Monot Media GmbH
PATER BROWN
Live-Hörspiel
nach den Pater-Brown-Erzählungen „Das blaue Kreuz“ und „Die fallenden Brüder“
von G.K. Chesterton
Adaption Stefanie Sick und Antoine Monot
Mit Wanja Mues (Erzähler und weitere Rollen), Antoine Monot (Pater Brown und weitere Rollen)
und einem Beatboxer
Idee und Konzept: Stefanie Sick und Antoine Monot
Textbearbeitung, Dramaturgie, Redaktion: Stefanie Sick
Aufführungsrechte: Monot Media GmbH
3 Mitwirkende
Spieldauer: ca. 2 Stunden inkl. Pause
n.N.
https://paterbrown.com/
Grenzüberschreitende Adaptionen, die bewusst die traditionellen Theaterformate sprengen, gehören zurzeit zu DEN Publikumsrennern.
Inhalt
Die „Ein Fall für zwei“-TV-Stars Wanja Mues und Antoine Monot präsentieren gemeinsam mit einem Beatboxer und Loop-Station ein Live-Hörspiel mit Krimis um Pater Brown von G. K. Chesterton.
Pater Brown, der Hobby-Ermittler mit psychologischem Einfühlungsvermögen und dem untrüglichen siebten Sinn für Verbrechen, und sein Schöpfer G. K. Chesterton, einer der vielseitigsten englischen Schriftsteller des frühen 20. Jahrhunderts, sind nicht die einzigen Protagonisten dieser außergewöhnlichen Live-Hörspiel-Performance. Im Zentrum des Bühnenkonzepts steht ein dritter Akteur: ein Beatboxer mit Loop-Station, der als akustischer Erzähler das Publikum durch verblüffende Klangkulissen führt, die er allein mit seiner Stimme erzeugt. Er gestaltet komplexe Klangteppiche für zwei der spannendsten Kriminalfälle Chestertons, die beide 1910 in der amerikanischen Zeitschrift The Saturday Evening Post, einem der weltweit einflussreichsten Magazine jener Zeit, veröffentlicht wurden: Für die allererste Pater-Brown-Geschichte „Das blaue Kreuz“, in der der Priester den international gesuchten Meisterdieb Flambeau entlarvt, macht er Zug- und Straßengeräusche, Stimmengewirr in einem Restaurant oder eine klirrend zerbrechende Fensterscheibe erlebbar, für „Der Hammer Gottes“ den 9. Fall, in dem Pater Brown durch das Mordwerkzeug auf eine falsche Fährte gelockt werden soll, schafft er eine unheimliche, emotional aufgeladene Klangatmosphäre zwischen den Beteiligten.
Kultfigur trifft Innovation
Die Figur des Pater Brown zählt zu den Ikonen der Kriminalliteratur. Erschaffen vom britischen Autor G. K. Chesterton (1874–1936), haben die Fälle des scharfsinnigen Priesters mit dem feinen Gespür für das Menschliche Millionen Leserinnen und Leser weltweit begeistert. Seit über 100 Jahren werden die Geschichten in mehr als 30 Sprachen veröffentlicht und zählen zu den meistverkauften Werken des Genres.
Die anhaltende Popularität spiegelt sich in zahlreichen erfolgreichen Adaptionen wider:
• Die Kinofilme mit Heinz Rühmann (1960–1968) sind bis heute Klassiker des deutschen Films
• Die ARD-Serie mit Ottfried Fischer (2003–2014) erreichte regelmäßig ein Millionenpublikum
• Die BBC-Serie „Father Brown“ läuft seit 2013 und ist auch im ZDF ein Publikumserfolg
Auch international genießt Pater Brown Kultstatus. Die BBC-Produktion umfasst über 100 Episoden in 10 Staffeln und zählt zu den erfolgreichsten britischen Krimiformaten der Gegenwart – ausgestrahlt in über 230 Ländern und Territorien.
Was Pater Browns Fälle von anderen Kriminalgeschichten unterscheidet, ist ihre besondere Mischung aus Spannung, Philosophie und moralischen Fragen. Anders als klassische Detektive wie Sherlock Holmes, die Fälle durch rationale Deduktion lösen, überzeugt Pater Brown durch sein tiefes Verständnis der menschlichen Seele und wird so zum erfolgreichen Ermittler.
Das Live-Hörspiel verstärkt diese Vielschichtigkeit durch ein innovatives Sounddesign mit Beatbox und Loop Station. Die Klanglandschaften machen die Atmosphäre der Originalgeschichten akustisch erfahrbar. Gleichzeitig bietet die Figur des stillen Priesters und brillanten Verbrecherjägers ein ideales Spannungsfeld für das schauspielerische Zusammenspiel von Wanja Mues und Antoine Monot. Die modernen Adaptionen der G. K. Chesterton-Vorlagen bewahren deren literarischen Reiz und verleihen ihnen zugleich eine frische, zeitgemäße Form.
Klangwelt live erleben
Im Zentrum des Bühnenkonzepts steht kein klassischer Geräuschemacher – sondern ein Beatboxer mit Loop Station. Er verwandelt allein mit seiner Stimme das Bühnenbild in lebendige Klangräume. Wie ein akustischer Erzähler malt er Umgebungen, Stimmungen und Atmosphären in Echtzeit – sichtbar, spürbar, eindrucksvoll, von tosendem Straßenverkehr bis zum knisternden Kaminfeuer. Durch das Live-Layering mit der Loop Station entstehen komplexe Klangteppiche – Schicht für Schicht aufgebaut, live erlebt und visuell nachvollziehbar. Das Publikum sieht und hört, wie die Geräuschwelt entsteht – und taucht unmittelbar in sie ein. Diese Form des Sounddesigns macht die Inszenierung besonders: Modern, unterhaltsam, originell – und ein echtes Alleinstellungsmerkmal im Live-Hörspielbereich.
Interview mit Wanja Mues – Antoine Monot
BIOGRAFIEN
Wanja Mues
Der Vater des vielseitigen Schauspielers war der Schauspieler und Schriftsteller Dietmar Mues. Wanjas Bruder Jona ist ebenfalls Schauspieler, sein jüngster Bruder Woody hat in Hamburg sein Theaterregie-Studium abgeschlossen und arbeitete nebenbei am Hamburger Schauspielhaus sowie am Hamburger Thalia Theater als Regieassistent. Nach dem Abitur studierte Wanja Mues in New York Schauspiel beim ‚Actors Studio MFA-Program‘ an der New School for Social Research in New York. Erstmals vor der Kamera stand er schon 1986 als Jugendlicher im ZDF-Dreiteiler „Jokehnen“, der zur Zeit des Nationalsozialismus in einem fiktiven ostpreußischen Dorf spielt. 1996 gelang Mues mit dem Spielfilm „2 1/2 Mi-nuten“ dann endgültig der Durchbruch.
Schon vorher war er in mehreren durchgehenden Serienrollen, u. a. 1991-1994 in „Unsere Hagenbecks“ (35 Folgen), in „Vater wider Willen“ mit Christian Quadflieg und Suzanne von Borsody, in „girl friends – Freundschaft mit Herz“ u. a. mit Mariele Millowitsch und Walter Sittler zu sehen. Außerdem stand Mues von 2002-2007 in drei Staffeln von „Der Fürst und das Mädchen“ als Neffe des Fürsten (Maximilian Schell) vor der TV-Kamera, ab 2008 in der 2. Staffel der spannenden Actionserie „GSG 9 – Ihr Einsatz ist ihr Leben“ (10 Folgen) und ab 2010 in 20 Folgen der ZDF-Krimiserie „Kommissar Stolberg“ als Kriminalkommissar Nico Schreiber. Von 2009-2014 kabbelte er sich in der beliebten Krimiserie „Stubbe – Von Fall zu Fall“ als Lebensgefährte von Stubbes Tochter mit seinem zukünftigen Schwiegervater (Wolfgang Stumph). Als Ermittler Max Morolf stand Mues außerdem in der ZDF-Krimireihe „Stralsund“ (Folgen 5-10) vor der Kamera. Seit 2013 spielt Mues die Rolle des Privatdetektivs Leo Oswald in der Kult-ZDF-Serie „Ein Fall für zwei“ mit Antoine Monot jr. als Anwalt an seiner Seite. 2016 besetzte ihn Regisseur und Drehbuchautor Andreas Kleinert (zweimaliger GRIMME-Preisträger, mit dem Mues zuvor bereits beim Münchner „Polizeiruf“ an der Seite von Edgar Selge sowie beim Kölner „Tatort“ an der Seite von Anna Loos zusammenarbeitete) in seiner eindringlichen Filmadaption „Hedda“ nach Ibsens Theaterstück „Hedda Gabler“ als Heddas große Liebe Eilert Lövborg (Titelrolle: Susanne Wolff). Dieses Filmdrama war beim Filmfest Hamburg für den Preis der Hamburger Filmkritik nominiert.
Einer der ersten Regisseure, der das schauspielerische Potenzial von Wanja Mues entdeckte und ihn mit Rollen besetzte, die ganz unterschiedliche Anforderungen stellten, war der auch international vielfach ausgezeichnete Dokumentar- und Spielfilmregisseur Rolf Schübel, der ihn für eine mehrjährige Zusammenarbeit an sich band: In der auf einer wahren Begebenheit basierenden, preisgekrönten TV-Produktion „2 1/2 Minuten“, in dem auch international mehrfach ausgezeichneten Kinofilm „Gloomy Sunday – Ein Lied von Liebe und Tod“, einer Verfilmung des bekannten Romans „Das Lied vom traurigen Sonntag“ des ungarischen Autors Nick Barkow, in dem TV-Thriller „Eine öffentliche Affäre“ (auch „Der Anchorman“) und in dem TV-Psychodrama „Kollaps“ mit Sebastian Koch. Große Aufmerksamkeit erregte 2004 der Sci-Fi-Kinofilm „Blueprint“ nach dem preisgekrönten Klon-Roman der deutschen Autorin Charlotte Kerner, in dem Mues den Ziehbruder von Franka Potente spielte. Im selben Jahr besetzte Schübel ihn auch in dem Zweiteiler „Goldsucher“. Außer in den Schübel-Filmen spielte er in Roman Polanskis „Der Pianist“ (2001) und war 2004 im internationalen Kinohit „Die Bourne-Verschwörung“ (2. Teil der Bourne-Thrillerverfilmungen) an der Seite von Matt Damon und Franka Potente zu sehen.
Medienpräsenz zeigte Wanja Mues in allen einschlägigen Krimireihen von „Tatort“, „Polizeiruf 110“, „SOKO“ (Köln, Leipzig und 3 Folgen Wismar) über „Der Staatsanwalt“, „Wilsberg“ bis zu „Die Chefin“ (zwei Mal), und in vielen unterhaltsamen TV-Formaten, wie „Heimatgeschichten“. Den bewegenden Mehrteiler „Schicksalsjahre – Eine deutsche Familiengeschichte“ drehte er mit Maria Furtwängler, den spannenden Thriller „Mord in den Dünen“ mit Anna Loos.
2021 war Mues in dem Film „Dürer“ der französischen Regisseurin Marie Noëlle als titelgebender Held an der Seite von Hannah Herzsprung zu sehen, sowie 2022 in dem deutsch-österreichischen Mehrteiler „Tage die es nicht gab“. Außerdem lief die erste Staffel der auf Französisch gedrehten Serie „Sophie Cross“ so erfolgreich, dass bereits eine zweite Staffel abgedreht wurde und eine dritte Staffel für 2024 geplant ist.
Neben seiner Tätigkeit vor der Kamera arbeitet Wanja Mues auch immer wieder als Hörbuchsprecher.
Fünf Jahre lang stand er in New York auf den Brettern, die die Welt bedeuten, bevor er 2007 sein deutsches Theaterdebüt gab. Die mit Mues, Alexander Schröder und Ronald Zehrfeld besetzte Uraufführung von Morten Feldmanns „Männergespräche“ wurde am Renaissance-Theater Berlin und am St. Pauli-Theater Hamburg gezeigt. In den Hamburger Kammerspielen spielte er Roman in Moritz Rinkes Beziehungsstück „Wir lieben und wissen nichts“ (Regie: Ulrike Maack). Wanja Mues lebt in Berlin. In dem 2019 mit dem 2. INTHEGA-Preis „Die Neuberin“ ausgezeichneten, politisch brisanten Thriller „Heilig Abend“ von Daniel Kehlmann fesselten Jacqueline Macaulay als Judith und Wanja Mues als Verhörspezialist Thomas das Publikum in dem am 24. Dezember spielenden Stück, dessen Titel bewusst in die Irre führt: Statt besinnlicher Stimmung geht es um ein packendes Verhör und die Frage, ob eine Bombendrohung Realität ist oder nicht. Gespielt wurde das Stück von 2018/2019 bis 2023/2024.
Antoine Monot
Der gebürtige Deutsch-Schweizer Antoine Monot zählt zu den bekanntesten Schauspielern im deutschsprachigen Raum. Er studierte Regie und Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste und spielte sechs Jahre lang Theater, u.a. am Schauspielhaus Zürich, bevor er 1999 mit dem Kinofilm „Absolute Giganten“ seinen Durchbruch feierte. Es folgten zahlreiche weitere Film- und Fernsehproduktionen, darunter Christoph Hirschbiegels „Das Experiment“ (2001), „Lammbock“ von Christian Zübert (2001) und „WHOAMI – Kein System ist sicher“ unter der Regie von Baran bo Odar (2014) sowie mehrere „Tatort“-Folgen. Für die Rolle des Simon Amstad im auf Schweizerdeutsch gedrehten „Tatort“ „Ihr werdet gerichtet“ wurde er mit dem Schweizer Fernsehfilmpreis ausgezeichnet. Große Bekanntheit erreichte Antoine Monot außerdem durch seine Rolle als „Tech-Nick“ in der von 2013 bis 2017 laufenden Werbekampagne des Technikmarkts Saturn, die Kultstatus erlangte. Mit der Comedyreihe „Knallerkerle“, bei der er auch als Regisseur und Produzent mitwirkte, war er 2017 für den Deutschen Comedypreis nominiert. Bereits 2016 war er für seine Mitwirkung in „Sketch History“ mit diesem Preis ausgezeichnet worden. Seit 2014 steht Antoine Monot in der Rolle des Rechtsanwalts Benjamin Hornberg in der ZDF-Erfolgsreihe „Ein Fall für zwei“ gemeinsam mit Wanja Mues vor der Kamera. In der RTL-Krimireihe „Behringer und die Toten“ überzeugt er seit 2023 zudem als unkonventioneller Kommissar Behringer.















