Nur drei Worte (c) Tournee-Theater Thespiskarren

Nur drei Worte

Schauspielbühnen in Stuttgart /
Tournee-Theater THESPISKARREN
NUR DREI WORTE
(Three little words)
Eine bissige Gesellschaftskomödie von Joanna Murray-Smith
Deutsch von John und Peter von Düffel

Mit Lisa Wildmann, Julia Bremermann,
Natalie O’Hara, René Dan Steinke *

4 Mitwirkende

Regie: Folke Braband
Ausstattung: Stefan Morgenstern

*) Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen

ca. 2. – 25. November 2021


INHALT

»Bloß so ein Gefühl …«
In dem temporeichen Stück der international oft gespielten australischen Bühnenautorin Joanna Murray-Smith verabreden sich zwei befreundete Paare zum Dinner aus Anlass des 20-ten Hochzeitstages von Tess und Curtis. Er ist Lehrer, sie engagierte Verlegerin, ihre Gäste sind die Kunsthändlerin Bonnie und Annie, eine Masseurin. Man kennt sich seit Jahren, unternimmt viel zusammen. Anstatt über die bevorstehende Buthan-Reise zu sprechen, kündigen Tess und Curtis plötzlich an, sich trennen zu wollen. Obwohl sie sich noch lieben, beklagt Tess »so ein Gefühl, als habe sie etwas aufgegeben«. Curtis ist aus Respekt vor ihrem Wunsch nach Selbstverwirklichung überraschend schnell einverstanden und in den drei Worten »Wir trennen uns«, mit fast geschäftsmäßiger Nüchternheit ausgesprochen, deutet nichts auf das beginnende Drama hin. Annie und Bonnie jedoch sind bestürzt. Auf ihre Beteuerungen, wie sehr sie die beiden Freunde lieben und immer lieben werden, folgt schon bald ein wahres Feuerwerk messerscharfer Dialoge, in denen die Vier ihre so sicher geglaubte, fast familiäre Beziehung genüsslich zerlegen. Die Masken kultivierter Weltläufigkeit fallen.

»Wir lieben Euch …«
Die auf Hochglanz polierte bürgerliche Fassade erhält so tiefe Risse, dass die wechselseitigen Boshaftigkeiten das dünne Eis der Konvention endgültig zerbrechen lassen. Der englische Titel des Stücks, „Three little words“, eröffnet eine weitere Perspektive, verweist er doch direkt auf die Worte »I love you«, die in der englischen Alltagssprache nicht nur häufig, sondern oft wahllos verwendet werden. Es hat sich die Bezeichnung ‚Love inflation‘ dafür eingebürgert. Die ständigen Liebes- und Freundschafts-beteuerungen der beiden Paare erweisen sich als leere Floskeln, drei kleine Worte als sozialer Kitt für jede Gelegenheit, bar jeder Exklusivität und Intimität, ohne die echte Liebe schwer gedeihen kann. Und nähme dieser turbulente, vielschichtige, abgründig romantische Theaterabend zuletzt nicht eine unerwartete Wendung, wäre es eben kein Stück der ebenso scharfsinnigen wie virtuosen Dramatikerin Joanna Murray-Smith.


PRESSESTIMMEN

Dass das Stück trotz aller ernsthaften Konflikte große Komik hervorbringt, liegt auch daran, dass es dramaturgisch ganz im Sinne von Brechts epischem Theater aufgebaut ist.
BADEN-BADEN, Badische Neueste Nachrichten, 2019

Ein starker Text mit feinem Sinn für das Unausgesprochene.
BADEN-BADEN, Badisches Tagblatt, 2019

„Nur drei Worte“ unterstreicht Joanna Murray-Smiths überragende Fähigkeit, die komplexe Dynamik von menschlichen Beziehungen mit Witz, Tiefgang und mit sozialem Urteilsvermögen in den Blick zu nehmen.
Interview Sarah Goodes, Premieren-Regisseurin, in: Arts Review, 19.4.2017.

Begrabene Feindschaften treten ans Licht. Die Verletzten und Verratenen greifen an. Siedende Ressentiments kommen zum Kochen. Beleidigungen werden hinausgeschleudert. Und was Leute wirklich denken, wird ausgesprochen und es wird bösartig. Viele im Publikum werden sich wiedererkennen und laut über das lachen, was in ihrem eigenen Leben einmal schrecklich schmerzhaft und konfrontierend war. Ja, laut auflachen, weil dies ein sehr komisches Stück ist, was es weitaus schlagkräftiger und effektiver macht bei der Verkündung seiner Wahrheiten als eine tränenreiche Schnulze.
MELBOURNE Michael Brindley, Stage Whispers, 18.4.2017. 


BIOGRAFIEN

Julia Bremermann (c) Mirjam KnickriemJulia Bremermann
Julia Bremermann ist in Deutschland ein äußerst populärer Fernsehstar, obwohl die gelernte Schauspielerin sich nie auf nur ein Medium festlegen wollte und sich an in allen Sparten künstlerisch herausgefordert sieht. »Ich fische ganz gern in verschiedenen Gewässern«, sagte sie 2018 in einem BZ-Interview. Eines dieser besonders gern befahrenen Gewässer ist das Theater, denn sie liebt den Kontakt zum Publikum. An der Seite von Maria Furtwängler spielte sie Anfang 2014 im Theater am Kurfürstendamm in dem Broadway-Klassiker „Gerüchte… Gerüchte …“ ein Stück des amerikanischen Autors Neil Simon. In WELT HOME schreibt Katrin Pauly am 14.1.2013: »Julia Bremermann gestattet ihrer Cassie die wahnwitzige Kombination aus Esoterikerin und Sexbombe«. Bevorzugt spielt sie in Stücken des gehobenen Boulevards, in denen durch witzig-pointierte Beziehungsdialoge Zeitkritik mit Tiefgang verbunden ist. So konnte man sie z. B. 2015 in der Hamburger Komödie Winterhuder Fährhaus als Katharina in „Paarungen“, einem Stück des preisgekrönten tunesisch-französischen Autors Éric Assous, erleben. 2017 stand sie in dem Beziehungsstück „Zwei wie wir“ aus der Feder des bekannten Kanadiers Norm Foster auf der Bühne. Regie bei dieser in der Komödie am Kurfürstendamm als deutschsprachige Erstaufführung gezeigten Zwei-Personen-Komödie führte Folke Braband, der sich Julia Bremerman jetzt als Wunschbesetzung für „Nur drei Worte“ geholt hat. Das Tourneetheaterpublikum lernt die Schauspielerin jetzt nach „Paarungen“ mit Nina Bott, Mathias Herrmann und Peter Prager (2014) in einer anderen vielschichtigen Rolle kennen. Bereits während ihrer Ausbildung schnupperte sie Bühnenluft an Berliner Theatern: 1991 als Annabel in der Kriminalkomödie „Meine Leichen, deine Leichen“ am Hebbel-Theater unter der Regie von Ludger Pistor, 1992 und 1994 in „Fräulein Julie“ und „Die Stärkere“ unter der Regie von Hartmut Schulz sowie als Linda in Woody Allens „Spiels noch mal Sam“ unter der Regie von Eva Manhardt am Goethe Theater am Berliner Flughafen Tempelhof. Nach dem Abschluss ihres Studium an der Berliner staatlich anerkannten Schauspielschule Die Etage, studierte sie Ausbildungssysteme wie Hollywood Acting Workshop, die Konstantin Stanislawski folgende Cechov-Methode, die, nach dem amerikanischen Schauspieler Sanford-Meisner benannte Schauspieltechnik und die Alexander Technik.

Ihre Karriere startete die gebürtige Bremerin Anfang der 90-er Jahre gleichzeitig in unterschiedlichsten Rollen am Theater und in Film- und Fernsehproduktionen. Sie wirkte 1993 in drei Folgen der sechsteiligen von Peter Weck inszenierten TV-Serie „Durchreise – Die Geschichte einer Firma“ nach dem Theaterstück von Curth Flatow mit. 1994 hatte sie als Anfängerin das Glück, als Steffi in zehn Folgen der dritten Staffel des hochbesetzten Serienklassikers „Unsere Hagenbecks“ u. a. mit Peter Striebeck, der als Direktor des gleichnamigen Hamburger Tierparks im Zentrum der Familienserie steht, zu arbeiten. Danach rissen die Angebote nicht mehr ab: Es verging kein Jahr, in dem sich die vielbeschäftigte und vielseitige Schauspielerin nicht mindestens in einem der TV-Formate wie Krimireihen, Serien- oder Spielfilm besetzt wurde. Mittlerweile war die begeisterte Sportlerin (Ski, Wasserski, Segeln, Surfen) in TV-Produktionen wie „Polizeiruf 110“, „Paul und Caroline“, „Feuerbach“, „Inseln unter dem Wind“, „Tom und die Biberbande“, „Wann ist der Mann ein Mann?“ oder „Dr. Sommerfeld“ zu sehen. Weitere Rollen in populären Serien folgten, u. a. in „Küstenwache“ (1995-1997), „ Polizeiruf 110 – Keine Liebe, Kein Leben“ (ARD) von Jan Ruzicka (ZDF). Danach ging sie für ein Jahr nach England und stand in der internationalen Koproduktion der Science Fiction Serie „Space Island One“ (1997-1998) vor der Kamera. Anschließend spielte sie in dem Fernsehfilm „Sweet Little Sixteen“ von Peter Patzak (1998) mit. Für RTL war Julia Bremermann in der Serie „Balko“, den Movies „Mami, ich will bei Dir bleiben“, „Die Traumprinzen“, „Jetzt bringen wir unsere Männer um“ sowie „Die Tote von Amelung“ und „Edgar Wallace“ zu sehen. Und natürlich hat sie in verschiedenen SOKOS als Gaststar mitgewirkt: Köln (2009, 2016), Stuttgart (2010, 2014), Leipzig (2011, 2012), Donau (2013, 2017), München (2016). 2002 stand sie in der Titelrolle der Kriminalkommissarin Sophie Fleming im Mittelpunkt der dreiteiligen RTL-Krimireihe „Einsatz Mord“ vor der Kamera. In der Regie von Gabi Kubach entstand 2004 die Verfilmung von Elke Heidenreichs „Die schönsten Jahre“. Man sah sie in der Serie „Die Anwälte“ (2005-2006) sowie an der Seite von Axel Milberg in „Die drei ??? – Das verfluchte Schloss“ (2008), einer freien Adaption der Jugend-Detektivserie „The Three Investigators“ von Robert Arthur. Von 2006-2011 stand sie sie für neun Filme der ZDF-Sonntagabend-Reihe „Liebe, Babys und …“ als Helena vor der Kamera. 2010 spielte sie unter der Regie von Carlo Rola in „Rosa Roth – Bin ich tot?“ (ZDF) und „Polizeiruf 110 – Ein todsicherer Plan“ (ARD) von Jorgo Papavassiliou, 2019 sah man sie in der beliebten ZDF-Serie „Inga Lindström“ in der Folge „Ausgerechnet Söderholm“, die es bei der Erstausstrahlung auf beachtliche 5,22 Millionen Zuschauer brachte, sowie in „Die Gipfelstürmer – Das Berginternat“, ebenfalls vom ZDF. Von 2017 bis 2020 sah sie ein Millionenpublikum an der Seite von Matthias Matschke als Direktorin der Kriminalinspektion Köln,  Christina Fehrmann, in der ZDF Krimi-Reihe „Professor T“ um einen zwangsgestörten, jedoch genialen Ermittler. Die Krimireihe endet nach der vierten Staffel. Trotz eines vollen Terminkalenders wirkt Julia Bremermann auch in Low-Budget-Produktionen von und mit Studenten der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin mit.

Wildmann, Lisa (c) Sebastian KowskiLisa Wildmann
Nach einer Tanzausbildung studierte die gebürtige Linzerin Schauspiel und Regie am Mozarteum Salzburg. Während des Studiums hatte sie ein Engagement bei den Salzburger Festspielen in „Libussa“ unter der Regie von Peter Stein. Nach Stationen am Landestheater Linz und am Theater Bielefeld war sie von 2005 bis 2010 Ensemblemitglied am Staatstheater Stuttgart. Hier arbeitete sie u. a. mit Volker Lösch, Jan Neumann, Annette Pullen, Stephan Rottkamp und Hasko Weber an Rollen wie Fräulein Julie, Medea und Ulrike Meinhof. Seit 2010 ist sie als freischaffende Schauspielerin tätig, u. a. am Schauspielhaus Wien, am Theater Heidelberg, bei den Kunstfestspielen Herrenhausen, an der Staatsoper Stuttgart, am Theater Heilbronn und am Alten Schauspielhaus Stuttgart. Mit „Die Waffen nieder!“, einem Monolog nach dem Roman der Pazifistin Bertha von Suttner, reist sie durch Deutschland und Österreich. Beim Theater Wahlverwandte spielte sie in „Die Legende vom heiligen Trinker“, „Die Marquise von O“ sowie in „Madame Bovary“ die weibliche Hauptrolle. Lisa Wildmann arbeitet außerdem als Sprecherin, unterrichtet an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und der Theaterakademie Stuttgart und ist für Film und Fernsehen tätig.

NaNatalie O'Hara_©_Susanne Sigltalie O’Hara
Die in Göttingen geborene Tochter einer deutschen Flötistin und eines amerikanischen Theologen absolvierte Ihre Ausbildung an der Stage School of Music, Dance & Drama in Hamburg. Ferner erhielt sie Schauspielunterricht bei Dr. Horst Antlitz in Hamburg (2000 bis 2002) und nahm von 2002 bis 2009 an Workshops in Method Acting bei Geraldine Baron teil. Tanz, Gesang und Klavier gehörten ebenfalls zu ihrer Ausbildung. Seit 2000 spielt Natalie O’Hara Theater, u. a. am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, dem Contra-Kreis-Theater Bonn, und der Komödie im Bayerischen Hof München, wo sie 2010 in Horst Johannings gefeierter Inszenierung von „Die 39 Stufen“ spielte. Weitere Aufführungen waren 2011 „Verliebt, verlobt, … verliebt“ im Contra Kreis Theater in Bonn, 2012 „Rain Man“ im Fritz Rémond-Theater in Frankfurt/Main und „Sylt – Ein Irrtum Gottes?“ in den Hamburger Kammerspielen sowie 2014 „Auf und davon“ in der Komödie im Marquardt in Stuttgart. Mit diesem Stück war sie 2015/2016 an der Seite von Max Tidof auch für das Tournee-Theater Thespiskarren unterwegs. In Stuttgart spielte sie außerdem die Titelrolle in Lessings „Minna von Barnhelm“ (2014), Sophie in „Im Himmel ist kein Zimmer frei“ (2016/2017) und Emily in „Geächtet“ (2017/2018). 2019 ist sie an den Hamburger Kammerspielen in Francis Vebers Komödie „Die Nervensäge“ zu sehen. Vor allem ist die Schauspielerin aber in Film und Fernsehen präsent. Dem ZDF-Publikum wurde sie unter anderem mit Hauptrollen in mehreren Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen bekannt. Seit 2008 ist sie durchgängig in einer Hauptrolle der ZDF-Reihe „Der Bergdoktor“ zu sehen. Weiterhin spielte sie in Episodenrollen in mehreren „SOKO“-Serien sowie in „Küstenwache“, „Um Himmels Willen“ und „Rosenheim Cops“ mit und stand für die ORF-Reihe „Die Toten von Salzburg“ vor der Kamera. 2013 spielte Natalie O’Hara in Niels Loofs Kino-Komödie “Playground:Love“, die 2015 in die Kinos kam. Ihr Debüt als Moderatorin gab sie 2013 beim Göttinger „Pop-Meets-Classic – Das Jubiläum”. Mit „Geächtet“ ist sie seit 2017 für das Tournee-Theater Thespiskarren unterwegs.

Braband, Folke _c_ DERDEHMEL (Urbschat)Folke Braband
Der gebürtige Berliner studierte zunächst Theater- und Literatur-wissenschaften in seiner Heimatstadt. Von 1991 bis 1995 leitete er das Studiotheater magazin im Theater am Kurfürstendamm und war daraufhin als künstlerischer Leiter an der Berliner Komödie tätig. Inzwischen kann er auf rund 100 Inszenierungen in u.a. Berlin, Wien, München, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart, Köln und Ingolstadt zurückschauen. Sein Repertoire umfasst die gesamte Bandbreite von Boulevard und Operette bis gesellschaftskritischem Sozialdrama, von Kinder- und Jugendstücken bis zur Klassik. Seine Arbeiten führten ihn mit einer Vielzahl von namhaften Schauspieler-Persönlichkeiten wie Jürgen Prochnow, Brigitte Mira, Dieter Hallervorden, Oliver Mommsen, Markus Majowski, Katharine Mehrling, Robert Stadlober, Wolfgang Spier, Stefan Jürgens, Valerie Niehaus, Andreas Schmidt, Tanja Wedhorn, Judy Winter, Désireé Nick, Jürgen Tarrach oder Volker Lechtenbrink zusammen. Für „Ladies Night“ erhielt er 2001 den Preis der Theatergemeinde Berlin für das beliebteste Stück der Saison. Die Inszenierungen „Barbaren“, „Die Schaukel“ und „Lost in Yonkers“ wurden für den Friedrich-Luft-Preis nominiert, „Klassen Feind 2.0“  für den Ikarus Preis. 2013 erhielt er für „Eine Sommernacht“ den Monika-Bleibtreu-Preis in der Kategorie Komödie. Neben der Tätigkeit als Regisseur ist Braband auch als Autor und Übersetzer tätig. Seine Bearbeitung von „Ladies Night“ gehört seit über 15 Jahren zu den meistgespielten Stücken im deutschsprachigen Raum.

Murray-Smith, Joanna © H_Lauke-Verlag HamburgJoanna Murray-Smith
Die 1962 geborene Autorin ist ein Star der australischen Literaturszene und eine der erfolgreichsten internationalen Dramatikerinnen. Ihr bislang populärstes Stück „Honour“/„In allen Egren“ wurde beim New York Stage and Film Festival von Meryl Streep, Sam Waterston und Kyra Sedgwick gelesen; die Broadway Inszenierung von 1998 erhielt Nominierungen für zwei Tony Awards. Neben der gefeierten Inszenierung am Royal National Theatre in London wurde es über als 20 Ländern aufgeführt. Für „Honour“ erhielt Murray-Smith 1996 den Victorian Premier‘s Literary Award, „Bombshells“/ „Granaten“ wurde 2004 mit dem Edinburgh Festival Fringe First Award ausgezeichnet und 2005 mit dem London Theatregoers‘ Choice Award. Ihre Satire „The Female of the Species“/„Das Speziell Weibliche“ hatte in Bern Premiere in deutscher Sprache. „Switzerland“, ein packender Psychothriller, wurde 2014 erstmals im Sydney Opera House gezeigt und 2018 im Ustinov Studio, Theatre Royal Bath, in Großbritannien uraufgeführt, bevor es an das Ambassadors Theatre im Londoner West End ging und in Deutschland, Dänemark und der Schweiz Aufmerksamkeit erregte. „Fury“/„Zorn“, uraufgeführt von der Sydney Theatre Company, lief ebenfalls erfolgreich an deutschen Bühnen. Joanna Murray-Smith erhielt 2019 den australischen Lifetime Achievement Award für ihre herausragenden künstlerischen Leistungen.

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