Adel verpflichtet 2_c_Oliver Fantitsch

Adel verpflichtet

Ernst Deutsch Theater Hamburg
ADEL VERPFLICHTET
Eine mörderisch schwarze Komödie von Dogberry&Probstein
frei nach dem Roman „The Autobiography of a Criminal“ von Roy Horniman

Mit Jantje Billker, Tommaso Cacciapuoti,
Annika Martens Anton Pleva, Oliver Warsitz, Mark Weigel

6 Mitwirkende

Regie: Anatol Preissler
Bühne: Karel Spanhak
Kostüme: Marrit van der Burgt
Musik, Sounddesign: Andreas Harwath
Choreografie: Kerstin Ried

ca. 09.01.2020 – 11.02.2021 


INHALT

Victor Lopez sitzt im Gefängnis und wartet auf die Guillotine. Eine himmelschreiende Ungerechtigkeit! Sicher, man kann ihm einiges vorwerfen – doch ausgerechnet den Mord, der ihn nun den Kopf kosten soll, hat er nicht begangen. Die Sympathie des Henkers ist Victor gewiss, doch die Klinge wird trotzdem geschärft. Man ist ja schließlich Fachmann. Zumindest bleibt aber noch Zeit, in Erinnerungen zu schwelgen, und so entspinnt sich zwischen Victor und dem Henker ein professioneller Dialog über die vielfältige Kunst, jemanden ins Jenseits zu befördern. Denn damit kennt sich Victor aus: Bei seiner Geburt trennen den Spross des berühmten Adelsgeschlechts Gascoyne vom Grafentitel nicht nur etliche andere Erbberechtigte, sondern auch die nicht standesgemäße Herkunft seines Vaters. Davon lässt sich Victor jedoch nicht beirren. Von seiner Mutter bestens in die Geheimnisse seines Stammbaums eingeweiht, setzt er alles daran, Graf Gascoyne zu werden und so seine Jugendliebe Sibella für sich zu gewinnen. Mit List und Tücke sowie der gebotenen Portion Raffinesse beseitigt Victor nach und nach seine Anverwandten. Vom maschinenschreibenden Börsenmakler, über den erfolgsverwöhnten Schauspieler und die berufsadelige Jet-Setterin, bis hin zum hundenärrischen Greis – Victor hat für jeden die perfekte Todesart parat. Doch kaum ist er selbst zum 13. Graf Gascoyne aufgestiegen, holt ihn die Vergangenheit höchst unerwartet ein, und er findet sich ausgerechnet für den falschen Mord im Kerker wieder…

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Wie schon der Film „Adel verpflichtet“ von 1949 (mit Schauspielikone Alec Guiness in gleich acht Rollen) basiert auch die Bühnenadaption dieser schwarzen Kultkomödie auf dem Roman „Israel Rank: The Autobiography of a Criminal“ von Roy Horniman. Das Autorenduo Anatol Preissler und Otto Beckmann, das unter dem Namen Dogberry&Probstein veröffentlicht, hat die Vorlage weitergedacht und mit der Figur des leidenschaftlichen aber vom Pech verfolgten Henkers ein perfektes Gegenstück zum Adelsspross Victor geschaffen. Deren offenkundige Seelenverwandtschaft fördert immer abstrusere Anekdoten zu Tage und eröffnet beiden Seiten ganz neue Zukunftsperspektiven. 


PRESSESTIMMEN

Zusammen mit dem Schauspieler Otto Beckmann hat Regisseur Anatol Preissler eine witzsprühende Bühnenfassung von Roy Hornimans Roman „The Autobiography of a Criminal“ verfasst, besser bekannt als Film mit Alec Guinness unter dem Titel „Adel verpflichtet“. Die Uraufführung der gleichnamigen Schwarzen Komödie am Ernst Deutsch Theater ist ein echter Knüller! (…) Das starke Team läuft unter Preisslers ideensprühender Regie (…) zur Höchstform auf.
HAMBURG Sören Ingwersen, Die Welt, 01.12.2018

„Adel verpflichtet“ – auch zum Spaß
Anatol Preissler macht den Kultkrimi am Ernst Deutsch Theater zum frechen Spaß
Märchen haben oft etwas Böses. (…) Das Publikum hatte das Ensemble und das Regieteam bereits zuvor mit minutenlangem Beifall gefeiert. (…)
Preissler gelingt es (…), die bitterböse Komik in „Adel verpflichtet“ herauszuarbeiten. (…) In der prächtigen Kulisse (…) kann sich der Regisseur auf die vortreffliche sechsköpfige Schauspielerriege stützen. Sie füllt auch doppeldeutige Dialoge mit Leben.
(…) viele schöne Theatermomente und Spaß – wenn man ihn richtig versteht und das Stück nicht zu ernst nimmt.
HAMBURG Stefan Reckziegel, Hamburger Abendblatt, 01.12.2018

Mitreißender Nonsens
Das Autoren-Duo, das sich nach zwei Shakespeare-Narren Dogberry&Probstein nennt, treibt den schwarzen Humor des 1949er Krimi-Klassikers mit einer alpenländisch morbiden Lust an Mord und Totschlag in ungeahnte Höhen und trifft in Hamburg auf ein Ensemble, das diese Flut an eigenwilligen Grausamkeiten, abstrusen Einfällen und komischen Pointen kongenial umsetzt. (…)
Die Todesexperten fachsimpeln, tauschen sich aus, pflegen einen lakonischen, beinahe freundschaftlichen Ton am Vorabend der Hinrichtung. Absurd. Die Zuschauer beginnen zu prusten.
Ein Dauerlachen bricht sich schnell Bahn, weil das Stück, in dem Anatol Preissler auch Regie führt, rasch Fahrt aufnimmt. Es entwickelt sich eine kompakt inszenierte, bis ins Finale temporeiche Komödie, die mit Situationskomik, Sprache, britischen Klischees, Running Gags, Stummfilm-Sequenzen, Unterwasserfechtszenen, Trash-Einlagen sowie Music und Comic-Geräuschen aus dem Off spielt. Die Zuschauer werden mitgerissen von dem überdrehten Nonsens und belohnen jeden weiteren Mord mit tosendem Szenenapplaus. (…) Dogberry&Probstein haben einen grandiosen Film ebenso grandios für die Bühne aufbereitet und ihr »oberstes Ziel«, das Publikum zu unterhalten, souverän erreicht.
HAMBURG Thomas Joerdens, Nordsee-Zeitung, 03.12.2018


Das Ensemble (Jantje Billker, Tommaso Cacciapuoti, Annika Martens, Anton Pleva, Oliver Warsitz, Mark Weigel) steht am 21. November 2018 während einer Probe zu dem Stück "Adel verpflichtet" von Dogberry&Probstein auf der Bühne des Ernst Deutsch Theaters. Die Premiere in der Regie von Anatol Preissler ist am 29.11.2018 im Ernst Deutsch Theater in Hamburg. © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, UST-ID: DE118809982, ---Weitere Bilder, auch in High-Res, im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar--- Das Ensemble (Jantje Billker, Tommaso Cacciapuoti, Annika Martens, Anton Pleva, Oliver Warsitz, Mark Weigel) steht am 21. November 2018 während einer Probe zu dem Stück "Adel verpflichtet" von Dogberry&Probstein auf der Bühne des Ernst Deutsch Theaters. Die Premiere in der Regie von Anatol Preissler ist am 29.11.2018 im Ernst Deutsch Theater in Hamburg. © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, UST-ID: DE118809982, ---Weitere Bilder, auch in High-Res, im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar--- Das Ensemble (Jantje Billker, Tommaso Cacciapuoti, Annika Martens, Anton Pleva, Oliver Warsitz, Mark Weigel) steht am 21. November 2018 während einer Probe zu dem Stück "Adel verpflichtet" von Dogberry&Probstein auf der Bühne des Ernst Deutsch Theaters. Die Premiere in der Regie von Anatol Preissler ist am 29.11.2018 im Ernst Deutsch Theater in Hamburg. © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, UST-ID: DE118809982, ---Weitere Bilder, auch in High-Res, im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar--- Das Ensemble (Jantje Billker, Tommaso Cacciapuoti, Annika Martens, Anton Pleva, Oliver Warsitz, Mark Weigel) steht am 21. November 2018 während einer Probe zu dem Stück "Adel verpflichtet" von Dogberry&Probstein auf der Bühne des Ernst Deutsch Theaters. Die Premiere in der Regie von Anatol Preissler ist am 29.11.2018 im Ernst Deutsch Theater in Hamburg. © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, UST-ID: DE118809982, ---Weitere Bilder, auch in High-Res, im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar--- Das Ensemble (Jantje Billker, Tommaso Cacciapuoti, Annika Martens, Anton Pleva, Oliver Warsitz, Mark Weigel) steht am 21. November 2018 während einer Probe zu dem Stück "Adel verpflichtet" von Dogberry&Probstein auf der Bühne des Ernst Deutsch Theaters. Die Premiere in der Regie von Anatol Preissler ist am 29.11.2018 im Ernst Deutsch Theater in Hamburg. © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, UST-ID: DE118809982, ---Weitere Bilder, auch in High-Res, im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar--- Das Ensemble (Jantje Billker, Tommaso Cacciapuoti, Annika Martens, Anton Pleva, Oliver Warsitz, Mark Weigel) steht am 21. November 2018 während einer Probe zu dem Stück "Adel verpflichtet" von Dogberry&Probstein auf der Bühne des Ernst Deutsch Theaters. Die Premiere in der Regie von Anatol Preissler ist am 29.11.2018 im Ernst Deutsch Theater in Hamburg. © Oliver Fantitsch, PF 201723, D-20207 HH, Deutschland, Tel: 040/562448, Tel: 0163/5405849, oliver@fantitsch.de, UST-ID: DE118809982, ---Weitere Bilder, auch in High-Res, im Internetarchiv unter www.fantitsch.de recherchierbar--- Adel_verpflichtet_Timmo-Schreiber


BIOGRAFIEN

Billker, Jantje_c_Christoph MannhardtJANTJE BILLKER
Edith Lopez u. a.
Die gebürtige Ostfriesländerin debütierte noch während ihres Studiums an der Schule für Schauspiel Hamburg (2006-2009) in einer Hauptrolle am Hamburger Thalia Theater bei Andreas Kriegenburg. Es folgten Engagements u. a. an der Komödie im Winterhuder Fährhaus am Polittbüro und am Theater im Zimmer in Hamburg sowie am Theater Combinale in Lübeck. Von 2012 bis zur Einstellung des Projekts 2018 war sie Ensemblemitglied im „Hamburger Jedermann“, zunächst als Geliebte, ab 2017 als Tod. Sie wirkte, u. a. an den Hamburger Kammerspielen und am Ernst Deutsch Theater in Lesungen mit, z. B. in „Die Bertinis“ von Ralph Giordano. Im Fernsehen spielte sie u. a. in Serien wie „Großstadtrevier“ und „Notruf Hafenkante“ sowie in diversen Filmen, darunter „Der Fall Barschel“ (2015).

Cacciapuoti, Tomasso (c) Andreas SchlieterTOMMASO CACCIAPUOTI
Lionel Holland u. a.
Nach seiner Ausbildung am Berliner Schauspielstudio Maria Körber war Tommaso Cacciapuoti an zahlreichen Theatern engagiert, u. a. an den Hamburger Kammerspielen, am Mecklenburgischen Staatstheater, am Theater am Kurfürstendamm Berlin, an der Komödie Winterhuder Fährhaus in Hamburg und am Alten Schauspielhaus Stuttgart. In der Erfolgsproduktion „Mein Vater der Junggeselle“ des Theaters am Kurfürstendamm stand er  u. a. an der Seite von Herbert Herrmann in zahlreichen Gastspielen auf der Bühne. Einem breiten Publikum ist Tommaso Cacciapuoti durch seine Mitwirkung in diversen Fernsehserien und TV- Filmen bekannt, etwa als Leo in „Dr. Sommerfeld – Neues vom Bülowbogen“, als Fabian Brandt in der ARD-Vorabendserie „Großstadtrevier“ oder aus Reihe „Stubbe – Von Fall zu Fall“. Darüber hinaus trat und tritt er regelmäßig in Produktionen des Hamburger Polittbüros auf, u. a. 2016 als Yehudi Menuhin in „Die Höflichkeit des Genies“. Von 2011 bis 2017 war er zudem im Hamburger „Jedermann“ in der Speicherstadt zu sehen. Mit seiner Eigenproduktion „Eros & Ramazotti“ trat er gemeinsam mit Dietmar Loeffler u. a. 2018 auf dem Hamburger Theaterschiff auf. Von 2008 bis 2012 sang und spielte er an den Hamburger Kammerspielen an der Seite von Jasmin Wagner in Dietmar Loefflers Liederabend „Männerbeschaffungsmaßnahmen“. In der Doppelrolle des Oliver/Oliver 4.0 in Folke Brabands zukunftsweisender Komödie „Fehler im System“ stand er ab März 2017 am Schlosspark Theater Berlin auf der Bühne, bevor die Produktion ab Februar 2019 mit dem Tournee-Theater Thespiskarren zum ersten Mal auf Gastspielreise ging. Am Ernst Deutsch Theater Hamburg spielte er 2018/2019 die Rolle des Lionel in der Uraufführungsproduktion von „Adel verpflichtet“.

Martens, Annika_c_Nik KonietznyANNIKA MARTENS
Sibella Holland

Annika Martens debütierte 1998 in Büchners „Woyczek“ am Theatron in Hamburg und absolvierte von 2002 bis 2006 ihr Schauspieldiplom an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Von 2006 bis 2011 war sie festes Ensemblemitglied am Badischen Staatstheater Karlsruhe und spielte dort Hauptrollen u. a. in Shakespeares „Was ihr wollt“, Elfriede Jelineks „Ulrike Maria Stuart“ und in Kleists „Penthesilea“. 2010 erhielt sie in Karlsruhe zudem den Publikumspreis als beste Nachwuchsschauspielerin. Seit 2011 ist sie freischaffend tätig und spielte u. a. am Theater Lübeck, am Stadttheater Ingolstadt, am Schauspiel Essen und bei den Bad Hersfelder Festspielen. In Hamburg spielte sie 2014-2016 am Altonaer Theater die Hauptrolle in „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ und war am Ernst Deutsch Theater 2014 in „Mein Freund Harvey“ zu sehen, 2018 in Brechts „Der gute Mensch von Sezuan“ und seit der Uraufführung im November 2018 in „Adel verpflichtet“ von Dogberry&Probstein.
Neben dem Theater arbeitet sie auch regelmäßig für Film und Fernsehen. Im Kino war sie u. a. in dem mehrfach preisgekrönten Film „Weitertanzen“ (2007, Regie: Friederike Jehn) und dem Kinofilm „Professor Wall im Bordell“ (2016, Regie: Stefan Krohmer) zu sehen. Im Fernsehen spielte sie u. a. Gastrollen in beliebten Serien wie „Großstadtrevier“, „Notruf Hafenkante“, und „Tatort“. Ein großer Erfolg war ihre durchgehende Nebenrolle in der Serie „Jennifer – Sehnsucht nach was Besseres“ (2015-2018), die 2018 mit dem Deutschen Comedypreis in der Kategorie Beste Sitcom ausgezeichnet wurde. Seit 2017 ist Annika Martens in einer Hauptrolle in der NDR-Familienserie „Die Pfefferkörner“ zu sehen.

Pleva, Anton_c_Werner GotschANTON PLEVA
Victor Lopez
Der Sohn der Schauspieler Jörg Pleva und Giulia Follina steht schon seit seinem zwölften Lebensjahr auf der Bühne. 1995 begann er als  Schauspieler, Produktions- und Regieassistent bei der Schauspielkompagnie Adhoc seines Vaters Jörg Pleva. Dabei übernahm er am Ernst Deutsch Theater Hamburg Rollen u. a. in Brechts „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ (2002) und Molières „Der Bürger als Edelmann“ (2003-2004), mit dem er auch gemeinsam mit seinem Vater für die Konzertdirektion Landgraf auf Tournee ging. 2004 folgte Molières „Der Geizige“ als Tourneeproduktion des EURO-STUDIO Landgraf unter der Regie von Jörg Pleva. Von 2007 Bis 2011 studierte Anton Pleva an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und begann als Coach mit Schauspielanfänger*innen zu arbeiten. Neben dem Studium spielte er u. a. auf Kampnagel und im St. Pauli Theater und stand am Hamburger Schauspielhaus u. a. in Titelrollen in Erich Kästners „Pünktchen und Anton“ (2009-2010) und in Brechts „Baal“ (2010) auf der Bühne. Letztere Produktion erhielt 2010 den Max Reinhardt Ensemblepreis. Von 2012 bis 2015 war er Teil des Ensembles am Theater Bielefeld, wo er u. a. Hauptrollen in Schillers „Kabale und Liebe“ (2013) und Lessings „Minna von Barnhelm“ (2014) spielte, für die er jeweils beim NRW Theatertreffen für Preise nominiert war. Dazu kamen u. a. die Titelrollen in „Peer Gynt“ (2014) und „Othello“ (2015). Seit 2015 lebt er als freier Schauspieler, Theaterschaffender und Schauspielcoach in Hamburg. Seit 2015 schreibt und inszeniert er auch selbst, u. a. den Abend „Die Erdbeere und die Suche nach dem Sinn“, der zuerst 2016 auf dem Theaterschiff Zeppelin in Hamburg aufgeführt wurde. Am Ernst Deutsch Theater in Hamburg übernahm er seit 2015 zahlreiche Rollen, u. a. in „Foto 51“ von Anna Ziegler, „Der eingebildete Kranke“ (beide 2017-2018), den Dogberry&Probstein-Komödien „Sherlock Holmes und der Tod des Bayernkönigs“ (2018) und „Adel verpflichtet“ (2018-2019) und in „Adam sien Appeln“, der niederdeutschen Bühnenadaption von Anders Thomas Jensens Kultfilm „Adams Äpfel“. Neben seiner Bühnentätigkeit ist Anton Pleva auch immer wieder in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, u. a. in beliebten Serien wie „Küstenwache“, „Notruf Hafenkante“ oder „Mord mit Aussicht“.

OLIVER WARSITZ
William Calcraft
Nach seinem Schauspielstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Rostock spielte der Schauspieler und Synchronsprecher von 1997 bis 2000 an den Westfälischen Kammerspielen Paderborn, u. a. die Hauptrolle des Mackie Messer in Brechts „Dreigroschenoper“. 2000 ging er nach Hamburg, wo in Klaus Pohls „Jud Süß“ erstmals am Ernst Deutsch Theater auftrat. Seitdem war und ist er dort regelmäßig zu sehen, u. a. in „Tod eines Handlungsreisenden“ (2004), „Die Nashörner“ (2012), „Der kleine Vampir“ (2011-2017), „Was ihr wollt“ (2013), „Heute bin ich blond“ (2014), „Das Boot“ (2015), „Anne. Das Tagebuch der Anne Frank“ (2015), „Kabale und Liebe“ (2016), „Bunbury oder Ernst sein ist alles“ (2016), „1984“ (2017), „Der gute Mensch von Sezuan“ (2018) und in Dogberry&Probsteins „Adel verpflichtet“ (2018). Daneben spielte Oliver Warsitz u. a. auf Kampnagel („Urfaust“, 2001), an den Hamburger Kammerspielen („Live-Werbung“, 2005) und am Altonaer Theater („Magical Mystery, oder Die Rückkehr des Karls Schmidt“, 2015) und trat weiterhin auch an den Westfälischen Kammerspielen auf, u. a. in Schillers „Maria Stuart“ (2008) und in Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ (2011). Oliver Warsitz ist zudem Synchronsprecher und spielte in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit, u. a. im Kinofilm „Die Buddenbrooks“ (2007) und in beliebten TV-Serien wie „Großstadtrevier“, „Notruf Hafenkante“, „SOKO Wismar“ und „Tatort“.

Weigel, Mark_c_Pedro MalinowskiMARK WEIGEL
Die Adeligen
Einem breiten Publikum wurde der in Ludwigshafen geborene Schauspieler, Muscialdarsteller und Comedian mit der RTL-Comedy „RTL Samstag Nacht“ bekannt, wo er zwischen 1997 und 1998 in 30 Aufzeichnungen auftrat. Dass er aber ein weit größeres Repertoire beherrscht, bewies der Absolvent der Folkwang Universität der Künste in Essen auf zahlreichen renommierten Theaterbühnen. Nach dem Abschluss des Schauspielstudiums führten ihn Engagements nach Bremen, Hamburg, Neuss, Oberhausen, Heidelberg, Meiningen und Wilhelmshaven. Parallel dazu absolvierte er eine Gesangsausbildung bei Renate Peter in Köln. Es folgten Rollen am Theater Krefeld („Im Weißen Rössl“), an den Städtischen Bühnen Münster, bei den Nibelungenfestspielen in Worms, den Ruhrfestspielen Recklinghausen, am Schauspiel Essen und 2011 als Schneider Mottel in „Anatevka“ am St. Pauli Theater in Hamburg. In der Spielzeit 2011/12 war er ebenfalls in Hamburg Gast am Deutschen Schauspielhaus; am Aalto-Theater Essen spielte er den Haushofmeister in „Ariadne auf Naxos“ und den Obersturmbannführer Eugen von Rohnsdorff in der „Csárdásfürstin“. Am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen war er 2008 in Bernsteins „Candide“ und Weills „Street Scene“ zu sehen und zu hören und übernahm 2010/2011 die Titelrolle in dem Ein-Mann-Musical „Adam Schaf hat Angst“ von Georg Kreisler. Als Ari Leschnikoff in „Die Comedian Harmonists“ sang er nicht nur in Gelsenkirchen, für diese Rolle erhielt er 2008 am Schauspiel Essen auch eine Kritikernominierung als bester Schauspieler bei „theater pur“. Für die Uraufführung des Musicals „Das Wunder von Bern“ im neuen Hamburger Theater an der Elbe stand er von 2014 bis 2017 für die Hauptrollen Fritz Walter und als Cover für Richard Lubanski auf der Bühne. Von 2013 bis 2014 begeisterte er an den Opernhäusern in Bonn, Dortmund und Oldenburg als Pilatus in „Jesus Christ Superstar“. In Bonn spielte er außerdem Georges in „Ein Käfig voller Narren“ (2014-2015) und Peron in „Evita“ (2017-2018). 2017 in Dortmund und 2018 beim Lehárfestival in Bad Ischl übernahm er die Rolle des Paul Abraham in Thomas Enzingers „Blume von Hawaii“- Inszenierung. Im Sommer 2017 feierte er als Waltraud in der Musical-Uraufführung „Der bewegte Mann“ am Thalia Theater Hamburg Premiere. Am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg spielte er in der Komödienuraufführung „Adel verpflichtet“ unter der Regie von Anatol Preissler acht verschiedene Rollen. 2019 ist er bei den Luisenburg-Festspielen in der Deutschsprachigen Erstaufführung von „Madagascar – das Musical“ als Zebra zu erleben und in Liechtenstein bei der Operette Balzers als Leopold in „Im Weißen Rössl“.

Kerstin Ried
Choreografie
Nach ihrem Diplom in Bühnentanz und Tanzpädagogik an der Iwanson International School of Contemporary Dance in München spielte Kerstin Ried zunächst in zahlreichen Musicalproduktionen und tanzte an der Hamburgischen Staatsoper. Mittlerweile arbeitet sie als freischaffende Choreografin im Bereich Musical, Operette, Oper und TV. Sie entwickelte u.a. die Choreografien für Produktionen an der Komischen Oper in Berlin, am Theater Osnabrück, Pfalztheater Kaiserslautern, Theater Magdeburg, Theater der Altmark Stendal, Burgfestspiele Bad Vilbel, Theater Trier und am Theater für Niedersachsen Hildesheim.

Andreas Harwath
Musik, Sounddesign
Nach dem Schauspielstudium an der Schauspielschule Zerboni in München absolvierte Andreas Harwath ein Jazzgesangsstudium am Richard-Strauss-Konservatorium München und arbeitete an unterschiedlichen Theatern als Schauspieler und Sänger. 2004 wurde er Musikalischer Leiter am Landestheater Dinkelsbühl. Seitdem zeichnet er sowohl für Arrangements und Musikalische Leitung von Bühnenwerken wie u. a. „Rocky Horror Show“, „Cabaret“, „Jesus Christ Superstar“ verantwortlich und ist auch als Sounddesigner tätig. Darüber hinaus arbeitet er an verschiedenen anderen Theatern, u. a. am Vorarlberger Landestheater, bei den Luisenburg Festspielen und in freien Produktionen als Schauspieler, Musiker, Komponist, Sounddesigner und Musikalischer Leiter.

Marrit van der Burg
Kostüme

Die Niederländerin Marrit van der Burgt ist seit 1980 Kostümbildnerin und hat an mehr als 100 Produktionen im In- und Ausland mitgewirkt. Sie entwirft Kostüme für Theater wie „Trojaanse vrouwen“ (2001), „Peyton Place“ (2003) und das Großprojekt „Casanova“ (2014) mit über 300 Kostümen, außerdem für Opern und Filmprojekte wie „Don Giovanni“ (2009) in Odessa, „Lohengrin“ (2011) in Innsbruck und „Der Bettelstudent“ (2016) zusammen mit Anatol Preissler in Wien. Seit über 15 Jahren ist sie Kostümbildnerin für den britischen Regisseur und Filmkünstler Peter Greenaway, so in „Nightwatching“ (2006) und „Goltzius and the Pelican Company“ (2011). Sie ist spezialisiert auf historische Kostüme, oftmals versetzt mit Attributen der Moderne und aus dem Bereich Fantasy. Am Ernst Deutsch Theater entwarf sie schon 2016 die Kostüme für „Bunbury oder Ernst sein ist alles“.

Karel Spanhak
Bühne

Nach seiner szenografischen Ausbildung in Amsterdam und Enschede begann der Niederländer Karel Spanhak seine Laufbahn als Bühnen- und Kostümbildner in Krefeld, Heidelberg und Mainz. Für seine zum Teil internationalen Produktionen wurde er mehrfach ausgezeichnet. Einige Stationen sind u. a. die Landestheater Innsbruck, Salzburg, Klagenfurt, das Nationaltheater Luxemburg und das Stadttheater Bern, sowie die Staatstheater Saarbrücken und Wiesbaden. 2018 wurde er mit „Herz aus Gold – Das Fugger Musical“ in der Kategorie Bestes Bühnenbild für den Deutschen Musical Theater Preis nominiert. Mit Anatol Preissler arbeitet er seit über 15 Jahren zusammen, u. a. 2018 bei den Luisenburg Festspielen in Wunsiedel für „Sherlock Holmes und der Tod des Bayernköngis“ und 2019 an der Staatsoper Odessa für „Madame Butterfly“.

Anatol Preissler
Regie

Mit bisher rund 100 Inszenierungen an über 30 Bühnen ist der österreichische Regisseur Anatol Preissler in vielen Genres vom Krimi über Klassiker bis hin zu Musical, Operette und Oper zu Hause. Zudem arbeitet er als Übersetzer und Autor. Seine Fassung von Andrew Bovells „Das Ende des Regens“ gewann den Publikumspreis bei den Bayerischen Theatertagen. Als Autor brachte er 2018 mit „Sherlock Holmes und Der Tod des Bayernkönigs“ bei den Luisenburg Festspielen Wunsiedel und „Adel verpflichtet“ am Ernst Deutsch Theater zwei Uraufführungen in eigener Regie auf die Bühne. Am Ernst Deutsch Theater inszenierte er u. a. auch 2016 „Bunbury oder Ernst sein ist alles“.

Zu den Autoren
ANATOL PREISSLER und OTTO BECKMANN
Dogberry&Probstein
Regisseur und Übersetzer Anatol Preissler und Schauspieler und Sänger Otto Beckmann veröffentlichen ihre gemeinsamen Theaterstücke unter Dogberry&Probstein. Nicht umsonst haben sie die Namen zweier Shakespeare-Narren gewählt, ist es doch ihr erklärtes Ziel das Publikum zum Lachen zu bringen. Beide sind sie Theaterleute mit langjähriger Spiel- und Regieerfahrung und haben Vergnügen an handwerklich gut gebauten, unprätentiösen Stücken. Dabei schöpfen sie gerne möglichst viele Spielformen der Komödie aus, und kochen aus Wortwitz, Slapstick, schrägen Figuren und Situationskomik ihr eigenes Süppchen. »Lachen über sich selbst und andere, und sei es nur aus Bosheit oder Freude an der Alberei, erlaubt einem sich für einen Moment über die Absurditäten des Daseins zu erheben. Man kann wieder Luft holen.« Ihr letztes gemeinsames Stück vor „Adel verpflichtet“ war „Sherlock Holmes und der Tod des Bayernkönigs“, das 2018 bei den Luisenburg Festspielen in Wunsiedel uraufgeführt wurde.

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