Fritz-Rémond-Theater 19.10.2017 - 26.11.2017 Spatz und Engel Heleen Joor, Susanne Rader (Copyright: Helmut Seuffert)

Spatz und Engel

Fritz Rémond Theater im Zoo, Frankfurt
Spatz und Engel
Schauspiel mit Musik
von Daniel Große Boymann & Thomas Kahry

Regie: Daniel Große Boymann
Bühne: Tom Grasshof
Kostüme: Ulla Röhrs
Musikalische Leitung, Klavier: Cordula Hacke
Akkordeon: Vassily Dück

Mit Heleen Joor, Susanne Rader, Arzu Ermen, Steffen Wilhelm

6 Mitwirkende

25.02.2021 – 22.03.2021 


INHALT

Wenn der ,Spatz von Paris‘ und ,Der blaue Engel‘ nebeneinander auf der Bühne stehen, ist musikalischer Hochgenuss garantiert. Wenn dazu noch eine sensationell spannende Geschichte um Freundschaft und Liebe erzählt wird, die zwei der größten Ikonen des vergangenen Jahrhunderts in all ihrer Gegensätzlichkeit beleuchtet, dann wird ein ebenso vergnügliches wie eindringliches Theatererlebnis daraus.

Spatz und Engel (c) Gio Loewe

Umrahmt, getragen und ergänzt von weltbekannten Chansons wie „La vie en rose“, „Lili Marleen“ oder „Non, je ne regrette rien“ erzählt „Spatz und Engel“ die berührende Geschichte der innigen Freundschaft zweier Ikonen des 20. Jahrhunderts. Marlene Dietrich und Edith Piaf – das sind zwei Frauen, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten. Hier die beherrschte, kühle Schönheit aus preußisch-bürgerlichem Milieu, die ein Internat in Weimar besuchte und sich zur Konzertgeigerin ausbilden ließ. Dort die leidenschaftliche kleine Göre, die ihre Kindheit in einem Bordell in der Normandie verbrachte und auf den Straßen von Paris groß wurde. Doch aller Gegensätzlichkeit zum Trotz verband diese beiden Frauen eine langjährige Freundschaft, wurde Marlene Dietrich gar Trauzeugin und Hochzeitsplanerin bei Ediths erster Ehe. „Spatz und Engel“ wirft einen einmaligen Blick auf dieses bislang wenig thematisierte Kapitel in den Viten der weltbekannten Diven, von ihrer ersten Begegnung auf der Damentoilette eines Ballrooms im New York der 1940er Jahre und ihre kurze Liebesaffäre, die zum Fundament der lebenslangen Freundschaft wird, über Höhen und Tiefen, bis hin zur Nagelprobe, als Edith nach dem Unfalltod ihres Geliebten Georges Moustaki zu zerbrechen droht. Da kämpft Marlene mit aller Kraft, um den drohenden Absturz in Depressionen, Alkohol- und Drogenabhängigkeit zu verhindern. Doch der aufopferungsvollen Fürsorge ‚der Dietrich‘ steht der unbändige Freiheits- und Unabhängigkeitsdrang ‚der Piaf‘ gegenüber, und zum ersten Mal droht die Gegensätzlichkeit unüberwindbar zu werden…
Co-Autor und Regisseur Daniel Große Boymann inszeniert die Geschichte dieser beiden ungleichen Frauen, die zeitlebens im Scheinwerferlicht der öffentlichen Aufmerksamkeit standen, in Schlaglichtern und Momentaufnahmen. Die wunderbaren Chansons von Marlene Dietrich und Edith Piaf, darunter bekannte Hits ebenso wie weniger bekannte Kostbarkeiten, bilden den roten Faden und machen diesen eindrücklichen Theaterabend zu einem ganz besonderen Erlebnis, das in der Spielzeit 2013/2014 zum Überraschungshit am Wiener Burgtheater wurde, und u. a. auch in Graz, Frankfurt, Kiel und zuletzt in englischer Übersetzung in Montréal (Kanada) das Publikum begeisterte.


Fritz-Rémond-Theater 19.10.2017 - 26.11.2017 Spatz und Engel Heleen Joor, Susanne Rader (Copyright: Helmut Seuffert)Fritz-Rémond-Theater 19.10.2017 - 26.11.2017 Spatz und Engel Heleen Joor, Susanne Rader (Copyright: Helmut Seuffert)Fritz-Rémond-Theater 19.10.2017 - 26.11.2017 Spatz und Engel Heleen Joor, Susanne Rader (Copyright: Helmut Seuffert) Fritz-Rémond-Theater 19.10.2017 - 26.11.2017 Spatz und Engel Heleen Joor, Susanne Rader (Copyright: Helmut Seuffert)Fritz-Rémond-Theater 19.10.2017 - 26.11.2017 Spatz und Engel Heleen Joor, Susanne Rader (Copyright: Helmut Seuffert)Fritz-Rémond-Theater 19.10.2017 - 26.11.2017 Spatz und Engel Heleen Joor, Susanne Rader (Copyright: Helmut Seuffert)Fritz-Rémond-Theater 19.10.2017 - 26.11.2017 Spatz und Engel Heleen Joor, Susanne Rader (Copyright: Helmut Seuffert)Fritz-Rémond-Theater 19.10.2017 - 26.11.2017 Spatz und Engel Heleen Joor, Susanne Rader (Copyright: Helmut Seuffert)Fritz-Rémond-Theater 19.10.2017 - 26.11.2017 Spatz und Engel Heleen Joor, Susanne Rader (Copyright: Helmut Seuffert)Fritz-Rémond-Theater 19.10.2017 - 26.11.2017 Spatz und Engel Heleen Joor, Susanne Rader (Copyright: Helmut Seuffert)Fritz-Rémond-Theater 19.10.2017 - 26.11.2017 Spatz und Engel Heleen Joor, Susanne Rader (Copyright: Helmut Seuffert)Fritz-Rémond-Theater 19.10.2017 - 26.11.2017 Spatz und Engel Heleen Joor, Susanne Rader (Copyright: Helmut Seuffert)Fritz-Rémond-Theater 19.10.2017 - 26.11.2017 Spatz und Engel Heleen Joor, Susanne Rader (Copyright: Helmut Seuffert)Fritz-Rémond-Theater 19.10.2017 - 26.11.2017 Spatz und Engel Heleen Joor, Susanne Rader (Copyright: Helmut Seuffert)Fritz-Rémond-Theater 19.10.2017 - 26.11.2017 Spatz und Engel Heleen Joor, Susanne Rader (Copyright: Helmut Seuffert)


BIOGRAFIEN

Susanne Rader (c) Andrea PellerSusanne Rader
In Wien geboren war es schon als Kleinkind ihr Wunsch, Schauspielerin und Sängerin zu werden. Erst nach ihrer Lehre als Kosmetikerin verwirklichte sie ihren Traum und machte ihre Ausbildung am Prayner Konservatorium in Wien für Schauspiel Gesang und Tanz. Bald trat sie mit der Musikgruppe „Three Girl Madhouse“ auf, die es bis zur Vorausscheidung zum Eurovisionssongcontest brachte und auch in Film und Fernsehen zu sehen war. Danach führten sie ihre Engagements u.a. an: Ensemble Theater Wien, Theater der Jugend, Etablissement Ronacher, Film-Theater Bad Freienwalde, Komödie Dresden, die Sommerbühne Stockerau sowie an das Kosmos Theater in Wien. Außerdem war sie für die Konzertdirektion Landgraf mit „Happy End“ auf Deutschland-Tournee. Sie spielte Hauptrollen in Produktionen wie: „Fifty Fifty“, „Das Weiße Rössl“, „Der kleine Horrorladen“, „Messaliance“, „Die zweite Geige“, „Eine Frage der Ehre“, „Top Dogs“, „Das Dschungelbuch“ und „Höllischer Himmel“. In den Produktionen „Ich, Marlene“ und „Ich gehe mich einen Dreck an“ verkörperte sie die gefeierte Filmdiva Marlene Dietrich und wurde für ihre Darstellung mehrfach ausgezeichnet. Sie ist als Sängerin in zahlreichen Konzerten und eigenen Projekten zu erleben. Seit einigen Jahren singt sie bei Tony Jagitsch und seiner Big Band als Chor- und Solosängerin mitunter im Wiener Musikverein oder Konzerthaus. Nach wie vor tourt sie durch Österreich mit der selbst gegründeten Formation ‚Vienna Swing Sisters‘‚ die begleitet werden von ihrem Jazz Trio ‚The Moods‘ sowie der ‚Lungau Big Band‘. Zuletzt tourte sie mit Stück „Spatz und Engel“ – , das in Wien im Burgtheater seine Uraufführung hatte, – durch die Schweiz. (eine Produktion der Walenseebühne) Im Sommer 2017 ist sie in „Heiße Zeiten“ – im Film-Theater Bad Freienwalde (D) zu sehen. Im Frühjahr 2020 wird „Spatz und Engel“ mit der Konzertdirektion Landgraf auf Tournee gehen.

Heleen Joor © Amir FathiHeleen Joor,
die Schauspielerin und Sängerin, absolvierte ihre Ausbildung an der Berliner Schule für Bühnenkunst. Die gebürtige Niederländerin wuchs zweisprachig auf und war schon während ihrer Ausbildungszeit als Sprecherin für das Kulturprogramm „Alice“ im RBB aktiv und wirkte in verschiedenen Bühnen-produktionen mit. Ihr musikalisches Repertoire reicht vom Singspiel über Chanson, Rock/Pop, Musical  bis hin zur Operette und Oper. Sie spielte u.a. Hauptrollen in „Godspell“, „Linie 1“, „Fanasticks“, „Der Zauberer von Oz“, „Glückliche Reise“, „Europera 4“, „Hiob“, „Krankheit der Jugend“, „Die Ratten“, „Lysistrata“ und „Der Diener zweier Herren“. Als Solistin trat sie u.a. mit Konstantin Wecker und den Münchner Symphonikern, dem Ensemble Olivinn, den Dramaturks, dem Casanova Society Orchestra und dem A-Cappella-Quartett ‚Aquabella‘ auf. Heleen Joor ist Ensemblemitglied im Musiktheater ‚Atze‘ in Berlin. Als leidenschaftliche Piaf-Interpretin trat sie bereits mit dem renommierten ‚Ensemble Kontraste‘ auf und sang in der Berliner Philharmonie Piaf-Lieder in „Toujours L’accordéon“ mit dem ‚Nürnberger Akkordeonorchester‘.

Arzu Ermen (c) Sarah MikeleitisArzu Ermen
ging nach ihrer Schauspielausbildung am Kölner Theater „Der Keller“ für vier Jahre ans Landestheater Detmold. Dort spielte sie zahlreiche Rollen wie Claire in „Die Zofen“, Juliette in „Mephisto“, Surmelina in „Sorbas“, Brooke/Vicky in „Der nackte Wahnsinn“ und Jessica im „Kaufmann von Venedig“, um nur einige zu nennen. Danach zog es die türkische Rheinländerin wieder zurück in ihre Heimatstadt Köln. Seither gastiert sie an vielen Häusern wie zum Beispiel dem Volkstheater Millowitsch, am Grenzlandtheater Aachen, am Theater Oberhausen, dem Schauspiel Dortmund, dem Theater Wolfsburg, an der Komödie Düsseldorf, dem Kleines Theater Bad Godesberg und der Comödie Bochum. Auch in Kino und Fernsehen konnte man die temperamentvolle Dunkelhaarige bereits in Produktionen wie „Tatort“, „Verbotene Liebe“, „Stadtklinik“, „Wie buchstabiert man Liebe“, „Wanted“ oder „SK-Babies“ erleben. Ihre Leidenschaft zur Musik (1984 und 1985 Gewinnerin des Bundeswettbewerbs Treffen junge Musikszene) verhilft Arzu Ermen auch immer wieder zu Auftritten im TV oder in unterschiedlichen Bandprojekten und Musicalproduktionen. Mit selbst geschriebenen Comedy-Programmen tritt sie darüber hinaus bundesweit auf, beispielsweise im Quatsch Comedy Club Berlin oder im Schmidt Theater Hamburg.

Steffen WilhelmSteffen Wilhelm (C) Gerhard Pauly
absolvierte seine Ausbildung an der staatlich anerkannten Schauspielschule Genzmer in seiner Heimatstadt Wiesbaden. Nach Stationen an den Städtischen Bühnen Frankfurt und den Mainzer Kammerspielen kam er 1990 ans Frankfurter Volkstheater, dem er bis zu dessen Ende im Jahr 2012 die Treue hielt. Hier spielte er zahlreiche Hauptrollen, darunter Herr von Lips in Nestroys „Der Zerrissene“, den Freund und den Teufel im „Jedermann“, den Figaro in „Figaros Hochzeit“, sowie Marius im „Goldenen Anker“. Auch musikalische Rollen übernahm er, u. a. den Leopold im „Weissen Rössl“, den Fremden im „Vetter aus Dingsda“, die männliche Hauptrolle in „Meine Schwester und ich“, Mottel Kamzoil in „Anatevka“ und Monsieur Dindon in „La Cage aux Folles“. Ab 1997 inszenierte Wilhelm am Volkstheater Frankfurt das jährliche musikalische Weihnachtsmärchen und führte in der Folge auch Regie bei den Produktionen „Die Mausefalle“, „Das Geld liegt auf der Bank“, „Mein Freund Harvey“ und „Ganze Kerle“. Seit 2013 war er in vielen Produktionen am Fritz Rémond Theater und in der Komödie in Frankfurt zu sehen, u. a. in „King’s Speech“, „Die Feuerzangenbowle“, „Spatz und Engel“, „Ewig rauschen die Gelder“, „Cyrano in Buffalo“, „Chaos auf Schloss Haversham (The Play that goes wrong)“, uvm. Im Sommer 2015 gastierte er im „Sparschwein“ bei den Schlossfestspielen in Ettlingen. Neben seiner Bühnentätigkeit steht Wilhelm auch vor der Kamera und war in den Produktionen „Die Kommissarin“, „Das Nest“, „Blank, Meier, Jensen“, Kurklinik Rosenau“, „Ein Fall für Zwei“ und „Der Staatsanwalt“ zu sehen. Zudem arbeitet er als Sprecher für verschiedene Studios im Rhein-Main-Gebiet.

Cordula Hacke (c) Monika WernekeCordula Hacke (Klavier) 
Die studierte Pianistin und Flötistin ist nach ihrer Orchesterlaufbahn eine erfolgreiche und gefragte Kammermusik-Klavierpartnerin mit umfangreichen Repertoirekenntnissen. Außerdem ist sie Professorin für Kammermusik an der University of Agder (Norwegen), Dozentin, Jury-Mitglied internationaler Wettbewerbe und Musikalische Leiterin diverser Musical-, Operetten- und Theaterproduktionen. Konzertreisen in Europa, Nordamerika und Afrika, Meisterkurse (u. a. für das Royal Conservatory of Music Toronto, die Juilliard School of Music und die Sommerakademie Mozarteum, Salzburg), Aufnahmen für Rundfunk und Fernsehen sowie zahlreiche sehr erfolgreiche CD-Produktionen haben sie international bekannt gemacht. Zu ihren Kammermusikpartnerinnen und -partnern zählen u. a. Solobläser und Streicher der New Yorker Philharmoniker, des Boston Symphony Orchestra, der Radiosinfonieorchester Stuttgart, Frankfurt, Freiburg und München, des Gewandhausorchesters Leipzig, der Royal Danish Opera, des Toronto Symphony Orchestra sowie namhafte Solisten, Sängerinnen und Sänger aus aller Welt. Ihre umfangreiche Diskographie reicht von den Werken zeitgenössischer Komponisten bis hin zu Aufnahmen mit Werken von Pavel Haas, Leo Smit, Bernhard Heiden und Paul Hindemith. In ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit dem Komponisten George Crumb und als besondere Kennerin seiner Werke wurde sie als Interpretin und Pädagogin zu den bedeutendsten Festivals moderner Musik eingeladen und hat seine Werke für verschiedene Rundfunkanstalten aufgenommen. Im Musiktheater übernahm sie als musikalische Leiterin die Frankfurter Produktion von „Acht Frauen“ in der Spielzeit 2005/2006 sowie die Münchner Produktion und die Deutschland-Tournee von „Acht Frauen“ (mit Maria Sebaldt und Diana Körner). Außerdem leitete sie die Produktionen von „My Fair Lady“ (2008) und „Irma la Douce“ (2009/2010) an der Komödie Frankfurt sowie die Revue „Kleiner Mann, was nun?“ (2011), „La Cage aux folles“ (eigenes neues Arrangement, 2012 und 2013) und „Fisch zu viert“ (2014/2015) am Frankfurter Volkstheater.

Vassily Dück (c) Eduardo ElieVassily Dück (Akkordeon)
Der Bajan/Akkordeon-Spieler studierte in Novosibirsk (Russland) am Staatlichen Konservatorium und legte neben seiner Solisten-Ausbildung auch sein Diplom als Musikpädagoge ab. Er ist mehrfacher Wettbewerbs-Preisträger in Deutschland und Italien. Vassily Dücks musikalische Expressivität und sein vitales Interesse an Stilen und Genres bilden die Basis für sein künstlerisches Schaffen. So reicht sein Repertoire als moderner europäischer Unterhaltungsmusiker von Tango-Argentino und französische Musette bis hin zu Jazz, Klassik und Weltmusik. Als Solist wie auch als kongeniales Ensemblemitglied versteht er es, sich professionell sowohl auf großer Bühne, als auch vor Gästen mit kurzweiligen Klangfreuden in einer kleinen Kaffee-Bar zu präsentieren. Von seinen zahlreichen Bühnenauftritten sind die in der Alten Oper Frankfurt am Main, im Gasteig München und im Schlosspark Theater Berlin hervorzuheben. Nicht zu vergessen die Engagements am Theater Koblenz, Häbse-Theater Basel, Nationaltheater Mannheim, Stadttheater Bielefeld, Theater Bremen und der Oper Frankfurt.

Daniel Große Boymann © Lena KernDaniel Große Boymann  (Autor & Regie)
Der vielseitige, in München geborene Künstler absolvierte zunächst in Wien eine Ausbildung zum Musicaldarsteller. Sich einer Spezialisierung konsequent verweigernd arbeitet er seither als Schauspieler/Sänger oder Musiker – oder auch beides zugleich, wie bei „Theo Lingen: Komiker aus Versehen“ an der Seite von Ilja Richter (Uraufführung in der Komödie im Marquardt Stuttgart, auf Tournee beim Tournee-Theater Thespiskarren 2012-14) oder bei „Die Blechtrommel“ (Uraufführung im Alten Schauspielhaus Stuttgart, auf Tournee beim Tourneetheater Euro-Studio 2015-18). Er spielte inzwischen an zahlreichen Theatern des deutschsprachigen Raumes (u. a. in Wien, Baden, Klagenfurt, Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, Bonn, Bremen und Luxemburg). 2004-07 leitete er die Klagenfurter Sommerbühne scherzo und startete dort seine Karriere als Autor und Regisseur von Theaterstücken und Musicals („figaro“, „Odysseus fährt irr“, „piano & forte“ u.a.). Sein Stück „Spatz und Engel“ wurde im September 2013 im Wiener Burgtheater uraufgeführt und läuft dort derzeit (2018/19) in seiner sechsten Spielzeit, sowie aktuell am Theater Kiel und dem Stadttheater Brünn. 2015 gab es eine Tourneeproduktion in der Schweiz, 2018 schaffte das Stück den Sprung über den großen Teich und erlebte unter dem Titel „The Angel And The Sparrow“ am Segal Centre Montreal seine nordamerikanische Erstaufführung. Außerdem verfasst er Lied- und Schauspieltexte für verschiedenste Anlässe, z. B. für Bühnenshows auf Kreuzfahrtschiffen, Firmenevents oder den Karlsruher Stadtgeburtstag „KA300“. In letzter Zeit arbeitete er verstärkt auch als Übersetzer und übertrug u. a. die Musicals „Monty Python’s Spamalot“, „Dogfight“, „The Story of My Life“, „A Gentleman’s Guide To Love And Murder“ sowie zuletzt „Cirque Du Soleil’s Paramour“ ins Deutsche.

Thomas Kahry (Autor)
studierte in seiner Heimatstadt an der Universität Wien Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Publizistik und Kommunikationswissenschaft. Neben der theoretischen Ausbildung studierte er Klavier und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Gesang. Ein privates Schauspielstudium schloss er mit der staatlichen Bühnenreifeprüfung ab. Zu seinen jüngsten Arbeiten zählt das Stück Good Bye, Fräulein Else, das 2014 mit Maresa Hörbiger uraufgeführt wurde, sowie der musikalisch-literarische Abend Weibs-Bilder, der mit Angelika Kirchschlager, Ulrike Beimpold und Maria Happel erfolgreich durch Österreich und Deutschland tourte. Thomas Kahry konzipierte und schrieb für Künstler wie Angelika Kirchschlager, Rolando Villazón, Rufus Wainwright, Marianne Sägebrecht, Ulrike Beimpold, Maria Happel oder Peter Simonischek. Neben seiner Arbeit als Autor ist Thomas Kahry seit dem Jahr 2000 im Kulturmanagement tätig und arbeitete dabei vorwiegend mit IMG Artists New York und Askonas Holt London zusammen.


PRESSESTIMMEN

Zwei Stunden puren Glücks.
MONTREAL André Lapointe, regardencoulisse.com, 25.04.2018

Wunderbare Inszenierung.
FRANKFURT Joachim Schreiner, Frankfurter Neue Presse, 21.10.2017

Es gab Ovationen im Stehen.
FRANKFURT Claudia Schülke, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.10.2017

Eine flotte Szenenfolge mit Musik (sehr schöner Livemusik), aber schon raffiniert, mit ineinander verhakten Situationen, mit einem kecken und handwerklich gut gemachten Überspringen von Zeit und Raum.
FRANKFURT Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau, 21.10.2017

Begeisterungsstürme.
FRANKFURT Dr. Josef Becker, BILD Frankfurt, 20.10.2017

Ein Gegensatzpaar, das mit Die Zeit geht dahin und Chevalier de Paris zum Duett zusammenfindet, fein changierend zwischen Lebenslust und Lebensschmerz.
KIEL Ruth Bender Kieler Nachrichten, 17.06.2016

„Mylord“ oder „La vie en rose“ wurden zu gefühlvollen, eigenständigen Interpretationen, die einen mitunter die Tränen in die Augen trieben – denn erzählt wurde die ganz und gar tragische Geschichte einer auf der Suche nach Lebensglück scheiternden Künstlerin, die in einer selbstbewussten, souveränen Kollegin eine Gefährtin, Unterstützerin, Geliebte und Freundin findet.
WIEN (sim), Die Presse, 19.09.2013

Hemmungsloses Schauspielertheater, frenetisch beklatscht.
GRAZ (UB), Kleine Zeitung, 08.06.2013

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