Einszweiundzwanzig vor dem Ende © Tournee-Theater THESPIS-KARREN/Pixabay

Einszweiundzwanzig vor dem Ende

Tournee-Theater THESPISKARREN
Einszweiundzwanzig vor dem Ende
(1h22 avant la fin)

Komödie von Matthieu Delaporte
Deutsch von Georg Holzer 

Mit Heiko Ruprecht* u. a.
*Verhandlungen noch nicht abgeschlossen

3 Mitwirkende

ca. 12. Februar – 10. März 2025
ca. 5. – 20. Mai 202
5


INHALT

Bernhard hat das Gefühl, sein Leben verpasst zu haben. Keine Frau, langweiliger Job, keine Ambitionen. Nach dem missglückten Versuch, durch einen Autounfall zu sterben, will er nun den Sprung aus dem Fenster wagen. Doch auch dieser Versuch scheitert, weil plötzlich ein Fremder vor der Wohnungstür des 38-Jährigen auftaucht. Der Besucher hält Bernhard sogleich eine Pistole vor die Nase und droht, ihn erschießen zu wollen. Als der seltsam schrullige Möchtegern-Mörder jedoch zögert, ermutigt ihn Bernhard geradezu. Zwischen den beiden Herren entspinnt sich ein aberwitziger Dialog um die Gründe für den Freitod des einen und die Anwesenheit des Anderen. Währenddessen schließt Bernhard auch noch Bekanntschaft mit Clara, die über ihm wohnt und von ihm insgeheim schon lange verehrt wird. Bei seinem vorsichtigen Annäherungsversuch funkt es bei beiden augenblicklich. Und als Bernhard endlich begreift, mit wem er die ganze Zeit debattiert hat, ist es bereits „Einszweiundzwanzig vor dem Ende“…

Matthieu Delaporte ist bekannt für seine intelligenten Komödien mit geschliffenen Dialogen. Sensationserfolge feierte der 1971 geborene Film- und Drehbuchautor bereits neben Alexandre de La Patellière mit „Der Vorname“ und „Das Abschiedsdinner“. Letzteres war von 2018 bis 2022 auf Gastspielreisen beim Tournee-Theater THESPISKARREN zu erleben.


Einszweiundzwanzig vor dem Ende © Tournee-Theater THESPIS-KARREN/Pixabay
Einszweiundzwanzig vor dem Ende © Tournee-Theater THESPISKARREN/Pixabay

PRESSESTIMMEN

zur Uraufführung am 27. Januar 2022  im Théâtre La Scala, Paris

Eine köstlich absurde Komödie
Der Text ist gespickt mit Wortspielen. Der Autor hat spürbar Spaß am Spiel mit Doppeldeutigkeiten und verwendet Begriffe sowohl in ihrer wörtlichen Bedeutung als auch im übertragenen Sinn. Viele Redewendungen werden hier wörtlich genommen. Die Absurdität von „Einszweiundzwanzig vor dem Ende“ und seine Charaktere erinnern ein wenig an „Warten auf Godot“ von Samuel Beckett. (…) Zwischen Anspielungen auf Hitler, Stalin und Mao, einem Zitat aus „Der große Gatsby“, Liedern von Dalida, Zazie, Barbara und Juliette Armanet offenbart sich in „Einszweiundzwanzig vor dem Ende“ ein einzigartiges Universum.
Laura B., Sortir à Paris, 7.1.2022

Gelächter am Rande des Abgrunds
Zu Beginn dieses Jahres zeichnen Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière für ihre erste gemeinsame Inszenierung verantwortlich –„Einszweiundzwanzig vor dem Ende“. Das von Delaporte geschriebene Stück überrascht mit seinen Themen: moderne Einsamkeit, möglicher Selbstmord, existentielle Zweifel. (…) Ein Spiel zwischen schwarzem Humor und metaphysischer Offenbarung. (…) Ein Fest des Unsinns.
Philippe Noisette, Les Echos, 10.2.2022

Was für eine geniale Idee, sich den Tod als angehenden Vertriebsmitarbeiter vorzustellen, der von einem gewissen „Jean-Jacques“ trainiert wird! Die Autoren ziehen alle Konsequenzen aus einem Postulat, das von der „UBERisierung“ zeitgenössischer Gesellschaften inspiriert ist. Dabei entstehen tragikomische Szenen, abgedrehte, absurde Dialoge und köstliche Wortwechsel.
Jean Ruhlmann, CULTURE-TOPS, 22.1.2022

Es ist nicht einfach, seinem Leben ein Ende zu setzen, wenn jemand versucht, einen zu töten. Das neue Stück von Matthieu Delaporte (…) erzählt die Geschichte eines Mannes, der von einem Mann, der versucht, ihn zu ermorden, am Selbstmord gehindert wird.
Düster und unbeschwert zugleich.
Bei „Einszweiundzwanzig vor dem Ende“ handelt es sich um einen Countdown. 82 Minuten verbaler Wettkämpfe, sowohl köstlich als auch philosophisch, tiefgründig und komisch, eine Art roter Teppich in Richtung des im Titel angekündigten Epilogs, dessen Konturen jedoch im letzten Abschnitt noch einmal den Kurs ändern. (…) Die Komödie überrascht durch den Kontrast zwischen der Leichtigkeit ihrer Form und der Tiefe ihres Themas.
Grégory Plouviez, Le Parisien, 4.1.2022

Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière sind zurück!
Die erfolgreichen Autoren von „Der Vorname“ schenken der Scala ein neues kleines komödiantisches Juwel mit ausgefeilten Dialogen und Handlung. (…) Die Autoren haben beschlossen, ihre komödiantische Feder in die dunkle und saure Tinte des schwarzen, manchmal sogar verstörenden Humors zu tauchen. (…) Ein Zwiegespräch, bei dem die wahre Identität jedes Protagonisten sowie seine Absichten überraschende Wendungen erfahren und die Geschichte so auf eine fast philosophische Ebene gebracht wird, ohne jemals ihr Ziel, das Lachen, zu verlieren.
La Gazette du Théâtre, 5.2.2022

zu anderen Komödien von Matthieu Delaporte

Exzellente Pointen.
OBERURSEL (jbr), Oberurseler Woche, 20.10.2022

Komödie löst beim Publikum Jubel aus
Eine spritzige Handlung trotz des gar nicht einfachen Themas.
FREUDENSTADT Gerhard Keck, Schwarzwälder Bote, 17.10.2022

Köstliche Dialoge mit Witz und Humor
Immer wieder gab es Szenenapplaus für Sprachwitz, bösen Humor und Schlagfertigkeit, überraschende Pointen und intelligent-freche Dialoge.
BAD WILDUNGEN Werner Senzel, Waldeckische Landeszeitung, 12.10.2022

Brillante Komödie
Das brillante Konversationsstück war ein Theaterabend nach Maß: mit den oft witzigen, immer treffenden Dialogen.
Francisco Pujiula, Werra-Rundschau, 22.02.2016

Spaß an der scharfen Zunge
Geistreiche, scharfzüngige Stücke, wie sie in der Folge der Yasmina Reza dem Boulevard wieder neue Zugkraft verleihen.
dt, Badische Neueste Nachrichten, 15.11.2016

Gepflegte Selbstzerfleischung
Die frische französische Komödie besticht durch ebenso intelligente wie bitterböse Dialoge und sorgt für einen funkelnd schwarzen Abend. Eine hochintelligente, mit großem Bühnenverstand konstruierte Komödie.
Manfred Allenhöfer, Heidenheimer Neue Presse,  17.11.2016

Brillante französische Komödie
Herrlich gehässige Schlammschlacht, ein subtil angelegtes, perfekt getimtes Familiendrama, über das man herzhaft lachen kann. Das Stück erschöpft sich dabei keineswegs in vordergründigem oder gar zweckfreiem Humor. Hier lacht jeder nicht zuletzt auch über sich selbst.
Volker, Haussmann, Nürtinger Zeitung, 19.11.2016

Schlagabtausch mit Wortwitz
Wenn eine Komödie nicht nur herzhafte Lacher hervorruft, sondern dabei auch noch einen tieferen Sinn aufweist, dann hat sie ihre wahre Aufgabe erfüllt.
olo, Schwarzwälder Bote, 16.11.2016

Spitzzüngige Komödie – Beste Unterhaltung
Mit feinstem satirischen Humor, einer Spur Verwechslungskomik und jeder Menge spitzzüngiger Dialoge bewirkte der Abend nicht nur Lachtränen, sondern auch ein schmunzelndes Nachdenken und natürlich anhaltenden Applaus.
sdo, Aller-Zeitung, 25.01.2016

Geistreich und lebensnah
Kathrin Staffel, Bad Homburger Woche, 28.01.2016

Am Ende dieses starken Theaterabends bleiben eine überraschend versöhnliche Schlusspointe und ein bestens unterhaltenes Publikum.
Roswitha Frey, Badische Zeitung, 23.01.2016

Die französische Gesellschaftskomödie enthält alles, was es für einen kurzweiligen Abend braucht: satirischen Humor, Dialoge voller Wortwitz, Gespür für Pointen.
Simon Brandt, Die Glocke, 19.02.2016

Katastrophen-Komödie voller Wortwitz
Das gut bebaute Stück hat viel Dialog-Power und Wortwitz.
Jürgen Scharf, Die Oberbadische, 23.01.2016

Bissig-böser Schlagabtausch amüsiert prächtig
Gerhard Kropf, Diepholzer Kreisblatt, 11.01.2016

Die vielschichtige Komödie war die perfekte Wahl für einen kurzweiligen Abend.
Felicitas Ehrhardt, Ems-Zeitung, 04.02.2016

Ein sprachliches Feuerwerk unterhaltsam spitzfindiger Boshaftigkeiten und witziger Wahrheiten, die die Zeit wie im Flug vergehen ließ.
Felicitas Gloyer, Flensburger Tageblatt, 30.01.2016

Unterhaltsame Boulevardkomödie mit geistreichen Dialogen
In einem furiosen Feuerwerk der Pointen wurden Masken der Zivilisation abgelegt und geheime Abgründe offenbart.
cra, Gelnhäuser Tageblatt, 17.02.2016

Die Komödie zeigt wie brüchig die Fassade von Bildung und Bürgerlichkeit wird. Aber auch, wie intelligent und dabei ungeheuer unterhaltsam cleveres Boulevardtheater sein kann.
Anja Alisch, Gifhorner Rundschau, 25.01.2016

Die Texte sind brillant geschrieben und die temporeiche Inszenierung strotzt vor gut getimten Gags.
caro, Lübbecker Kreiszeitung, 02.02.2016

Raffiniert ist dieses Stück gebaut, treffsicher seine Dialoge.
Ein spannender, abwechslungsreicher Theaterabend, bei dem sich unter viel Gelächter Abgründe auftaten, die viele im Publikum wiedererkannten.
kag, Main-Post, 04.02.2016

Spritzige Gesellschaftskomödie
Zwerchfell und Hirn werden gleichermaßen gut durchblutet. Kurzum: Ein Genuss.
Ralf Kapries, Neue Westfälische, 02.02.2016

Humor und Denkanstöße
Katja Pohl, Oberbergische Volkszeitung, 18.01.2016

Großes Theater mit spitzem Humor
Nicole Hollatz, Ostsee-Zeitung, 09.01.2016

Munterer Wechsel zwischen tiefgründigen Dialogen und unverbrauchten Pointen – intelligente Unterhaltung.
Peter Lorber, Rhein-Sieg Rundschau, 15.02.2016

Komödie bringt das Publikum zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken
Sabine Baumert, Stuttgarter Zeitung, 08.02.2016

Die Dialoge sind geistvoll, witzig und messerscharf.
Rosemarie Tillessen, Südkurier, 13.02.2016

Mitten aus dem Leben gegriffen
Stephan Scholz, Wetzlarer Neue Zeitung, 17.01.2016

Ein Flächenbrand des satirischen Humors
Martin Winrich Becker, Salzgitter Zeitung, 12.01.2015

Stimmung: versaut – Brillanter Parforceritt
Intellektuelles Geplänkel, das sich witzig in den eigenen Fallstricken verheddert. Immer wieder abstürzt. Ein Parforceritt durch die Befindlichkeiten – ein Gag-Timing, wie man es nur selten so hinreißend erleben darf. Dazu immer wieder brillante Soli – und allemal: keine noch so kleine Sekunde Leerlauf. Ein Abend lang perfekte Unterhaltung.
Richard Peter, DEWEZET, 12.12.2014

Spitzzüngige Dialoge
Es ist eine geistreiche Salonkomödie, die den intellektuellen Bourgeois aufs Korn nimmt.
Elisabeth Tondera, Lingener Tagespost, 19.12.2014

Grandios leichtfüßige und gewitzte Unterhaltung
Lüdenscheider Nachrichten, 13.12.2014

Eine großartige tempo- wie pointenreiche und bissig-entlarvende Salonkomödie
Matthieu Delaporte und Alxendre de la Patellière haben als Autoren dieser sozialkritischen Komödie ein Werk geschaffen, das nicht nur unterhält, sondern – und vor allem – einen scharfen und demaskierenden Einblick gibt in die menschliche Psyche und Welt des vermeintlich offenen Bildungsbürgertums.
Claudia Römer, Allgemeine Zeitung, 21.01.2016 


BIOGRAFIEN

Matthieu Delaporte  Autor
Der Film- und Drehbuchautor Matthieu Delaporte wurde 1971 geboren. Nach Abschluss seines Studiums der Geschichte und Politischen Wissenschaften realisierte er seinen ersten Kurzfilm mit dem Titel „Musique de Chambre“. Anschließend arbeitete er bei Canal +, wo er von 1996 bis 2001 für die satirischen Fernsehsendungen „Vrai Journal de Karl Zéro“ zuständig war.
Seit dem Jahr 2001 verbindet Matthieu Delaporte eine enge Zusammenarbeit mit Alexandre de La Patellière. Beide Autoren wurden von Onyx Films engagiert, der Produktionsfirma von Aton Soumache, um gemeinsam das Drehbuch für Christian Volckmans Film „Renaissance“ (Großer Preis des Festivals von Annecy, Vorauswahl für den Oscar) zu schreiben. Seither haben sie gemeinsam diverse Drehbücher für Film und Fernsehen produziert: u. a. die Serie „Skyland“ sowie Adaptationen von „Petit Nicolas“ nach Goscinny und Sempé und „Le Petit Prince“ nach Saint-Exupéry. Gemeinsam realisierten sie Drehbücher für die Filme „Les Parrains“ (Regie Frédéric Forestier, mit Gérard Lanvin und Jacques Villeret), „L’Immortel“ (Regie Richard Berry, mit Jean Reno und Kad Merat) und „The Prodigies“ sowie eine Adaptation von „La Nuit des enfants rois“. 2005 inszenierte Matthieu Delaporte seinen ersten Spielfilm „La Jungle“, dessen Drehbuch in Zusammenarbeit mit Julien Rappenau und Alexandre de La Patellière entstanden war. 2009 waren Delaporte und de La Patellière Co-Produzenten des ersten Films von Emma Luchini: „Sweet Valentine“. Ihr erstes gemeinsam geschriebenes Theaterstück war die 2010 uraufgeführte Komödie „Der Vorname“, gefolgt von „Das Abschiedsdinner“ und „Alles was Sie wollen“. Die Uraufführung von „Der Vorname“ wurde ein sensationeller Erfolg. In der Inszenierung von Bernard Murat mit Patrick Bruel in der Rolle des Vincent wurde das Stück über 250 mal im Pariser Théâtre Edouard VII gespielt. Auch international wurde das Stück ein Riesenerfolg: Es wurde und wird gespielt in Barcelona, Montréal, Tel Aviv, in Italien, in Südamerika, in Kanada, in den Niederlanden, in Belgien und natürlich in Deutschland. Mittlerweile liefen und laufen in Deutschland weit über 60 Produktionen und das Stück gilt seit der Saison 2013/2014 als eines der meistgespielten Stücke im deutschsprachigen Raum. Die Autoren haben ihr Stück für den Film adaptiert, der – auch in Deutschland – ebenfalls zu einem großen Erfolg wurde. Die Autoren wurden 2012 mit dem Prix Théâtre der Académie Française ausgezeichnet.