Willkommen bei den Hartmanns

Tournee-Theater THESPISKARREN
Willkommen bei den Hartmanns 

Komödie nach dem Film von Simon Verhoeven

mit Antje Lewald, Steffen Gräbner, Derek Nowak,
Peter Clös, Marc-Andree Bartelt, Caroline Klütsch,
Juliane Ledwoch, Felix Hoefner

8 Mitwirkende

Bühnenfassung und Regie: Michael Bleiziffer
Bühnenbild: Peter Engel
Kostüme: Uschi Haug

ca. 15.09.2018 – 09.11.2018
ca. 22.04.2019 – 22.05.2019


INHALT 

Angelika Hartmann, pensionierte Lehrerin und enttäuschte Ehefrau, ist auf der Suche nach einer neuen Herausforderung und sinnvollen Beschäftigung fürs Alter. Warum also nicht soziales Engagement beweisen und einem ,armen‘ Flüchtling übergangsweise ein Zuhause bieten? Nicht nur Ehemann Richard, Oberarzt in der späten Midlife-Crisis, ist von dieser Idee nur mäßig begeistert, auch die beiden Kinder sind mehr als skeptisch. Sohn Philipp, ein in Scheidung lebender Workaholic mit anstrengend pubertierendem Sohn, hat selbst genug Probleme. Sophie, seine Schwester, hat weder im (Dauer-)Studium noch in der Liebe ein glückliches Händchen und wird vom Vater zunehmend unter Druck gesetzt. Trotz all dieser Konflikte entscheidet sich die Familie jedoch für die Aufnahme des Flüchtlings, und so zieht in das schöne Haus der gutsituierten Hartmanns in einem Münchner Nobelviertel schon bald der afrikanische Asylbewerber Diallo ein, der auf eine baldige Aufenthaltsgenehmigung hofft. Abgesehen von ein paar  kleinen Mentalitätsunterschieden – Diallo will beispielsweise die laut seiner Meinung schon recht ‚alte Jungfer’ Sophie mit Assistenzarzt Tarek verkuppeln, den er vom Fitness-Training kennt – könnte das Zusammenleben ganz harmonisch werden. Wenn, ja wenn da nicht die zahlreichen innerfamiliären Spannungen und die Einmischung durchgeknallter Alt-68er sowie verrückter Fremdenhasser aus der Nachbarschaft wären, die Chaos, Missverständnisse und spektakuläre Begegnungen mit der Polizei nach sich ziehen. Kurzum: Die Refugee- Welcome-Villa der Hartmanns wird zum Narrenhaus – sehr zum Vergnügen der Zuschauer.

Willkommen bei den Hartmanns (c) Bernd Boehner Willkommen bei den Hartmanns (c) Bernd Boehner Willkommen bei den Hartmanns (c) Bernd Boehner Willkommen bei den Hartmanns (c) Bernd Boehner Willkommen bei den Hartmanns (c) Bernd Boehner Willkommen bei den Hartmanns (c) Bernd Boehner Willkommen bei den Hartmanns (c) Bernd Boehner Willkommen bei den Hartmanns (c) Bernd Boehner Willkommen bei den Hartmanns (c) Bernd Boehner

„Willkommen bei den Hartmanns“ ist eine fulminante Kinokomödie zur deutschen Flüchtlingskrise – mit Krawall, Tiefgang und Leichtigkeit, vor allem aber ehrfurchtgebietendem Mut zur politischen Aktualität.


BIOGRAFIEN

REGIE
Michael Bleiziffer_ ©_ altrofoto.deMichael Bleiziffer besuchte nach dem Abitur zunächst für ein Jahr das Priesterseminar in Karlsburg, bevor er von 1974-78 seine Schauspielausbildung an der Schauspielschule in Bukarest absolvierte. Dann kam er als Schauspieler und Regisseur an das Deutsche Staatstheater in Temesvar. Bei Verhören durch die Securitate erlebte er den Druck des diktatorischen Ceausescu-Regimes, so dass Bleiziffer von „traumatischen Dingen“ spricht, die ihn bis heute nicht losgelassen haben. Von 1978 -1982 war er als Schauspieler und Regisseur Ensemblemitglied des Deutschen Staatstheaters in Temeschburg. Hier lernte er Ernst Seiltgen kennen, der ihn einlud, am Theater in Ingolstadt zu arbeiten. Als Spielleiter gehörte er dem Ingolstädter Theater von 1982-1995 an. Von 1996-2012 war er als Oberspielleiter des Schauspiels am Regensburger Theater tätig. Seine Inszenierungen wurden mehrfach u.a. bei Bayerischen Theatertagen ausgezeichnet. Gastinszenierungen führten ihn u.a. an die Theater von Erlangen, Trier, Baden-Baden, Coburg, St. Gallen, Zwingenberg und Siegen. Nach 30 Jahren in fester Anstellung arbeitet er seit 2012 als freier Regisseur. In der Spielzeit 2013/2014 inszenierte Michael Bleiziffer Handkes »Die schönen Tage von Aranjuez« am Salzburger Landestheater. 2015 inszenierte er „Königlich Bayerische Amtsgerichts“ und 2017 ist seine Arbeit „Der Geisterbräu“ bei den Freilicht-Festspielen in Vohburg zu sehen.

Antje Lewald © Thekla Ehling

DARSTELLER
Antje Lewald, die durch eine große Auswahl an Fernsehproduktionen (u. a. für ARD, ZDF, WDR und RTL) bekannte Schauspielerin, absolvierte ihre Schau-spielausbildung in Berlin. Der Durchbruch gelang ihr mit der erfolgreichen TV-Serie „Die Camper“, in der sie 1998 bis 2005 die zur Kultfigur avancierte Roll der Uschi spielte. Seit 2012 arbeitet sie für die beliebte RTL-Serie „Der Lehrer“, die 2014 mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet wurde. Daneben stand sie bereits für zahlreiche Serien vor der Kamera, u. a. für „Tatort“, „Wilsberg“, „Ein Fall für die Anrheiner“, „Lindenstraße“ und „SOKO Köln“. Auch im Kino zeigte sie in „Unter dir die Stadt“, „Playa del Futuro“, „Pommes essen“ und zuletzt 2016 in „Die Unsichtbaren“ ihr Können. 2011 war sie in dem beim Filmfestival in Venedig mit dem Goldenen Löwen geehrten Kinofilm „Faust“ (Regie: Alexander Sokurow) als Gretchens Mutter zu sehen. Nebenbei ist sie aber auch dem Theater treu geblieben. Ihr Weg führte sie bereits in Theater in Nürnberg, Neuss, Köln, Bonn und Düsseldorf.

Steffen Gräbner_ ©_ Niklas BergSteffen Gräbner, den Absolventen der renommierten Berliner Hochschule für Schauspielkunst ‚Ernst-Busch‘, führten erste Festengagements an das Theater Zwickau, das Neue Theater Halle und ans Düsseldorfer Schauspielhaus. Seit 1996 ist er als freischaffender Schauspieler und Regisseur tätig, u. a in Düsseldorf, bei den Staatstheatern Nürnberg und Braunschweig sowie an der Volksbühne Berlin. Er arbeitete bereits mit namhaften Regisseur/-innen wie Amelie Niermeyer, Frank Castorf, Wilfried Minks, David Mouchtar Samurai, Werner Schroeter, Klaus Kusenberg, Matthias Brenner, Michael Talke u.v.m. und war in über 70 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen (u. a. „Tatort“, „SOKO Leipzig“, „SOKO Köln“, „Pastewka“ ). Im Kino spielte er in „Wie Feuer und Flamme“ (2000), „Eylandt Recherche“ (2008), „Die Kleinen und die Bösen“ (2104) und „Buch der Kristallkinder“ (2017). Gräbner ist zudem Dozent an der Kölner Arturo-Schauspielschule und an der internationalen Filmschule in Köln. 2018 spielte er am Ernst-Deutsch-Theater Hamburg in der Produktion des Stücks „Wunschkinder“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz Vater Gerd. In dieser Rolle war er im Winter 2018/2019 auch in der Euro-Studio-Landgraf-Produktion von „Wunschkinder“ auf Gastspielreise zu sehen, als er für einen Teil der Tournee für den erkrankten Martin Lindow einsprang.

Derek Nowak © Marcel StegerDerek Nowak wurde 1984 in Harare, Simbabwe geboren und wuchs in Osnabrück auf. Bereits während seiner Ausbildung an der Schauspielschule Kassel (2003-2007) stand er am dortigen Staatstheater auf der Bühne, u.a. in „Die Stunde, da wir nichts voneinander wussten“ von Peter Handke. Weitere Engagements führten ihn u.a. zum Kultursommer Garmisch-Partenkirchen, wo er als Atréju in „Die unendliche Geschichte“ (2009) sowie als Räuber Schwarz in „Die Räuber“ (2011) zu sehen war, ans Theater des Ostens, wo er Pip in „Moby Dick“ (2010) sowie eine Doppelrolle in „Die lustigen Weiber von Windsor“ (2011-2012) verkörperte und ans St. Pauli Theater Hamburg, wo er 2011 die Titelrolle in „Jim Knopf“ übernahm. Am Theater Koblenz war er mit letzterem Stück 2013 vertreten und war dort zudem für den Part des Ronnie im Musical „Hair“ (2014) engagiert. Von 2013 bis 2015 war er als Amadu in „4 Boat People“ an der Vaganten Bühne Berlin zu sehen. Die Kameraerfahrung von Derek Nowak reicht von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (RTL) über „Josephine Klick – Allein unter Cops“ (SAT. 1) und „Großstadtrevier“ (ARD) bis hin zu SOKO Stuttgart (ZDF).

Peter Clös_ ©_ Suse WalczakPeter Clös, Jahrgang 1956, wuchs im Sauerland auf. Seine Ausbildung absolvierte er am renommierten Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Die ersten Jahre seines Berufs verbrachte er in Festengagements, u. a. am Rheinischen Landestheater Neuss und an den Städtischen Bühnen Münster. Seit 1993 arbeitet er freiberuflich, gastierte mehrmals am Schauspiel Bonn, am Theater an der Kö Düsseldorf, ging auf Tourneen und hob in Eigenregie Kleinkunst-Abende aus der Taufe. Auch für Film und Fernsehen ist Peter Clös aktiv. Er wirkte in mehreren Kinofilmen mit: u. a. „Der Name der Rose“ (1986), „Der grüne Heinrich“ (1993) nach Gottfried Kellers Roman, „Narren“ (2003), „Die Buddenbrooks“ (2008), „Sommerhäuser“ (2016) und „O Beautiful Night“, der 2019 im Rahmen der Berlinale Weltpremiere feierte. Auch für Fernsehproduktionen stand er vor der Kamera, u. a. für die  Serien „Reporter“, „Ein Fall für zwei“, „Polizeiruf 110“ und „Tatort Münster“, für Fernsehfilme wie „Und weg bist du“ (Sat1 2011), „Der Untergang der Pamir“ (ARD 2008) und „Besondere Schwere der Schuld“ (ARD 2014), und für die Amazon Prime Serie „Pastewka“. 2015 erschien Peter Clös‘ erster Roman mit dem Titel „Das Montagskind“, ein zweites Buch ist in Vorbereitung.

Marc-Andree Bartelt (C) Alessandro De MatteisMarc-Andree Bartelt, der gebürtige Norddeutsche, entschied sich nach dem Abschluss eines Dualstudiums „Journalismus/PR“ in Ravensburg, doch für eine andere Richtung und ließ sich in Köln an der Arturo Schauspielschule für Film und Theater ausbilden. Noch während seiner Ausbildung dort bekam er für das Stück „Lette – Der Häßliche“, in dem er die Hauptrolle spielte, 2015 den Publikumspreis des „VdpS“,  dem Verband deutschsprachiger privater Schauspielschulen. Im selben Jahr erhielt er auch den „NIX-Kunstpreis“ für seine Videoinstallation LoveHate-Drill zur Kunstaustellung „7TageNIX“. Für sein erstes Theaterstück nach seinem Schulabschluss 2016 war er für den Kölner Theaterpreis in der Kategorie: Bestes Jugendstück für die gleichnamige Rolle „Einsneunzig“ nominiert. Die Romanvorlage von Susan Kreller ist mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2105 ausgezeichnet worden. Bartelt arbeitet als freier Theater- und Fernsehschauspieler in Köln und Aachen. In seinen Rollen zeigt er eine große Bandbreite und sein Repertoire reicht von Shakespeare und Schiller über Tschechow bis zu modernen Stücken von Dennis Kelly oder Dea Loher. Herausragend hierbei seine Arbeit im Monolgstück „Monsieur Ibrahim und die Blume des Koran“. Aus dem Fernsehen kennt man ihn u. a aus der ARD-Serie „Verbotene Liebe“ und „Alles was zählt“. Mit der Filmakademie RFH Köln produzierte er mehrere Filme und bei Filmen der Ruhrakademie spielte er Herr Mecher in „Pinguin #Arschloch“ sowie die titelgebende Rolle in „Der Sandmann“.

Caroline Klütsch © Fabian StürtzCaroline Klütsch schnupperte bereits erste Bühnenluft in der Grundschule in der Theater AG. Nach vielen Theaterbesuchen während ihres einjährigen Aufenthalts in London stand für sie fest: „ Ich möchte auf die Bühne“. Also absolvierte sie nach ihrem Abitur als gebürtige Kölnerin natürlich auch in Köln ihre Schauspielausbildung am „Deutschen Zentrum für Schauspiel und Film“. Bereits während ihrer Ausbildung (2007-2011) spielte sie an freien Theatern in Köln und Umgebung. Außerdem sammelte sie zusätzliche Kameraerfahrung bei zahlreichen Kurzfilmen, An der Kölner Oper war sie immer wieder als Schauspielerin künstlerisch tätig, u.a. in „Krieg und Frieden“ unter der Regie von N. Brieger oder in „Messa da Requiem“, Regisseur: C. Bechtel. In dem Kurzfilm „Ich sehe dich“ (Regie: F. Barth, 2012) spielte sie die Hauptfigur „Laura“. 2013 zog es sie in die Hauptstadt Berlin. Dort übernahm sie unter der Regie von Hans-Joachim Frank die Hauptrolle „Lucy“ in dem Theaterstück „Goodbye Lucy Hallo Lucy“ und in „Rheinsberg“ (Tucholsky) die Rolle der „Claire“. Außerdem wirkte sie in diversen Jugendtheatern mit. 2015 schnupperte sie dann verstärkt Komödienluft in dem Stück „Der Brautvater“ am „Neuen Theater Hannover“. Es folgte „Mensch ärgere dich nicht“ unter der Regie von J. Bodinus. Mit „Der Brautvater“ ging es Anfang 2017 auf Tournee und dann nach Braunschweig an die „Komödie am Altstadtmarkt“. Zuletzt spielte sie in Braunschweig „ Der gestiefelte Kater“ (Regie: W. Pfäffle), und zwar den Kater.

Juliane Ledwoch (Foto: Armin Zedler)Juliane Ledwoch wurde 1969 in Köln geboren. Im Kindes- und Jugendalter erhielt sie ihre Ballettausbildung an der Ballettschule und Märchenbühne Vera Bechem in Köln und sammelte dort ihre ersten Bühnenerfahrungen. Nach ihrer Schauspielausbildung arbeitete sie einige Jahre als festes Ensemblemitglied bei der Show- und Theaterproduktion „Living Media“ Köln. In den folgenden Jahren spielte sie zahlreiche Rollen an verschiedenen Bühnen in Köln, Bonn, an der Landesbühne Rheinland-Pfalz, im gesamten Ruhrgebiet und auch auf Tournee. Außerdem glänzte sie in ihrem Solostück „Das kunstseidene Mädchen“ in der Rolle der Doris. Sie spielte viele Hauptrollen, u.a. in „Maria Stuart“, die Hillary in „Gatte gegrillt“, die Gelsomina in der Uraufführung von „La Strada“, die Sydney in „Gutmenschen“, die Charlotte in „Wahlverwandtschaften“, die Toinette in „Der eingebildete Kranke“, die Annette Reille in „Gott des Gemetzels“ und die Marthe Rull in „Der zerbrochene Krug“. 2017/2018 spielte sie als „echt kölsch Mädche“ die Rolle der Jenny in dem Stück „Wer weiß wofür et jot es“ am Millowitsch-Theater. Im Film- und TV-Bereich war sie u.a. in folgenden Produktionen zu sehen: „Nicht ohne meinen Schwiegervater“, „Anwälte der Toten“, „Jede Menge Leben“, „112- Sie retten Dein Leben“, „Voll Normal“, „Sascha“, „SOKO München“, „SOKO Köln“, „Lindenstrasse“, „Ein Fall für die Anrheiner“ und „Ohne Gnade“.  Im Sommer 2007 spielte sie eine durchgehende Nebenrolle in der mehrteiligen TV-Produktion „Musja – ich komme zurück“ für das russische Fernsehen. Sie hatte zahlreiche Engagements für Lesungen, u.a. bei der Wuppertaler Literatur-Biennale, der Goethe-Gesellschaft, der Buchhandlung Ludwig, der Bonner Kirchennacht und im Käthe-Kollwitz-Museum Köln. Außerdem arbeitet sie regelmäßig als Sprecherin und als Synchronsprecherin.

Felix Hoefner (c) Niklas BergFelix Hoefner
Der gebürtige Franke studierte an der Theaterakademie Köln und nahm bereits während seiner Ausbildung zahlreiche Engagements an diversen Kölner Bühnen wahr. Er stand u.a. in „Medea“ am Horizont Theater, in „V wie Verfassungsschutz“ oder „A wie Aufklärung“ am Orangerie-Theater im Volksgarten, in „Gipfelstürmer“ am Freien Werkstatt Theater oder in „Gibt es ein Leben über 40?“ am Theater am Sachsenring auf der Bühne. In der Spielzeit 2016/17 übernahm er die Hauptrolle in Dostojewskis „Schuld und Sühne“ an der Landesbühne Rheinland-Pfalz sowie an der Freien Volksbühne Köln. In der Spielzeit 2017/18 war er in „Inside AfD“ am Theater Tiefrot Köln sowie am Politbüro Hamburg zu sehen. TV-Auftritte hatte Feix Hoefner bereits in „Alles was zählt“, in dem Spielfilm „Apocalypse“ (2017) sowie in zahlreichen Kurz- und Werbefilmen. 


PRESSESTIMMEN

Keine Holzhammer Methode, stattdessen Warmherzigkeit und Menschlichkeit sowie viele Denkanstöße. Die Botschaft kam an, das Publikum applaudierte begeistert.
WOLFSBURG, Wolfsburger Allgemeine, 12.11.2018.

Michael Bleiziffer hat aus dem Film ein grandioses, kurzweiliges Bühnenstück gezimmert. Die Zuschauer im fast voll besetzten Bühnenhaus waren jedenfalls begeistert. (…) Ohne moralinsauer aufzustoßen führt das Stück vor Augen, wie klein die Probleme dieser Gesellschaft sind im Vergleich zum Elend in anderen Teilen der Welt.
WESEL Eva Karnofsky, Neue Ruhr Zeitung, 6.11.2018.

Die Typenkomödie „Willkommen bei den Hartmanns“ nach dem Film von Simon Verhoeven war so recht nach dem Geschmack eines Publikums, das lachen will, ohne auf einen ernsten Hintergrund und nachdenkliche Momente verzichten zu wollen. Das schafften die Inszenierung von Michael Bleiziffer, der auch die Bühnenfassung verantwortete, und das Ensemble des Tournee-Theaters Thespiskarren.
NORDHORN Bernd Durstewitz, Grafschafter Nachrichten, 1.11.2018.

„Willkommen bei den Hartmanns“ war ein Glücksgriff
Es bedarf schon einer enormen Leistung, wenn man ein derart problematisches Thema wie die Asylpolitik so auf die Bühne bringt, dass die Zuschauer wirklich zum Nachdenken angeregt werden. (…) Ein interessantes und anregendes Stück, von denen man sich in Erkrath mehr wünscht: Ein Glücksgriff des Kulturamts – mehr davon!
ERKRATH (dtk), Rheinische Post, 13.10.2018.

Ideenreich auf die Bühne gebracht und temporeich mit viel Witz aufgespielt: So präsentierte sich (…) die Komödie „Willkommen bei den Hartmanns“ nach dem Erfolgsfilm von Simon Verhoeven. (…) Die Zuschauer erlebten eine gelungene Bühnenadaption durch das Tournee-Theater Thespsiskarren. Gekonnt hielt das Ensemble dem Publikum den Spiegel vor und zeigte die Ambivalenz zwischen Fremdenfeindlichkeit und Helfersyndrom. (…) In einem raffinierten Bühnenbild (…) schufen die Darsteller unter der Regie von Michael Bleiziffer eine Komödie mit einer ordentlichen Portion Tiefgang. (…) Peter Clös und Juliane Ledwoch punkteten durch ihre bewundernswerte Wandlungsfähigkeit (…).
SOLINGEN Jutta Schreiber-Lenz, Solinger Tagblatt, 10.10.2018.

Die Komödie nach dem Erfolgsfilm von 2016 sorgt im ausverkauften Stadttheater für beste Unterhaltung (…).
(…) eine temporeiche, unterhaltsame Komödie vom Zusammenprall der Kulturen.
HERFORD Ralf Bittner, Neue Westfälische, 9.10.2018.

Großartige Bühneninszenierung des Kinoerfolges „Willkommen bei den Hartmanns“
Das Stück wird getragen von einem wunderbaren Derek Nowak, der als Flüchtling Diallo Makabouri für wunderbare, sentimentale und nachdenkliche Momente sorgt. (…) Großartig auch Antje Lewald als Angelika Hartmann, die als frustrierte Ehefrau und pensionierte Schuldirektorin auf der Suche nach einem neuen Lebensziel ist.
So schafft das Ensemble eine rasante, zweieinhalbstündige Performance, die alle Register einer großartigen Inszenierung nutzt.
BÜHL (urs), Badisches Tagblatt, 6.10.2018.

Schauspiel auf höchstem Niveau
Passende Pointen sorgten während des Stücks immer wieder für Gelächter und boten eine gute Unterhaltung.
KORBACH Silas Klöcker, Waldeckische Landeszeitung, 5.10.2018.

Die Lacher mit Nachdenklichkeit gepaart
Die Zuschauer bedankten sich mit kräftigem, langanhaltendem Applaus.
SALZGITTER Doris Comes, Salzgitter-Zeitung, 1.10.2018.

Ernster Spaß
Bemerkenswert ist, wie es acht Schauspieler des Theaters Thespiskarren schaffen, 22 Charaktere zu spielen. Die Mehrfachbesetzungen sind teilweise nicht zu entdecken (…).
NIENBURG Lotte Niemeyer, Die Harke, 29.9.2018.

Komödie, die wachrüttelt
Die Schauspieler ernteten einige Lacher, regten die Zuschauer aber ebenfalls zum Nachdenken an.
BAD SALZUFLEN Nicole Ellerbrake, Lippische Landes-Zeitung, 24.9.2018.

Für das großartige Ensemble gibt es „Standing Ovations“.
TÖNISVORST Stephanie Wickerath, Rheinische Post, 23.9.2018.

Integrationsthema flott und spritzig umgesetzt
Mit einer Mischung aus Humor und Tiefgang hielt (…) die Bühnenfassung die Zuschauer im ausverkauften PZ in Atem, ließ sie schmunzeln oder auch still und nachdenklich werden. (…) Derek Nowak ist seine Rolle geradewegs auf den Leib geschrieben (…). Überhaupt begeistert das gesamte Ensemble (…) durch überschäumende Spielfreude.
LENNESTADT-MEGGEN Julia Eiden, Westfälische Rundschau, 21.9.2018.

Diese Familie konnte es schaffen
(…) man kann vergnügliches Theater versehen mit einer Prise zeitgeistlichen Tiefgangs auch so gut machen wie im Falle von „Willkommen bei den Hartmanns“ in der Version des Tournee-Theaters Thespiskarren. Großer Applaus jenseits der dem Publikum auf jeden Fall ans Herz gelegten Darreichungsmenge belohnte die Akteure im gut besuchten Großen Saal der Stadthalle K3N beim Auftakt des neuen Theaterprogramms des Nürtinger Kulturamts völlig zu Recht. (…)
Wenn’s nicht zum Heulen wäre, könnte man drüber lachen. Und warum auch nicht? Typisch deutsch ist es, alles zu ernst zu nehmen, alles ohne Lockerheit anzugehen. Gut, dass die „Hartmanns“ auf Leinwand und Bühne etwas gegen dieses Klischee tun. (…) Der jubelnde Applaus am Ende wirkt beinahe befreiend. Wir können es ja doch (schaffen).
NÜRTINGEN Andreas Warausch, Nürtinger Zeitung, 19.9.2018.

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