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Bis dass der Tod

Tournee-Theater THESPISKARREN / Die Komödie Frankfurt
Bis dass der Tod
Eine schwarze Komödie in zwei Akten von Stefan Vögel

Mit Judith Richter* u. a.
*Die Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen.

5 Mitwirkende

Regie: Frank-Lorenz Engel

ca. 25. Januar – 20. Februar 2026
ca. 20. April – 15. Mai 2026


INHALT

Dass Geld allein nicht glücklich macht, muss die Unternehmerin Helena auf schmerzliche Weise erfahren. Ihr Gatte Gregor hat sie nur ihres Vermögens wegen geheiratet und sich auf ihre Kosten seinen luxuriösen Lebenswandel finanziert. Weder Helenas Kinderwunsch noch die übrigen Bedürfnisse seiner Ehefrau spielen für ihn eine Rolle. Bei Gregors bestem Freund Pascal findet Helena Trost. Sie will die Scheidung. Doch Gregor will nicht einwilligen, ohne die Hälfte von Helenas Kapital mitzunehmen – und die Hälfte beläuft sich immerhin auf Elf Millionen.
Da sie juristisch nicht gegen Gregor gewinnen kann, will Helena das Problem auf andere Weise aus der Welt schaffen. Gregor muss sterben. Und auch Gregor hegt längst Mordpläne, die er seinem Freund Pascal anvertraut. Da Pascal sich verschuldet und einen Ruf zu verlieren hat, wird er von Gregor erpresst. Auch Helena will Pascal in ihren Racheplan an Gregor einbeziehen. Zunächst scheint Pascal unschlüssig zwischen den Fronten zu stehen, doch als er schließlich zustimmt, den jeweils anderen umbringen zu lassen, ahnen Gregor und Helena nicht, dass Pascal längst eigene Ziele verfolgt. Während Helena mit ihrer aufgekratzten Cousine Yvette ein Erholungswochenende in Mailand verbringen soll und Gregor einen Golfausflug unternimmt, will Pascal einen Einbruch mit anschließender Ermordung beider Eheleute inszenieren, um das volle Erbe zu kassieren – natürlich hat er sich von der ahnungslosen Geliebten ins Testament setzen lassen.
Alles kommt jedoch ganz anders, als sich der engagierte Auftragskiller als ehemaliger Schulfreund von Helena entpuppt und Yvette auf der Suche nach ihrem Autoschlüssel den Ablauf der Ereignisse gehörig stört. Am Ende gibt es sogar vier Leichen und kein Happy End. Oder doch?

Stefan Vögels schwarze Komödie ist ein bitterböses Spiel um Vertrauen, Illusionen und Enthüllungen und eine rasante Jagd nach dem großen Geld.


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PRESSESTIMMEN

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BIOGRAFIEN

Judith RichterJudith Richter_c_CC_Superbass
Die Tochter der Schauspielerin Beatrice Richter und des Schauspielers Heinz Baumann wurde von 1997 bis 2000 am Münchner Schauspielstudio ausgebildet. Sie stand bereits während ihrer Ausbildung vor der Kamera. Im Jahre 2001 überzeugte sie in der erfolgreichen deutschen Kinokomödie „666 – Trau keinem mit dem du schläfst“. Für „Pura Vida Ibiza“ (Regie: Gernot Roll) wurde sie 2004 als beste jugendliche Komödiantin mit dem österreichischen Filmpreis Undine ausgezeichnet.
Von 2004 bis 2012 spielte Judith Richter die Rolle der Verena Straußberger in der erfolgreichen ARD-Fernsehreihe „Die Landärztin“. In der SAT.1 Sketch-Comedy „Two Funny“ trainierte sie zwei Staffeln lang gemeinsam mit Alexander Schubert die deutschen Lachmuskeln und wurde dafür 2008 als beste Schauspielerin für den Deutschen Comedypreis nominiert.
Ihr komisches Talent bewies die Wahlberlinerin ebenso als Lockvogel in der 2009 neu aufgelegten ARD-Show „Verstehen Sie Spaß?“, in der 7. Staffel der SAT.1-Comedy „Ladykracher“, als Side-Kick von Harald Schmidt in seiner Late Night Show und in der RTL Sketch-Comedy „In jeder Beziehung“. In der BR-Serie „Im Schleudergang“ glänzte Judith Richter drei Staffeln lang als Tochter von Gisela Schneeberger, in der BR-Serie „Sedwitz“ war sie die großherzige fränkische Lehrerin Astrid Hillebrandt. Weitere Bekanntheit erlangte sie durch die ZDF-Sketch-Comedy „Sketch History“, die bereits dreimal mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet wurde.
Auch dem Theater ist Judith Richter stets treu geblieben. 2011 spielte sie an der Komödie Düsseldorf die Carmen in „Suche impotenten Mann fürs Leben“ und 2013 bis 2015 an der Komödie am Kurfürstendamm die Magalie in „Ziemlich beste Freunde“. 2017 stand sie schon einmal mit ihrer Mutter Beatrice Richter zusammen auf der Bühne: in der Komödie „Hundert Quadratmeter“.

Stefan Vögel   AutorVoegel, Stefan_c_Marketing Club Vorarlberg
Stefan Vögel wurde 1969 in Bludenz geboren und wuchs in Gurtis, einem 200-Seelen-Dorf in den Vorarlberger Alpen, auf. Nach einem Studium der Wirtschaftsinformatik an der Universität Zürich wandte er sich bald ganz dem Theater zu. Erste Erfolge feierte Vögel im Kabarett, bevor er sich als Theater- und Drehbuchautor einen internationalen Namen machte. Seine Stücke „Eine gute Partie“, „Süßer die Glocken“, „Altweiberfrühling“, „Bella Donna“, „Achtung Deutsch!“, „Zwei Vier Sex“, „Chaim & Adolf u. a. m. feierten große Erfolge an deutschsprachigen Bühnen und wurden in Stuttgart, Wien, Hamburg, München Berlin, Frankfurt, Dresden, Düsseldorf, Prag, Krakau und Sofia aufgeführt. 2018 wurde seine Tragikomödie „Arthur & Claire“ mit Josef Hader in der Hauptrolle fürs Kino verfilmt. Sein Stück „Die Niere“ zählt zu den meistgespielten Stücken im deutschen Sprachraum und wurde ebenfalls bereits verfilmt. Für den ORF schrieb Stefan Vögel das Original-Drehbuch für „Vier Saiten“ mit Otto Schenk in der Hauptrolle. 2019 erlebten gleich zwei Theaterstücke von Stefan Vögel ihre Uraufführung: „Liebe 360“ und „Die Weinprobe“. Im Sommer 2021 sorgte die Uraufführung von „Schuhe, Taschen, Männer“ am Winterhuder Fährhaus für ausverkaufte Vorstellungen. Stefan Vögel ist erfolgreich als Kabarettist unterwegs und präsentierte sich zuletzt gemeinsam mit Anna Gross mit dem Programm „FADAGRAD“ auf der Bühne.

Frank-Lorenz Engel   Regie
Frank-Lorenz Engel wurde 1961 geboren und ist seit über 40 Jahren am Theater. Seit 1987 lebt er freischaffend in Berlin. Als Schauspieler war er unter anderem in Berlin, Hamburg, München, Oldenburg, Mainz, Oberhausen und in Konstanz engagiert. Seit 1991 arbeitet er als Regisseur in Berlin u. a. im Studio des Renaissance-Theaters, dem Schlosspark Theater, an der Tribüne, der Vagantenbühne sowie am Theater und der Komödie am Kurfürstendamm, in Hamburg an der Komödie Winterhuder Fährhaus und am Altonaer Theater, in Frankfurt an der Komödie und am Fritz Rémond Theater. Weitere Stationen seiner Karriere waren u. a. München, Düsseldorf, Stuttgart, Schauspiel und Oper Kiel, Rostock, Winterthur, Coburg und Lüneburg. Zudem ist Frank-Lorenz Engel Autor und Übersetzer von Theaterstücken verschiedener Genres und Dozent für Schauspiel und Improvisation. Er hat inzwischen ca. 100 Stücke inszeniert, darunter viele Komödien, Musicals, Gesellschaftssatiren, Klassiker und Kinderstücke. Seit 2014 ist er Intendant der Brüder Grimm Festspiele Hanau.

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