Hauptmann von Köpenick - das Berlin Musical LOGO (c) Heiko Stang

Der Hauptmann von Köpenick

HS Theaterproduktion Berlin
DER HAUPTMANN VON KÖPENICK
Das Musical
Nach einer Tragikomödie von Carl Zuckmayer aus dem Jahr 1931
Buch von Carl Zuckmayer, Musik und Liedtexte von Heiko Stang
Arrangements von Ferdinand von Seebach

Musikalische Leitung: Kathleen Bird
Regie und Bühne: Heiko Stang
Choreografie: Szilvia Wolf
Kostüme: Gisela Lämmle
Moritatenbilder: Achim Purwin
Lichtdesign: Rolf Spahn

Mit Maximilian Nowka (Titelrolle), Juliane Maria Wolff, Christian Theodoridis, Michael Seeboth, Pia Klausch, Tim Müller, Andreas Goebel, Barbara Felsenstein, Michael Franic, Daniel-Eric Biel,  Steven Klopp, Friederike Kury, Henrike Starck, Katrin Liévre

Mit dem BERLINER MUSICAL ORCHESTER
Leitung: Kathleen Bird

Musiker: Philipp Domke, Jean Ghazal, Carmelo Leotta,
Rolf Hammermüller, Oliver Oltersdorf, Igor Prjahin

ca. 20.09.2019 – 20.10.2019


INHALT

Wilhelm Voigt wäre gern ein rechtschaffener Untertan. Doch dem vorbestraften Schuster ohne Papiere wird die Aufenthaltsgenehmigung verweigert, solange er arbeitslos ist. Arbeit findet er aber nur mit einer gültigen Aufenthaltsgenehmigung. Ein Teufelskreis. Und so begibt er sich in den Kampf gegen bürokratische Windmühlen, bis ihm unverhofft eine Hauptmannsuniform des Preußischen Garderegiments eine spitzbübische Lösung verschafft. Die Musicalfassung von Heiko Stang begleitet die liebenswert-tragische Figur des Wilhelm Voigt, der sich gegen die Ungerechtigkeit der Bürokratie zur Wehr setzt. Die Inszenierung verbindet klassische Elemente des Boulevardtheaters mit modernem Musical. Die Liedtexte und die witzigen Dialoge sind in Berliner Mundart gehalten. Das wandelbare Bühnenbild bleibt authentisch altmodisch. Mitreißende Choreografien, historische Kostüme und ergreifende Live-Musik mit Ohrwurmcharakter garantieren erstklassige Unterhaltung und entführen die Zuschauer in das kaiserliche Berlin um 1900. Das neue Berlin-Musical ist ab 2019 auf Tour durch ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz – umwerfend und komisch! 




BIOGRAFIEN

REGIE UND BÜHNE
Heiko Stang, der gebürtige Berliner, studierte Gesang an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und kam über ein Engagement als Jesus in Jesus Christ Superstar an den Bühnen der Stadt Gera 1993 zum Musical. Er spielte Hauptrollen u.a. in La Cage Aux Folles, Cabaret, West Side Story, Evita, Tanz der Vampire, Elisabeth, Titanic und arbeitete unter der Regie von Roman Polanski und Harry Kupfer an den Vereinigten Bühnen Wien. Seit 2006 ist er neben seiner Arbeit als Schauspieler und Sänger auch als Regisseur und Autor tätig. So schrieb er 2007 das Weihnachtsmusical „Ein kleines bisschen Weihnacht“ für den Weihnachtszauber auf dem Gendarmenmarkt und inszenierte eine Gala im Berliner Konzerthaus mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg. Bei der Uraufführung der Musical-Fassung von Rolf Hochhuths „Inselkomödie“ 2010 im Theater am Schiffbauerdamm (Berliner Ensemble) übernahm er kurzfristig die Regie und inszenierte die Erstaufführung von „Jentl“ nach Isaac Bashevis Singer 2012 am Stadttheater Cöpenick, für die er auch die Bühnenfassung sowie die deutschen Liedtexte schrieb. Die Musicaladaption von Carl Zuckmayers „Der Hauptmann von Köpenick“ ist sein erstes eigenes Musical, welches im Sommer 2015 in Berlin seine umjubelte Uraufführung am Originalschauplatz erlebte. Hierfür schrieb er die Musik und die Liedtexte.
Zur Zeit gastiert er am Staatstheater Kassel in der Neuproduktion „Kiss me, Kate“ von Cole Porter als Harry Trevor / Baptista.

CHOREOGRAFIE
Szilvia Wolf erhielt ihre Ausbildung zur klassischen Tänzerin in ihrer Heimatstadt Budapest. Nach Engagements an verschiedenen deutschen Stadt- und Staatstheatern tanzte sie 13 Jahre lang in über 650 Choreografien im Ensemble des Berliner Friedrichstadtpalasts und war dort auch solistisch tätig. Als Ensemble-Mitglied ging sie auch auf internationale Gastspielreisen, z. B. nach Moskau. Daneben stand sie in unzähligen Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Nach Beendigung ihrer aktiven Tanzkarriere und einer Weiterbildung zur Ballettpädagogin gründete Szilvia Wolf 1990 in Berlin ihre eigene Ballettschule und ist seit 1994 Mitglied im Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik. Sie arbeitete als selbständige Choreografin und Ballettlehrerin und schuf nicht nur jedes Jahr über 20 Choreografien und abendfüllende Ballettaufführungen, sondern inszenierte auch komplette Handlungsballette wie u. a. „Die Puppenfee“, „Karneval der Tiere“, „Dornröschen“, „Das Tanzschloss“, „Peter und der Wolf“ oder „Der Nussknacker“. Gemeinsam mit Berliner Musikschulen, Schauspiel- und Gesangskollegen entwickelte und inszenierte sie Tanzstücke und Musicals wie z. B. „Lippels Traum“, „Hänsel und Gretel“ oder„Pit Pikus und die Möwe Leila“. Seit 2002 ist sie mit ihrer Ballett-Company ständiger Gast bei großen Events in Berlin, u. a. auf dem Berliner Gendarmenmarkt und bei Festen im Bundeskanzleramt. Für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2017 in Berlin war sie als Co-Choreografin für Christoph Hagels Inszenierung von „Carmina Burana“ engagiert, eine Großproduktion mit den Berliner Symphonikern, Artisten, Sängern und Tänzern auf der neuen Arena Bühne, die in nur drei Vorstellungen 15.000 Zuschauer begeisterte.

DARSTELLER
Maximilian Nowka, der gebürtige Hamburger, der seit 2007 klassischen und Musical-Gesangsunterricht nimmt, ist ein am Hamburger Schauspielstudio Freese ausgebildeter Diplom-Schauspieler. Im Anschluss an seine Ausbildung folgte von 2003-2007 ein Festengagement am Theater Plauen-Zwickau, wo er so unterschiedliche Rollen spielte wie z. B. Karl Moor in Schillers „Die Räuber”, Graf Wetter vom Strahl in Kleists „Das Käthchen von Heilbronn”, Mortimer in Schillers „Maria Stuart”, den Conferencier in „Wir Wunderkinder” oder Claude im Musical „Hair”. Später verkörperte er hier auch die Titelrolle in „MOZART! Das Musical”, Ché in „Evita”, Nestor le Fripé in „Irma la douce”, Athos in Dumas „Die drei Musketiere”, Salvatore in „Der Name der Rose” und Bill Cahoun im Musical “Kiss me, Kate”. An der Musikalischen Komödie Leipzig gab er Peter in „Heidi – Das Musical” und Ambrose Kemper in „Hello Dolly!”, an der Alten Oper Erfurt Harry Frommermann in „Comedian Harmonists”. 2012 gestaltete er am Südthüringischen Staatstheater Meiningen/Landestheater Eisenach die Rolle des Berger in „Hair”. 2013 spielte er Riff-Raff in Richard O’Briens „The Rocky Horror Show” an der Alten Oper Erfurt, 2014 Lord Babberley im Komödien-Klassiker „Charlys Tante” an der Kammeroper München. 2015 verkörperte er am Köpenicker Rathaushof Theater die Titelrolle in „Der Hauptmann von Köpenick – Das Musical”, 2016 die Titelrolle in der Uraufführung „Hanussen” am Kleinen Theater Berlin (Buch und Regie Knut Gminder). Für die Konzertdirektion Landgraf steht er seit 2014 auch in der Theater im Rathaus Essen/EURO-STUDIO-Produktion „Doch lieber Single?!”, ein musikalischer Theaterabend über die Ehe auf der Bühne.


PRESSESTIMMEN

(…) Heiko Stang schuf mit seiner Musik und den Liedtexten in kongenialer Anlehnung an Zuckmayers Vorlage ein Musical, das (…) keine Vergleiche zu scheuen braucht. (…) herausragend (…) spielt Maximilian Nowka als Wilhelm Voigt. Er ist „die Seele“ des Musicals. Als geduldiger Bittsteller oder aufbegehrender Verzweifelter im Dialog mit seinem Schwager spielt er fantastisch.
AMBERG Helmut Fischer, Amberger Zeitung, 17.4.2019.

Theater Thespiskarren begeistert mit „Der Hauptmann von Köpenick“
Das Musical nach Carl Zuckmayers gleichnamiger Tragikomödie bestach zweifellos durch die hervorragende Leistung seines 14-köpfigen Ensembles. Doch wäre diese brillante Umsetzung sicher nicht zustande gekommen ohne das Multitalent Heiko Stang. Er schrieb die Musik und die Liedtexte, entwarf das Bühnenbild und führte Regie. So entstand eine farbig-spannende Inszenierung, die Kompositionen reichten von Moritatenliedern, Musicalsongs bis zu „close harmony“-Gesang und zu Jazzmusik. Dirigentin Kathleen Bird ließ die Bigband swingen – dit war eene Wucht.
SCHWEINFURT Manfred Herker, Schweinfurter Tagblatt/ Volkszeitung, 12.4.2019.

Hauptmann von Köpenick begeisterte in der Festhalle
Sowohl das Berlin-Brandenburgische Lokalkolorit wie der wilhelminisch-preußische Zeitgeist wurden glänzend eingefangen. (…) Die Musik unterstrich einerseits das vitale und dabei doch auch arrogante Lebensgefühl des Berlins der Zeit zwischen 1900 und dem ersten Weltkrieg, andererseits die Melancholie der vom Leben und den Verhältnissen gezeichneten Menschen. (…)
Begeisterter Beifall für einen packenden Theaterabend.
VIERSEN Gert Holtmeyer, Rheinische Post, 8.4.2019.

„Hauptmann von Köpenick“ (…) erweist sich im Neuen Theater als Volltreffer
Lustvoll betont Regisseur Stang die komischen Seiten der Köpenickiade, über die schon die Zeitgenossen des Hochstaplers Wilhelm Voigt schallend lachten. (…) Musikalisch ist das alles vom Feinsten.
Und das gilt nicht nur für die große Vielfalt an musikalischen Formen (…). Das gilt auch für die sehr guten Darsteller und Sänger (hier zu nennen vor allem Maximilian Nowka als Wilhelm Voigt und „Liesken“ Juliane Maria Wolff) und das achtköpfige Orchester.
ESPELKAMP Cornelia Müller, Neue Westfälische, 6.4.2019.

Aus Tragikomödie wird ein unterhaltsames Musical
Eine musikalische Variante des Carl-Zuckmayer-Stücks „Der Hauptmann von Köpenick“ sorgte am Samstagabend für gute Unterhaltung im Scharoun Theater.
WOLFSBURG (rst), Wolfsburger Allgemeine Zeitung, 1.4.2019.

Stimmiges Musical um den „Helden von Köpenick“
(…) Maximilian Nowka [ist] als „Hauptmann von Köpenick“ vornedran inmitten eines Ensembles, das vorzüglich die durchmilitarisierte Gesellschaft und den Untertanengeist der Zeit repräsentiert. Groß und mächtig schwebt der Reichsadler über dem atmosphärischen Bühnenbild (…), dahinter agiert bald schmissig, bald gefühlvoll ein Live-Orchester unter der Leitung von Kathleen Bird. (…) Songs, Duette, Moritaten und Märsche begleiten das Geschehen, malen es aus, weit weg von den lauten Rock-Musicals und doch wohltuend unverkitscht und unverzuckert. (…)
Alles stimmte: Spiel, Gesang, Musik, Choreographie, Kostüme und Bühnenbild, eine Aufführung aus einem Guss.
FRIEDRICHSHAFEN Christel Voith, Schwäbische Zeitung, 28.3.2019.

Maximilian Nowka spielt und singt Voigt als brav-verhuschten, von seiner Knastvergangenheit traumatisierten Kleinkriminellen und Gesellschaftsverlierer, gefangen im Teufelskreis: Ohne Arbeit keine Aufenthaltsgenehmigung, ohne Aufenthaltsgenehmigung keine Arbeit. Die Wandlung seiner Figur, sobald sie sich die Hauptmannsuniform angelegt hat, gelingt ihm verblüffend überzeugend.
BERLIN Udo Badelt, Der Tagesspiegel, 21.7.2017.

Bereits der erste Song „In der Spree schwimmt eene Leiche“ geht mitten ins Ohr. Neben einigen Ohrwürmern hat Heiko Stang aber auch auf liebenswerte Balladen gesetzt. „Ich hab so’ne Sehnsucht nach Liebe“ ist das beste Beispiel hierfür.
BERLIN Christian Demme, musical1.de, 8.7.2017.

Berliner Geschichte mit Herz und Schnauze
Eine Cast, die überzeugender nicht sein konnte. (…) Eine wunderbar ausgewählte, 15 Mann starke Cast charakterisierte die Unterschiede des Standes der damaligen Zeit.
BERLIN Ines Marquardt, musical1.de, 26.6.2016.

Prächtige Ausstattung und tolle Darsteller
Ein Glücksfall ist das (…) Ensemble, das auch im Gesang kaum Wünsche offen lässt. Als Wilhelm Voigt ist Maximilian Nowka zunächst ein sehr leiser und scheuer Verlierertyp (…). Grandios und absolut glaubhaft gelingt ihm mit Überstreifen des Uniformmantels der plötzliche Wechsel in die Rolle des herumkommandieren Offiziers. (…) Stimmlich verfügt Nowka über einen schönen, geschmeidigen Tenor, der insbesondere im Liebesduett (…) zur Geltung kommt. (…) Wirklich eine Wucht ist das prachtvolle, ganz der wilhelminischen Zeit verpflichtete Kostümbild (Antje Schrader) mit seinen Uniformen, langen Kleidern, üppigen Hüten und den adrett gestärkten, weißen Schürzen.
BERLIN Kai Wulfes, musicalzentrale.de, 28.6.2015.

Wer beim „Hauptmann von Köpenick“-Musical nur Berliner Gassenhauer erwartet, wird von den Zwischentönen des Dramas von 1931 überrascht sein.
BERLIN Til Biermann, Berliner Zeitung, 26.6.2015.

Top