Präsidenten-Suite

Renaissance-Theater Berlin
PRÄSIDENTEN-SUITE
Ein modernes Märchen von John T. Binkley
Deutsch von Guntbert Warns und Moritz Staemmler

Mit Mona Seefried, László I. Kish, Dietrich Adam,
Maya Alban-Zapata, Johanna Griebel

5 Mitwirkende

Regie: Guntbert Warns
Bühne: Momme Röhrbein
Kostüme: Ariane Warns, Felina Warns

08.12.2020 – 17.12.2020 und
08.01.2021 – 30.01.2021


INHALT

Im Zeichen der #MeToo-Debatte thematisiert John T. Binkleys hochaktuelles Stück die Strukturen sexualisierten Machtmissbrauchs.

Richard Chataigne, weltbekannter Wissenschaftler und französischer Spitzenpolitiker, sieht sich brisanten Anschuldigungen ausgesetzt: Er soll in einem New Yorker Luxushotel Naomi St. Cloud, ein schwarzes Zimmermädchen, vergewaltigt haben. Chataigne behauptet, alles sei einvernehmlich geschehen. St. Cloud berichtet jedoch brutale Details. Für die Medien ist die Affäre ein gefundenes Fressen. Chataignes vermögende Ehefrau, vom Seitensprung ihres Mannes weder überrascht, noch sonderlich beeindruckt, heuert Top-Anwalt Jordan Pershing an. Einziges Ziel: Die ganze Angelegenheit muss so schnell wie möglich beendet werden, zum Wohle der Karriere ihres Mannes. Pershing ruft eine Kampagne ins Leben, die St. Cloud nachhaltig diskreditieren und für ein Schweigeabkommen gefügig machen soll. Nach und nach zeigt das schmutzige Spiel seine Wirkung.  Doch Elizabeth Granger, die junge Anwältin des Opfers, hat noch ein Ass im Ärmel.

Der amerikanische Autor John T. Binkley beleuchtet in „Präsidenten-Suite“ die Mechanismen von Einschüchterung und Korruption. Geschickt lässt er zunächst offen, was sich wirklich zugetragen hat, und zeigt ein über Jahrzehnte erprobtes, erschreckend effektives System von Machtmissbrauch. Die Mächtigen, die sich für unantastbar halten, bemerken dabei nicht, dass sich immer mehr couragierte Frauen gegen ihre Entwürdigung wehren. Doch alles und jeder hat seinen Preis. 


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BIOGRAFIEN

Seefried, Mona_2_c_Alexander WiedlMONA SEEFRIED
Madame Chataigne
Der bekannten Schauspielerin liegt das Theater im Blut: Als Tochter einer Kammersängerin und eines Geigers bestand sie bereits mit 15 Jahren die Aufnahmeprüfung an der renommierten Wiener Schauspielschule Max-Reinhardt-Seminar. Zwei Jahre später holte Intendant Hans Hollmann sie ans Baseler Stadttheater, wo sie drei Jahre lang engagiert war. Danach ging sie zu Intendant Boy Gobert ans Hamburger Thalia Theater. Als er vier Jahre später Intendant des Berliners Schiller Theaters wurde, nahm er Mona Seefried mit. Auch andere Bühnen in Berlin wurden auf die junge Schauspielerin aufmerksam; so gastierte sie u. a. mit der Jacques-Offenbach-Oper „Orpheus in der Unterwelt“ (Rolle: Öffentliche Meinung) an der Deutschen Oper Berlin und spielte im Theater des Westens die Irma la Douce im gleichnamigen Musical. Daneben zeigte sie in verschiedenen Showprogrammen ihr Gesangs- und Tanztalent. 1986 zog es sie unter Intendant Frank Baumbauer ans Bayerische Staatstheater München, wo sie u. a. in der Uraufführung von Lion Feuchtwangers „Der Erfolg“ die Rolle der Johanna Krain spielte. Auch ihre langjährige TV- und Film-Karriere startete sie mit Erfolg: In der Serie „Praxis Bülowbogen“ stand die an der Seite von Günther Pfitzmann erstmals vor der Kamera. Neben ihren vielseitigen Theater- und Musical-Engagements drehte sie immer wieder zahlreiche TV-Serien und Fernsehfilme, blieb dem Theater aber auch weiterhin treu. Spätestens seit dem zur Weihnachtszeit oft wiederholten TV-Spielfilm „Single Bells“ (1998), in dem sie die Rolle der Hausfrau und Mutter Luise spielte, ist Mona Seefried auch einem breiteren Publikum bekannt. Der TV-Erfolg wiederholte sich mit der „Single Bells“-Fortsetzung „O Palmenbaum“ (2000), in der sie erneut an der Seite von Martina Gedeck und Erwin Steinhauer zu sehen war.  Bis 2018 spielte sie außerdem knapp 13 Jahre lang die Rolle der Charlotte Saalfeld in der beliebten ARD-/ORF-Serie „Sturm der Liebe“, die 2010 mit dem deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Im Juli 2014 ging die 2000. Folge dieser mittlerweile in 22 Ländern erfolgreichen Telenovela auf Sendung, im September 2015 feierte die Serie ihr zehnjähriges Bestehen. Mona Seefried lebt im Münchner Westen und, wenn es die Zeit erlaubt, in ihrem Haus in Mittelitalien. Mit der Konzertdirektion Landgraf ist sie u. a. 2020 in der EURO-STUDIO Landgraf-Produktion von Peter Quilters ernster Komödie „4000 Tage“ auf Tournee.

Adam, Dietrich_4_c_G. B. WaldisDIETRICH ADAM
Richard Feynon Chataigne
Der in Göttingen geborene und aus zahlreichen Fernsehproduktionen bekannte Schauspieler absolvierte seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Direkt nach seinem Abschluss wurde er an das Theater der Jugend München engagiert und trat anschließend mehrere Jahre am Düsseldorfer Schauspielhaus auf. Es folgten Engagements u. a. am Theater der Stadt Bremen, am Schauspiel Bonn, am Theater Essen, dem Volkstheater Wien, den Festspielen in Salzburg und dem Vorarlberger Landestheater Bregenz. In dieser Zeit arbeitete er u. a. mit den Regisseuren Herbert König, Volker Hesse, Peter Eschberg, Peter Stein, Günter Krämer, Peter Palitzsch und Hansgünther Heyme. 2018 stand er am Berliner Renaissance-Theater als Richard Chataigne in der Deutschsprachigen Erstaufführung von „Präsidenten-Suite“ auf der Bühne. Seit 1993 ist er regelmäßig in verschiedenen Fernsehformaten zu sehen. Einem großen Publikum wurde er vor allem durch die Serie „Die Anrheiner“ bekannt, in der er von 1999 bis 2010 die Rolle des Guido Voss verkörperte. Ebenso war und ist er in vielen beliebten Krimireihen wie u. a. „Tatort“, „Countdown“, „Der Kriminalist“, „Schimanski“, „SOKO Köln“, „SOKO Wismar“, „Alarm Für Cobra 11“ zu sehen. Darüber hinaus wirkte er in Rosamunde-Pilcher- und Inga-Lindström-Verfilmungen mit. Von 2013 bis 2017 spielte er in der ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“ den Hotelier Friedrich Stahl. 2017 und 2018 spielte er in der ZDF-Filmreihe „Tonio & Julia“. Dietrich Adam lebt als freischaffender Schauspieler in Berlin Charlottenburg.

MAYA ALBAN-ZAPATA
Naomi St. Cloud
Aufgewachsen in Paris und Berlin, spielte Maya Alban-Zapata u. a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, an der Volksbühne Berlin, dem Deutschen Theater Berlin, den Berliner Festspielen, dem Staatstheater Saarbrücken, dem Theater Solothurn / Biel, dem Berliner Theater an der Parkaue, dem Théâtre Le Maillon Strasbourg und dem English Theatre Berlin. Hier arbeitete sie u. a. mit Regisseuren wie Dimiter Gotscheff, Thomas Schulte-Michels, Jürgen Kruse und Lemi Ponifasio. Als Sängerin trat sie u. a. mit Jamiroquai und Mika international auf und ist in verschiedene Musikprojekte involviert. 2017 und 2018 tourte sie mit der gefeierten niederländischen Opernproduktion „Dido Dido“ von Silbersee und NBprojects.

JOHANNA GRIEBEL
Elizabeth Granger
Die gebürtige Bielefelderin schloss 2012 ihr Studium an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin mit Auszeichnung ab. Bereits während des 2. Studienjahres wurde sie 2010 als Gast an das Deutsche Theater Berlin geholt und arbeitete dort mit Stephan Kimmig in Judith Herzbergs „Über Leben“ und mit Alexander Riemenschneider in Ewald Palmetshofers „hamlet ist tot. keine schwerkraft“.  Parallel wurde sie auch am Berliner Ensemble als Gast in mehreren Stücken engagiert, gehörte unter Claus Peymann von 2012 bis 2015 zum festen Ensemble und steht auch weiter regelmäßig als Gast dort auf der Bühne. U. a. war sie 2010 als Gretchen in „Gretchens Faust“ von und mit Martin Wuttke zu sehen. 2012 folgten Hauptrollen in Ödön von Horváths „Geschichten aus dem Wiener Wald“ (Regie: Enrico Lübbe) und in der „Dreigroschenoper“ (Regie: Robert Wilson). Weitere Hauptrollen waren 2014-2017 Marie in Büchners „Woyzeck“ und Ophelia in Shakespeares „Hamlet“ (Regie: Leander Haußmann). Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit Regisseuren wie Robert Wilson, Luc Bondy, und Leander Haußmann. Mit der „Dreigroschenoper“, „Hamlet“ und „Peter Pan“ (2013-2017) reiste Johanna Griebel zu Gastspielen im europäischen Ausland, Amerika, Australien, Asien und Russland, mit bis zu 2700 Zuschauern pro Vorstellung. Seit Sommer 2015 ist sie freischaffend tätig und tritt auch in Film- und Fernsehproduktionen auf, u. a. spielte sie 2017 eine Hauptrolle in dem Kinofilm „Das schaffen wir schon“ von Andreas Arnstedt und 2009 in dem TV-Film „Mädchen“ von Andreas Simon.

GUNTBERT WARNS
Regie
Nach dem Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover begann der mehrfach preisgekrönte Schauspieler, Autor und Regisseur seine Theaterlaufbahn am Berliner Grips Theater. Es folgten Engagements an der Freien Volksbühne und am Schillertheater in Berlin sowie am Thalia Theater Hamburg. Eine fruchtbare Zusammenarbeit verbindet ihn mit Katharina Thalbach, die ihn immer wieder für ihre Produktionen engagierte, u. a. in den 1990er Jahren am Schillertheater in „Macbeth“, am Thalia Theater in Brecht/Weills „Die Dreigroschenoper“, 2002-2003 als Jupiter in Jacques Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ am Theater Basel, 2011 als Papageno in Mozarts „Die Zauberflöte“ bei den Seefestspielen Potsdam und 2015-2016 für die Titelrolle in Kleists „Amphitryon“ am Berliner Ensemble. Mit Jérôme Savary entstanden am Schillertheater „D’Artagnan und die drei Musketiere“, sowie „Mutter Courage“ am Thalia Theater in Hamburg und „Cyrano de Bergerac“ bei den Bad Hersfelder Festspielen, wo Guntbert Warns mit dem Preis als bester Schauspieler ausgezeichnet wurde.
In Berlin war er 1995 in der Titelrolle von Paul Greens und Kurt Weills Musical „Johnny Johnson“ im Theater des Westens zu sehen. Unter Calixio Bietos Regie spielte er von 2004 bis 2013 Bassa Selim in „Die Entführung aus dem Serail“ an der Komischen Oper Berlin, sowie in Gent und Antwerpen den Sprecher in Brechts „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“.  Seit 2008 spielt und inszeniert Guntbert Warns zudem regelmäßig am Berliner Renaissance-Theater. Er spielte dort u. a. 2011 mit Suzanne von Borsody in der Deutschsprachigen Erstaufführung von „Der letzte Vorhang“ der niederländischen Autorin Maria Goos und 2017 in Nick Paynes „Konstellationen“, beide unter der Regie von Antoine Uitdehaag. Mit „Konstellationen“ war er seit 2018 bereits zweimal sehr erfolgreich mit der Konzertdirektion Landgraf auf Gastspielreise; eine dritte und letzte Tournee steht im Frühjahr 2020 an. Von 2009 bis 2019 war er in Erik Gedeons „Ewig jung“ zu sehen, eine Inszenierung für die das Ensemble 2010 mit dem Berliner Theater-OSCAR, dem Goldenen Vorhang, ausgezeichnet wurde. Eigene Regiearbeiten waren u. a. Francis Vebers Komödie „Von hinten durch die Brust ins Auge“ („Dinner für Spinner“), Theresia Walsers „Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm“ (beide 2012) und Michael Frayns Komödie „Der nackte Wahnsinn“ (2014). 2015 entstand die Deutschsprachige Erstaufführung von Donald Margulies‘ „Haus auf dem Land“. Seine Inszenierung von Florian Zellers „Der Vater“ war 2016 für den Friedrich-Luft-Preis nominiert. 2017 erarbeitete er die Komödie „Mord auf Schloss Haversham“, und 2018 inszenierte er die Deutschsprachige Erstaufführung von John T. Binkleys Kammerspiel „Präsidenten-Suite“. Diese Produktion geht in der Spielzeit 2020/2021 mit dem Tournee-Theater Thespiskarren auf Gastspielreise. Ebenfalls 2018 erlebte Guntbert Warns‘ erstes eigenes, in Ko-Autorenschaft mit Antoine Uitdehaag geschriebenes Stück „Tanke Sehnsucht“ seine Uraufführung am Renaissance-Theater. Neben seiner Bühnentätigkeit ist Guntbert Warns seit 1984 viel gefragter Schauspieler in zahlreichen Film- und Fernseh- sowie internationalen Kinoproduktionen. Im Kino war er u. a. 2005 in dem preisgekrönten Kinofilm „Valerie“ (Regie Birgit Möller), 2012 in Detlev Bucks Verfilmung von Daniel Kehlmanns Besteller-Roman „Die Vermessung der Welt“ und 2018 in „The Great Freedom“ (Regie: Tom Bewilogua) zu sehen. Von 1995 bis 1999 wirkte er in 18 Filmen der TV-Reihe „Die Straßen von Berlin“ mit. Für seine Rolle in dem Fernsehfilm „Mitten im Leben“ wurde er 2006 für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Darüber hinaus spielte er Episodenhauptrollen in beliebten Krimireihen wie „Tatort“, „SOKO Wismar“, „SOKO Stuttgart“, „Der letzte Bulle“ und „Heldt“, in Serien wie „Meine schönsten Jahre“ oder in dem Sechsteiler „Anna Voss“ als Sohn von Maria Schell im Hauptcast. 2016 spielte er u. a. in dem Fernsehfilm „Gladbeck“, der 2018 mit dem Deutschen Schauspielpreis (Ensemble) und dem Golden Bird Seoul International Drama Award (als bester Fernsehfilm) ausgezeichnet wurde. Im Sommer 2018 drehte er die Krimiserie „Die Klempnerin“.

MOMME RÖHRBEIN
Bühne
Der Bühnen- und Kostümbildner ist in Berlin geboren und dort und in New York und Havanna aufgewachsen. Seit 1989 ist er als Ausstatter tätig und hat seitdem für mittlerweile mehr als 150 Produktionen gearbeitet, u. a. am Residenztheater München, am Schauspielhaus Hamburg, am Thalia Theater Hamburg, am Staatsschauspiel Dresden, am Akademietheater des Burgtheaters Wien, am Volkstheater Wien, am Maxim Gorki Theater Berlin, an der Komödie am Kurfürstendamm Berlin, am Berliner Ensemble, am Staatstheater Saarbrücken, am Staatstheater Kassel, am Nationaltheater Mannheim, bei der Ruhrtriennale, am Mainfranken Theater Würzburg, am Theater Lübeck, am Landestheater Linz, an der Oper Basel, der Oper Köln, der Deutschen Oper Berlin, der Oper Leipzig, der Oper Lissabon und bei den Seefestspielen am Wannsee. Er arbeitete u. a. mit den Regisseuren Matthias Hartmann, Wolfgang Hofmann, Anthony Pilavachi, Markus Völlenklee, Leander Haußmann, Philippe Besson, Stephan Suschke, Katharina Thalbach und Antoine Uitdehaag. Am Renaissance-Theater Berlin verantwortete er u. a. die Ausstattung für Samuel Becketts „Das letzte Band“, eine Koproduktion mit dem St. Pauli Theater Hamburg und den Ruhrfestspielen Recklinghausen. In den Jahren darauf folgten Ausstattungen für Matthieu Delaportes und Alexandre de la Patellières „Der Vorname“, William Somerset Maughams „Die ideale Frau“, Carl Sternheims „Die Hose“ und Nick Paynes „Konstellationen“. Mit Guntbert Warns erarbeitete er Francis Vebers „Von hinten durch die Brust ins Auge“ („Dinner für Spinner“), Michael Frayns „Der nackte Wahnsinn“, Donald Margulies’ „Haus auf dem Land“ und 2016 Florian Zellers „Der Vater“.

ARIANE WARNS
Kostüme
Ariane Warns studierte Modedesign am Lette-Verein in Berlin. In den 1990er Jahren war sie an verschiedenen Theatern, darunter dem Berliner Schillertheater, dem Theater des Westens, dem Theater am Kurfürstendamm und dem Renaissance-Theater Berlin im Kostümbereich engagiert. Hier arbeitete sie u. a. mit den Regisseuren Benno Besson und Jürgen Schwalbe zusammen, sowie mit dem Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner Ezio Toffolutti. Es folgten einige Jahre als freischaffende Designerin in der Modebranche, wo sie u. a. als Designerin im Luxus-Strickbereich tätig war.

FELINA WARNS
Kostüme
Nach ihrem Abitur im Jahr 2013 machte Felina Warns eine Hospitanz am Berliner Ensemble im Bereich Kostüm für die Produktion „Woyzeck“ unter der Regie von Leander Haußmann. Von 2015 bis 2017 absolvierte sie ihre Modedesign Ausbildung am Lette-Verein in Berlin. Danach folgte ein Semester am Amsterdam Fashion Institute. Nach ihrer Rückkehr holte sie der Lette-Verein zurück in die Meisterklasse, die nur wenigen ausgewählten Studenten angeboten wird. Im Rahmen dieses Jahres schneiderte sie unter anderem auch Kostüme für eine Fernsehproduktion.
Anschließend absolvierte sie ein Praktikum bei dem Modelabel Namilia, welches auch bei der New York Fashion Week ihre Kollektionen präsentiert. PRÄSIDENTEN-SUITE ist ihre erste Arbeit als Kostümbildnerin.


PRESSESTIMMEN

John T. Binkleys Drama „Präsidenten-Suite“ kann man sich nicht eine Sekunde entziehen. Durch das intensive Spiel der Schauspieler entwickelt sich rasch eine Sogwirkung. Die starke Inszenierung zeigt, wie wichtig die „MeToo“-Debatte auch in Zukunft sein wird.
BERLIN Ulrike Borowczyk, Berliner Morgenpost, 11.10.2018

Die Szene lebt vom gekonnt formulierten Text und dem darstellerischen Geschick der Personen. Am Schluss gibt‘s viel Beifall vom Premierenpublikum.
BERLIN Horst Rödiger, roedigeronline.de, 08.10.2018

Das ist schön und das wärmt das Herz, aber ist es nicht schrecklich, dass auch im Märchen das Geld alles regelt, selbst die Gerechtigkeit?
BERLIN Irene Bazinger, Berliner Zeitung, 12.10.2018

Man lauscht mit angehaltenem Atem. Starkes Stück!
BERLIN Martina Kaden, B.Z.

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