im Bayerischen Hof in München. Dabei spielte er an der Seite zahlreicher namhafter Schauspieler wie Nikolaus Paryla oder Susanne Uhlen in „ der eingebildete Kranke“ , „Der Geizige“ und „Warte bis es dunkel ist“. In „Otello darf nicht platzen“ stand er neben Michael Schanze und Pascal Breuer auf der Bühne, in „Die Wahrheit“ mit Michael von Au und Saskia Valencia, in „Ein Mann für’s Grobe“ spielte er u. a. mit Jürgen Prochnow und Verena Wengler. Ralf Komorr war auch in einigen Fernsehhauptrollen zu sehen, z. B. in „Das Traumauto“ und „Auf’s Ganze“ unter der Regie von Hajo Giess, in „Frankenberg“, einer Familiensaga der ARD, in „Die Wache“ für SAT 1, im mit dem Grimme-Preis prämierten Fernsehspiel „Die Piefke-Saga“ ebenfalls für ARD/ORF u. v. a.  Er ist seit vielen Jahren auch mit diversen Tourneetheatern unterwegs. So spielte er die männliche Hauptrolle neben Katerina Jacob in „Sara muss unter die Haube“ mit dem Ensemble von Ellen Schwiers, die Rolle des Stefan Spiegel im „Perfekten Desaster Dinner“ der Gastspiele Berlin oder aber in „Sommerabend“ der Münchner Tournee die Rolle des Richard. Für das Tournee-Theater Thespiskarren geht er mit „Funny Money“ erstmals auf Tour.

Stefan Preiss (c) M. AmmannStefan Preiss hat laut eigener Aussage einst Gefallen am Theater gefunden, weil sich die Mädchen dadurch mehr für ihn interessiert haben. Auf die Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart folgten Engagements in Lübeck, Essen, Neuss, Oberhausen, Hamburg, Bielefeld, Erlangen und Weimar. Besonderen Wert hatten für ihn die elf Jahre am Schlosstheater in Moers und zehn Jahre am Theater Bonn. Immer wieder hat er auch als Regisseur gearbeitet. Im Fernsehen war er in Produktionen wie „Tatort“, „Notruf Hafenkante“, „Heldt“, „Pastewka“, „Kommissar Stolberg“ oder in „Die Camper“, zu sehen, wobei er u. a. René Heinersdorff kennenlernte. Mit dem Tournee-Theater Thespiskarren ging Stefan Preiss bereits in den Spielzeiten 2017/18 sowie 2018/19 mit der Produktion „Dinner für Spinner“ auf Tour.

Naase, Horst R. (c) Christiane WilkeHorst R. Naase spielt seit mehr als 35 Jahren überwiegend Theater, u. a. in Hamburg, Köln, Hannover, Hildesheim, Münster und auf Tourneen. Dabei trat er bereits in über 100 Rollen auf. Er spielte z. B. die Hauptrolle in „Der Kontrabass“ (Süßkind), Mephistopheles im „Urfaust“ (Goethe), die Titelrolle in „Don Juan kommt aus dem Krieg“ (Horváth), Jörgen Tesmann in „Hedda Gabler“ (Ibsen), Jack Manninghoff in „Gaslicht“ (Hamilton) oder Reverend Parris in „Hexenjagd“ (Miller). Letzteres Stück wurde als beste Tournee-Produktion 2003 ausgezeichnet. Mit „Und alles auf Krankenschein“ (Cooney) entdeckte Horst R. Naase 2007 erstmals das Boulevardtheater und übernahm seither zahlreiche tragende Rollen dieses Genres, u. a. Joshua Green im Zwei-Personen-Stück „Zwei Waagerecht?“ (Mayer) in Münster oder die Titelrolle in „Charleys Tante“ in Essen. Im Fernsehen wirkte er u. a. in „Tatort“, „Großstadtrevier“, „Stubbe“ oder „Doppelter Einsatz“ mit. Außerdem arbeitet er als Sprecher.

Thomas Gimbel (c) Mirjam Knickriem

Thomas Gimbel absolvierte seine Schauspielausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum, ehe er am Schauspielhaus Bochum und anschließend für sieben Jahre an den Wuppertaler Bühnen engagiert war. Sein Repertoire umfasst sowohl die Klassiker, als auch moderne Stücke und Komödien. Als freischaffender Schauspieler widmete sich Thomas Gimbel verstärkt der Arbeit bei Film und Fernsehen. Seit 1998 gehörte er für viele Jahre zur Stammbesetzung der RTL-Serie „Die Camper“ und spielte seit Beginn der erfolgreichen Comedy-Serie „Ladykracher“ an der Seite von Anke Engelke. Daneben hatte er Gastauftritte in so bekannten Serien wie „Tatort“, „Alarm für Cobra 11“, „Alphateam“ oder „Die Wache“. Unter der Regie von Helmut Dietl sah man ihn im Kino in „Late Show“ und unter Tom Tykwers Regie in „Der Krieger und die Kaiserin“. Seine letzte Kinoproduktion war „Die wilden Hühner und die Liebe“. Ferner arbeitete er mit bekannten Regisseuren wie Magarethe von Trotta, Daniel Karasek, Hans Christoph Blumenberg oder Siggi Rothemund zusammen. Von 2011 bis 2014 war Thomas Gimbel Ensemblemitglied der Bad Hersfelder Festspiele.

Folke Braband (c) DERDEHMEL (Urbschat)Folke Braband wurde in Berlin geboren und studierte dort Theater- und Literaturwissenschaften. Von 1991 bis 1995 leitete er das Studiotheater magazin im Theater am Kurfürstendamm und war daraufhin als künstlerischer Leiter an der Berliner Komödie tätig. Knapp 100 Inszenierungen in u.a. Berlin, Wien, München, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart, Köln und Ingolstadt stehen mittlerweile auf seinem Regie-Konto. Sein Repertoire umfasst die gesamte Bandbreite von Boulevard und Operette bis hin zu gesellschaftskritischem Sozialdrama, von Kinder – und Jugendstücken bis zur Klassik. Seine Arbeiten führten ihn mit einer Vielzahl von namhaften Schauspielerpersönlichkeiten wie Jürgen Prochnow, Brigitte Mira, Dieter Hallervorden, Oliver Mommsen, Markus Majowski, Katharine Mehrling, Robert Stadlober, Wolfgang Spier, Stefan Jürgens, Valerie Niehaus, Andreas Schmidt, Tanja Wedhorn, Judy Winter, Désireé Nick, Jürgen Tarrach oder Volker Lechtenbrink zusammen. Für „Ladies Night“ erhielt er 2001 den Preis der Theatergemeinde Berlin für das beliebteste Stück der Saison. Die Inszenierungen „Barbaren, die Schaukel“ und „Lost in Yonkers“ wurden für den Friedrich-Luft-Preis nominiert, „Klassen Feind 2.0“ für den Ikarus Preis. 2013 erhielt er für „Eine Sommernacht“ den Monika-Bleibtreu-Preis in der Kategorie Komödie. Neben der Tätigkeit als Regisseur ist Braband auch als Autor und Übersetzer tätig. Seine Bearbeitung von „Ladies Night“ gehört seit über 15 Jahren zu den meistgespielten Stücken im deutschsprachigen Raum. Seit 2011 folgten dann die Uraufführungen seiner Komödien „Spätlese“, „Herbstgold“, „Mittendrin“, „Rosa Wolken“, „Oliver 2.0“ und „Fehler im System“.


PRESSESTIMMEN

„Funny Money“ (…) ist eine turbulente Farce, ersonnen vom britischen Routinier Ray Cooney, (…). Und während die Akteure einander im Wechsel die drei Türen (…) in die Hand geben, treibt ein Mister Big (…) die Möchtegern-Diebe am Telefon vor sich her mit der bedrohlichen Frage nach ‚Naktekov‘! Wer oder was ist das? Das Publikum ahnt die Antwort und genießt das Missbehagen auf der Bühne. Heftiger Applaus.
KÖLN (MB), Kölner Stadt-Anzeiger, 29.11.2017

Die Sommerkomödie „Funny Money“ verspricht locker-leichte Unterhaltung.
BERLIN Karla Rabe, Berliner Woche, 15.06.2017

Heinrich Liebig (…) versucht im Stile von Louis de Funès, die immer neuen Personen und Situationen in erklärende Geschichten einzubetten, um vom Geld und den Fluchtplänen abzulenken. Ein amüsanter Abend, vom Premierenpublikum ausgiebig beklatscht.
BERLIN Stefan Kirschner, Berliner Morgenpost, 19.06.2017

Er ist so etwas wie der Koh-i-Noor unter den Luxusdiamanten: der 1932 in London geborene Komödienautor Ray Cooney. Statt ‚Berg des Lichts‘ darf er sich ‚Berg des Spaßes‘ nennen, denn seine weithin gern inszenierten Stücke bersten fast vor kruden Einfällen, unerwarteten Wendungen und zwingender Un-Logik.
(…) [M]an [muss] gut aufpassen, um den sekundenschnellen Personenverwechslungen folgen zu können. Denn obwohl [Heiner] den Aktenkoffer voller Geld im Fundbüro abgeben müsste, wünscht man ihm herzlich, er möge ihn behalten dürfen. Seine schlagkräftige Argumentation: So viel Geld kann nur ein Ganove erbeutet haben.
BERLIN Volkmar Draeger, Neues Deutschland, 11.07.2017

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